GRÜNE/Grüne Liste stimmen für Kooperation mit der CSU

Gruppenfoto der neuen Stadtratsfraktion Grüne - Grüne Liste Erlangen

Der neue Erlanger Weg: Gemeinsam Zukunft gestalten – wirtschaftlich, ökologisch, sozial
Nach intensiven Verhandlungen in den Wochen nach der Stichwahl haben CSU und GRÜNE/GL eine gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit im Erlanger Stadtrat in der Wahlperiode 2026 bis 2032 verhandelt. Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen und der Wähler*innenvereinigung Grüne Liste haben der Kooperationsvereinbarung bereits zugestimmt. Damit ist der „Neue Erlanger Weg“ aus grüner Sicht besiegelt.Im Zentrum der Vereinbarung steht eine Kooperation, keine klassische Koalition. Ziel bleibt es, für wichtige Entscheidungen möglichst breite Mehrheiten im Stadtrat zu erreichen.
Die Verhandlungen hatten direkt nach der Stichwahl begonnen und waren die letzten Wochen sehr intensiv. In zahlreichen Arbeitsgruppen konnten sich auch die künftigen Fraktionsmitglieder bereits frühzeitig austauschen. Die Atmosphäre sei über den gesamten Prozess hinweg konstruktiv und lösungsorientiert gewesen.

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Neue Stadtratsfraktion GRÜNE/GL ist konstituiert

Fotos der neuen 12 Stadträt:innen

„Unsere neue GRÜNE/GL Fraktion im Erlanger Stadtrat ist am Start – ich freue mich über diese gelungene Mischung aus Erfahrung und neuem Schwung“, sagt Eva Linhart, eine der beiden neuen Fraktionsvorsitzenden.
Am Montag, 13.04.26 fand die Konstituierende Sitzung der neuen Stadtratsfraktion statt: 12 Mitglieder der gemeinsamen Fraktion GRÜNE/GL nehmen als zweitstärkste Stadtratsfraktion in Erlangen die Arbeit auf. Eva Linhart und Dominik Sauerer sind wieder die beiden Fraktionsvorsitzenden. Ina Fischer und Paulus Guter wurden als Stellvertretung gewählt.
„Wir bedanken uns bei den Erlanger Wähler*innen für das beste Wahlergebnis in dieser Stadt jemals. Als einzige Großstadt in Bayern ist es uns gelungen, Stimmen hinzu zu gewinnen“, so Eva Linhart. „Als klar zweitstärkste Kraft sehen wir es als unseren Auftrag, unsere Stadt ökologisch, wirtschaftlich und sozial voranzubringen und gleichzeitig sicherzustellen, dass in dieser schwierigen finanziellen Situation keine Strukturen dauerhaft kaputtgehen“, ergänzt Dominik Sauerer.

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Eichendorffschule: Sanierung der Außenanlagen

Mit Kreide gemaltes Hüpfspiel auf Asphalt in einem Schulpausenhof

Grüne beantragen die Umsetzung auch über Förderprogramme
An der Eichendorffschule lernen Kinder und Jugendliche aus vielen verschiedenen Ländern.
Bei den Außenanlagen gibt es dringenden Sanierungsbedarf. Zudem möchte die Schule im Rahmen ihres Ganztagskonzeptes mehr Bewegungsmöglichkeiten sowie Rückzugsorte für Schüler:innen auf dem Schulgelände anbieten. „Die Schule ist für die Kinder ein sehr bedeutsamer Ort, an dem sie einen großen Teil ihrer Lebenszeit verbringen. Sie leistet in hohem Maße einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration. Die derzeitige Gestaltung der Außenanlagen wird diesem Bedürfnis und dieser Aufgabe kaum gerecht“, betont Kerstin Heuer, Grüne Sprecherin für Bildung.

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Haushaltsbeschluss sichert Zukunftsinvestitionen

20 Euro Schein als Kröte gefaltet mit geknicktem Kopf

Grüne übernehmen Verantwortung für Erlangen
Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt Erlangen übernehmen die Grünen im Stadtrat Verantwortung und werden dem Haushalts 2026 zustimmen. Damit stellen sie sicher, dass Erlangen handlungsfähig bleibt und wichtige finanzielle Hilfen nicht verspielt werden. Hintergrund sind mindestens 15 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen für finanzschwache Kommunen, die nur beantragt werden können, wenn ein beschlossener Haushalt vorliegt.
„Es geht um richtig viel Geld für unsere Stadt“, betont Eva Linhart, Fraktionsvorsitzende der Grünen und Oberbürgermeisterkandidatin. „Ohne Haushaltsbeschluss könnten diese Mittel nicht ausbezahlt werden. Das würde Erlangen massiv schaden.“ Neben den Bedarfszuweisungen geht es auch die freiwilligen Leistungen der Stadt. Sie sichern Vereinen und Einrichtungen die notwendigen Mittel, um ihre Arbeit fortzusetzen. Ein Stopp bei der Auszahlung wäre für viele Träger:innen existenzgefährdend.
„Für Vereine und soziale Einrichtungen geht es hier nicht um Luxus, sondern um das tägliche Überleben“, betont Dominik Sauerer, Fraktionsvorsitzender der Grünen mit Schwerpunkt Soziales. „Wenn Mieten und Personal nicht mehr finanziert werden können, geraten gewachsene Strukturen in Gefahr. Das dürfen wir als Stadt nicht zulassen.“

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Grüner 5-Punkte-Plan für die Zukunft Erlangens

Jetzt die richtigen Weichen stellen – mit dem Haushalt 2026
Die Grüne Stadtratsfraktion legt einen klaren 5-Punkte-Plan vor, damit Erlangen handlungsfähig, zukunftsfest und lebenswert bleibt.
Einige Maßnahmen müssen bereits im Haushalt 2026 verankert oder noch in dieser Stadtratsperiode angegangen werden, andere sind als nächste Schritte nach der Kommunalwahl vorgesehen. „Es geht jetzt darum die Krise zu bewältigen, Erlangen wirtschaftlich zu stabilisieren und weiter in die Zukunft zu investieren“, erläutert Eva Linhart, Grüne Oberbürgermeisterkandidatin und Co-Fraktionsvorsitzende.

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Grüne Stadtratsliste und Oberbürgermeister-Kandidatin für Erlangen aufgestellt

Kandidierende für die Stadtratsliste Grüne | Grüne Liste Erlangen

Am 7. Dezember haben Die GRÜNEN und die Grüne Liste ihre Aufstellungsversammlungen für die Kommunalwahl wiederholt. Grund dafür war ein formaler Fehler bei den vorherigen Aufstellungsverfahren. Aufgestellt wurde dabei die gemeinsame Liste und die Oberbürgermeister-Kandidatin Eva Linhart.
Die Grüne Oberbürgermeisterkandidatin Eva Linhart zeigt sich begeistert vom Ergebnis:
„Ich bin sehr glücklich, dass unsere starke Liste, die eine gelungene Mischung aus Erfahrung und neuem Schwung darstellt, bestätigt wurde. Dabei zeichnet sich die Liste durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus. Besonders freut es mich, dass mit Ina Fischer auf Platz 5 erstmals eine sehbehinderte Kandidatin antritt, die das Thema Teilhabe verstärkt in die Stadtratsarbeit einbringen wird. Mit Rami Boukhachem, Bahningenieur und Vorsitzender des Ausländer- und Integrationsbeirats, setzt die Liste einen weiteren Schwerpunkt auf Weltoffenheit und Internationalität.

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Mehr Tempo 30 auf den Weg gebracht

Verkehrsschild Tempo 30

Grüne hatten neue Tempo 30-Anordnungen für verbesserte Schulwegsicherheit beantragt
„Ein wesentlicher Schritt für mehr Schulwegsicherheit“, so beurteilt die Fraktionsvorsitzende und Grüne OB-Kandidatin Eva Linhart, den im Umwelt-, Verkehrs-, und Planungssauschuss beschlossenen Plan für ausgeweitete Tempo 30-Zonen und neuer Tempo 30-Abschnitte. Möglich wurden diese unter anderem durch die im Jahr 2024 beschlossene Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO). „Wir sind sehr froh, dass der Ausschuss eine Umsetzung an mehreren Stellen im Stadtgebiet einstimmig befürwortet hat“, so Linhart.

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„Öffentliche Wasserversorgung muss in kommunalen Händen bleiben“

Hand knallt spritzende Wasserflasche auf ein Geländer

Grüne | Grüne Liste warnen vor Einstieg in Privatisierung von Wasser
Zweieinhalb Jahre nach dem gescheiterten Versuch, die kommunale Trinkwasserversorgung in Bayern durch Änderungen im Landesentwicklungsplan auszuhebeln, steht die kommunale Hoheit über die öffentliche Wasserversorgung erneut auf dem Spiel. Die CSU/FW-Regierung hat in der Begründung ihrer Novelle des Bayerischen Wassergesetzes die Definition der „öffentlichen Trinkwasserversorgung“ so erweitert, dass auch privatwirtschaftliche Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht – etwa Getränkekonzerne – unter den Begriff fallen könnten. Dies könnte den privilegierten Zugang zu Grundwasser für kommerzielle Akteure ebnen und die kommunale Hoheit über die Wasserversorgung untergraben.

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Sanierung der Pestalozzischule

Schülerinnen sitzen im Klassenzimmer um einen Tisch

Grüne beantragen die Vorbereitung eines Bedarfsbeschlusses
„Die Pestalozzischule leistet in hohem Maße Integrationsarbeit für Kinder und Familien mit Migrationsgeschichte und in finanziell belasteten Situationen. Der Zustand des Gebäudes erschwert diese Arbeit seit langem in erheblichem Maß. Die Situation ist mit dem Leitbild Integration der Stadt Erlangen unvereinbar“, betont Kerstin Heuer, Grüne Sprecherin für Bildung.
Im Gebäude bestehen erhebliche bauliche Mängel: Feuchtigkeit im Untergeschoss, Toilettenanlagen aus den 60er Jahren, fehlender Sonnen- und Hitzeschutz und ein energetisch problematischer Gebäudestandard.

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Grundsteuererhöhung: Ein notwendiger Schritt für die Zukunft Erlangens

Für die Grüne Stadtratsfraktion erklärt die Fraktionsvorsitzende und Oberbürgermeisterkandidatin Eva Linhart:
„Erlangen steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Stadt ist in einer prekären Lage, in der überall gespart werden muss. Förderungen für Kultur und Sport werden reduziert, und viele Vereine und Initiativen fragen sich, ob sie dauerhaft bestehen können. Gleichzeitig ist ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Freizeitangebot ein wichtiger Standortfaktor, der Erlangen attraktiv macht und Menschen aus der ganzen Welt überzeugt, hier zu leben und zu arbeiten.
Um nicht noch weiter kürzen zu müssen, braucht es zusätzliche Einnahmen. Kurzfristig kann eine moderate Erhöhung der Grundsteuer hierbei helfen, die größten Härten abzufedern und unsere lebenswerte Stadt zu erhalten.
Mit dieser Pressemitteilung möchten wir einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte leisten.
Die Grundsteuer wurde 2019 aufgrund einer guten Haushaltslage und hoher Gewerbesteuereinnahmen gesenkt. Jetzt sollen die Einnahmen für die Stadt wieder auf das Niveau von 2019 angehoben werden. Dies folgt der Empfehlung des CSU-Kämmerers, der bereits bei den Haushaltsverhandlungen im letzten Jahr und erneut im Konsolidierungskonzept im April einen Hebesatz von 625 Prozentpunkten vorgeschlagen hat. Die Anhebung des Hebesatzes um 6% von 590 auf 625 Prozentpunkte ist moderat, und wir liegen immer noch deutlich unter Fürth mit 660 Prozent und Nürnberg mit 780 Prozent.

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„Soziokultur braucht eine klare Haltung für Vielfalt“

Klare Haltung für Vielfalt

Keine Raumvergabe an die Burschenschaft Germania – Grüne Liste, Bündnis 90/Die Grünen Erlangen und die Grüne Stadtratsfraktion unterstützen die freie Entscheidung des E-Werks.
„Das Kulturzentrum E-Werk versteht sich als weltoffen & diskriminierungsfrei. Wir begreifen uns als Ort, der Vielen gehört – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Alter oder Weltanschauung. Bei uns ist jeder Mensch willkommen, der diese Grundsätze teilt“, so heißt es in den hauseigenen Leitlinien. Folgerichtig hat der Beirat des E-Werks auch auf Basis eines externen Gutachtens eine Raumvergabe an die Erlanger Burschenschaft Germania abgelehnt.

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Haushaltskrise erfordert gemeinsame Kraftanstrengung und neue Perspektiven

Zeichnung Mensch stülpt beide Hosentaschen nach außen

Einbringung des Haushalts 2026 in den Stadtrat Erlangen
Die Haushaltskrise der Stadt Erlangen hat sich weiter verschärft. Bei der Einbringung des Haushalts 2026 im Stadtrat wurde deutlich: Nach dem katastrophalen Jahresergebnis 2024 mit einem Minus von 116 Millionen Euro und der massiven Neuverschuldung in 2025 sind die Aussichten für 2026 mit weiteren 50 Millionen Euro neue Schulden keinesfalls rosig und deutlich schlechter als noch im April angenommen.
„Diese Entwicklung kommt für uns nicht überraschend, sondern hat sich über die letzten Monate deutlich abgezeichnet“, erklärt Eva Linhart, Fraktionsvorsitzende und Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen. „Trotz Schlüsselzuweisungen und zusätzlicher Bedarfszuweisungen für notleidende Kommunen ist absehbar, dass der Haushalt auch für 2026 nicht genehmigungsfähig sein wird. Erlangen wird weiterhin an der kurzen Leine der Bezirksregierung Mittelfranken hängen.“

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Tempo 30: Verkehrssicherheit und Lärmschutz

Dr. Markus Büchler und Eva Linhart mit Tempo 30-Schild im Hintergrund

Seit kurzem bietet die Straßenverkehrsordnung etwas mehr Spielraum für Verkehrsberuhigung. Wir wollen uns einen Überblick über die neuen Möglichkeiten verschaffen und diskutieren, was dies für Erlangen bedeutet.
Gemeinsam mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Dr. Markus Büchler und OB-Kandidatin Eva Linhart besprechen wir die gesetzlichen Änderungen des letzten Jahres und formulieren den Handlungsbedarf für das Erlanger Stadtgebiet.
Teilnahme über folgenden Link: https://meet.goto.com/GrueneListe/tempo30

Umfassende Digitalstrategie

OB-Kandidatin Eva Linhart fordert umfassende Digitalstrategie für Erlangen

Angesichts des Absturzes Erlangens im Smart City Index auf Platz 75 fordert Eva Linhart, OB-Kandidatin der Grünen, die Erarbeitung einer umfassenden Digitalstrategie und einen verstärkten Fokus auf Digitalisierung in der Stadtverwaltung. “Erlangen bleibt aktuell deutlich hinter seinem Potential zurück”, erklärt Linhart. “Während Nürnberg zu den bundesweiten Vorreitern zählt und selbst Fürth aufholt, verlieren wir den Anschluss. Als Stadt der Wissenschaft und Innovation ist dieser Rückstand nicht hinnehmbar.”

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Auch zukünftig Spielplätze bauen

Klettergitter auf einem Spielplatz mit Sanduntergrund

Grüne, SPD, Erlanger Linke und Klimaliste beantragen eine kommunale Spielplatzsatzung für Erlangen
Aufgrund einer Novelle der Bayerischen Bauordnung (BayBO) entfällt ab Oktober die gesetzliche Pflicht zur Herstellung von Kinderspielplätzen. „Die Kommunen müssen nun selber entscheiden, ob in ihrem Gemeindegebiet eine Spielplatzpflicht gelten soll oder nicht“, erläutert Kerstin Heuer, Grüne Sprecherin für Planen und Bauen. Auf Antrag der Stadtratsfraktion Grüne/Grüne Liste wurden die Auswirkungen der BayBO-Änderungen auf die Stadt Erlangen in den Fachausschüssen ausführlich dargestellt.
Da wohnortnahe Spiel- und Freizeitflächen von großer Bedeutung sind, haben andere Kommunen – beispielsweise München, Bubenreuth und Nürnberg – bereits eigene Satzungen erlassen.
Grüne/Grüne Liste, SPD, Klimaliste und Erlanger Linke beantragen nun gemeinsam: Die Stadt Erlangen soll auch eine kommunale Spielplatzsatzung erarbeiten, die an der Spielplatzpflicht festhält.
Antrag dazu

Mütter in die Politik – Für eine familienfreundliche Zukunft

Stadtratsantrag und Lesung: Sonntag, 06. Juli 2025, 11 Uhr, Villa an der Schwabach
Anlässlich der bevorstehenden Listenaufstellungen für die Kommunalwahl 2026 haben die Grünen in Erlangen einen Antrag eingebracht, um die Stadtratsarbeit familienfreundlicher zu gestalten.
Am Sonntag findet zudem eine Lesung von Sarah Zöllner zu ihrem Buch „Mütter in die Politik“ in Erlangen statt. Als Journalistin beschäftigt sie sich mit Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Anerkennung von Sorge-Arbeit und die Stärkung von Frauen und Müttern.
Eva Linhart, Grüne Fraktionsvorsitzende, betont: „Mütter in der Politik braucht es, weil sie wichtige Perspektiven und Erfahrungen einbringen, die in politischen Entscheidungen oft fehlen.“

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Bezahlbaren Wohnraum erhalten

Haus vom Nikolaus

28.06. | 19:30 | Röthelheimbiergarten: Weichenstellungen der Bundespolitik und Maßnahmen vor Ort – Diskussionsveranstaltung mit Ricarda Lang
Wohnen wird für viele Menschen in Deutschland zunehmend zum Armutsrisiko. Auch in Erlangen sind die Mieten in den letzten Jahren massiv gestiegen – der Traum von einer eigenen Immobilie ist für viele junge Menschen unerschwinglich geworden.
Bezahlbarer Wohnraum ist jedoch nicht nur eine soziale Frage, sondern auch ein entscheidender Standortfaktor für die Fachkräftegewinnung. Unternehmen und öffentliche Institutionen benötigen attraktive Wohnmöglichkeiten, um talentierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen und zu halten. Über die notwendigen Weichenstellungen der Bundespolitik und die Maßnahmen vor Ort für mehr bezahlbaren Wohnraum diskutieren Ricarda Lang, MdB und ehemalige Parteivorsitzende von B90/Die Grünen, gemeinsam mit der grünen Co-Fraktionsvorsitzenden und OB – Kandidatin Eva Linhart sowie Marc Urban, wohnungspolitischen Sprecher der Grünen im Erlanger Stadtrat. Kommen Sie vorbei und diskutieren sie mit.

Straßenreinigung in der Innenstadt

Straßenbesen - Straßenreinigung in der Innenstadt

Grüne und SPD beantragen Pilotbetrieb zur Senkung der Abfallgebühren
Die Straßenreinigung erfolgt in manchen Bereichen der Erlanger Innenstadt inzwischen zweimal pro Tag. „Die deshalb seit 2020 steigenden Abfallgebühren sind für viele Anwohner*innen eine hohe Belastung“, sagt Andrea Winner, Grüne Betreuungsstadträtin für den Stadtteilbeirat Innenstadt. „Gleichzeitig ist die geringe Kapazität der Abfalleimer Mitursache für auf der Straße liegenden Verpackungsmüll, der teilweise verweht wird“, ergänzt Eva Linhart, eine der beiden Grünen Fraktionsvorsitzenden.
SPD und Grüne/Grüne Liste beantragen gemeinsam einen vierwöchigen Pilotbetrieb mit nur einer täglichen Reinigung in einem Teilbereich der Innenstadt. Außerdem könnten an neuralgischen Stellen mit regelmäßigem hohen Abfallaufkommen größere Abfalleimer aufgestellt werden. Beide Stadtratsfraktionen wollen eine umfangreiche Einbindung des Stadtteilbeirats Innenstadt – auch für weitere Ideen, wie sich das Müllaufkommen reduzieren lässt und die Straßenreinigungsgebühren perspektivisch gesenkt werden könnten.
Stadtratsantrag dazu

‚Weiter so‘ ist keine Option

Hand mit Kugelschreiber und Fragebogen - Hindergrundfoto Rathaus Erlangen

Grüne kritisieren mangelnde Konsequenzen aus städtischer Mitarbeiter*innenbefragung
Im Haupt-, Finanz- und Personalausschuss gab die Verwaltung einen Überblick über Störfaktoren der Arbeit und wie diese beseitigt werden könnten. Obwohl die Daten bereits 2022 bei der Befragung der städtischen Mitarbeitenden erhoben wurden, sorgten sie nun für eine intensive Debatte. In mehreren städtischen Ämtern beklagen nämlich teilweise über 50 Prozent der Beschäftigten umständliche Arbeitsabläufe, hinderliche Organisationsstrukturen und zu lange Entscheidungswege. Insbesondere die Stadtratsfraktion Grüne/Grüne Liste zeigte sich über diese Ergebnisse besorgt. “Was wir hier sehen, ist ein Warnsignal. Die Ergebnisse sind eine weitere Verschlechterung gegenüber der vorangegangenen Befragung“, erklärt Dominik Saurer, Co-Fraktionsvorsitzender. „Besonders beunruhigend ist, dass die betroffenen Ämter die Ergebnisse der Befragung gar nicht abgerufen haben. Wie kann es trotz der neuen Führungskultur dazu kommen, dass konstruktives Feedback nicht genutzt wird?”

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Müllvermeidung statt Bevormundung der Kommunen

Blick in den Müllkorb mit Verpackungsmüll

Grüne Fraktion fordert kommunale Verpackungssteuer
Überquellende Mülleimer, verschmutzte Straßen und steigende Reinigungskosten – während Anwohner die Zeche zahlen, will die Staatsregierung Kommunen die Handlungsmöglichkeiten nehmen. Die Grüne Fraktion unterstützt nachdrücklich die Position des Bayerischen Städtetags gegen das von der Staatsregierung angekündigte Verbot einer kommunalen Verpackungssteuer. „Die Straßenreinigungsgebühren im Innenstadtbereich sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. In manchen Bereichen der Innenstadt muss zweimal täglich gereinigt werden. Anwohner:innen zahlen dort deutlich mehr für die Straßenreinigung als für die viel diskutierte Grundsteuer“,  erläutert Eva Linhart, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Der Bayerische Städtetag bezeichnet das geplante Verbot als „unbegründeten und überzogenen Eingriff in die kommunale Finanzhoheit“.

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Zwischen Sparzwang und Zukunftssicherung

zerbrochenes Sparschwein zum Änderungsantrag zur Haushaltssperre

Grüne Positionierung zur Haushaltskonsolidierung: konstruktiv, jedoch mit klaren Grenzen
In der letzten Stadtratssitzung am 30. April wurde die sogenannte Konsolidierungsliste zum städtischen Haushalt beschlossen und somit weitere Kürzungen verabschiedet.
„Nach fünf Jahren CSU/SPD-Kooperation muss über 300 Sparmaßnahmen diskutiert werden, um den städtischen Haushalt zu konsolidieren. Wir setzen uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Situation ein – konstruktiv, jedoch mit klaren Grenzen“, betont die Grüne Fraktionsvorsitzende Eva Linhart in ihrer Haushaltsrede.

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Neu im Stadtrat: Christian Zwanziger

Christian Zwanziger - neues Grünes Stadratsmitglied

Für Birgit Marenbach rückt Christian Zwanziger in den Stadtrat nach. Der 37-jährige Landtagsabgeordnete wird die kommunale Ebene mit der Landesebene besser verbinden. Ehrenamtlich aktiv ist Christian Zwanziger unter anderem im Kreisvorstand des Roten Kreuzes.

„Auch wenn die Beweggründe völlig verständlich ist, ist Birgits Ausscheiden aus dem Stadtrat natürlich ein Verlust für unsere Fraktion. Ich werde alles tun meinen Beitrag in der Fraktion zu leisten. Eine gewisse Gremienerfahrung und die Verbindung zur Landespolitik werden dabei helfen“ so Christian Zwanziger.

Abschied von Birgit Marenbach

Birgit Marenbach verlässt Erlangen

Während und nach Stadtratssitzung am 27. März: Abschied von unserer Stadträtin Birgit Marenbach.
„Heute haben wir Birgit Marenbach verabschiedet – eine wahre Macherin und ausdauernde Kämpferin. 11 Jahre hat sie mit Herzblut und Hartnäckigkeit für unsere Stadt gekämpft – von der Freiflächengestaltungssatzung über die 4. Reinigungsstufe der Kläranlage bis zum Erhalt der Hupfla. Als Bauingenieurin hat sie nicht nur Bauprojekte begleitet, sondern auch Brücken zwischen Menschen gebaut. Ihre besondere Mischung aus Fachwissen, Lösungsorientierung und Herzlichkeit wird uns sehr fehlen“, so ihre Stadtratskollegin und Grüne OB-Kandidatin Eva Linhart in ihren Abschiedsworten.

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Stadtbäume: Wichtiger denn je

Kurzfristige temporäre Begrünungsmaßnahmen auf öffentlichen Plätzen
Baumpflanzungen auf öffentlichen Plätzen sind eine wirksame Maßnahme der Klimaanpassung. „Aufgrund der zunehmenden Aufheizung des Stadtgebietes im Sommer sind Stadtbäume für den Gesundheits- und Hitzeschutz wichtiger denn je“, sagt Katrin Simon, Grünes beratendes Mitglied im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss.
In der städtischen ‚Prioritätenliste zur Entsiegelung‘ sind viele städtische Plätze und Flächen aufgeführt, auf denen großflächige Entsiegelung und Bepflanzungen möglich und sinnvoll sind. Zur Umsetzung dieser geplanten Maßnahmen wird in der Regel eine Planungsdauer von mehr als zehn Jahren veranschlagt.
Als Sofortmaßnahmen anhand dieser Liste beantragt die Grüne Stadtratsfraktion kurzfristige temporäre Begrünungsmaßnahmen mit schnell wachsenden Baumarten, die mit eigenem Personal problemlos und kostengünstig umgesetzt werden können.

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Elektroladesäule für Kosbach

Elektroladestation der Erlanger Stadtwerke

Grüne beantragen eine öffentlich zugängliche Ladesäule
Um die Elektromobilität voranzubringen wurde in Kosbach der Wunsch nach einer Ladesäule geäußert. Die Stadtratsfraktion Grüne/Grüne Liste unterstützt diese Anregung und hat die Installation einer öffentlich zugänglichen Elektroladesäule in Kosbach in Absprache mit dem Ortsbeirat und den Stadtwerken beantragt.
„Die Wirtschaftlichkeit der meisten Ladesäulen im Erlanger Stadtgebiet ist gegeben und wird sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich weiter verbessern“, betont Eva Linhart, Grüne Sprecherin für Energie. Stadtratsantrag dazu

Aktiv-Card: Ermäßigung für Schwimmbäder beibehalten

Einstiegsleiter am Schwimmbecken

Keine Kürzung der Vergünstigungen für Ehrenamtliche bei Badbesuchen
Ehrenamtlich engagierte Menschen können über ihren Verein eine Aktiv-Card nutzen. Mit ihr gibt es Vergünstigungen für verschiedene Eintrittspreise, wie zum Beispiel bei den Schwimmbädern. Im Rahmen der Haushaltsdonsilidierung sollen die Ermäßigungen für Schwimmbäder um die Hälfte auf 1,50 Euro pro Eintritt gekürzt werden.
„Bäderbesuche sind mit Abstand die größte Nutzung der Aktiv Card. Auch angesichts der dadurch geringen Einsparungen von maximal 12.000 Euro sollten hier keine Abstriche bei der Anerkennung von ehrenamtlichen Engagement für Erlangen gemacht werden“, sagt Eva Linhart, Grüne Sprecherin für Finanzen und Haushalt. „Wir gehen davon aus, dass die Einsparung sogar viel niedriger ausfiele: Wenn Menschen mit einer Aktiv-Card dann deutlich seltener das Schwimmbad nutzen, fallen die Eintrittsgelder ganz weg und erhöhen damit das Defizit der Bäder“, ergänzt Peter Weierich, Grüner Sprecher für Sport und Gesundheitsförderung.

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Ende der CSU/SPD-Kooperation in Erlangen

CSU-Ausstiegsszenario stößt bei Grüner Fraktion auf Unverständnis
Die Grüne/Grüne Liste-Stadtratsfraktion nimmt die einseitige Aufkündigung der Erlanger CSU-SPD-Kooperation durch die CSU mit Verwunderung zur Kenntnis. „Aufgrund der Bundespolitik ein Bündnis auf kommunaler Ebene aufzukündigen, ist für uns in dieser Art und Weise unverständlich“, sagt Andrea Winner, eine der beiden Fraktionsvorsitzenden.
Dieser Zeitpunkt überschneidet sich nicht nur mit der anstehenden Bundestagswahl, sondern auch mit der äußerst schwierigen und herausfordernden kommunalen Haushaltssituation. Es ist derzeit wichtiger denn je, breite Mehrheiten im Erlanger Stadtrat zu suchen, gemeinsame Lösungen zu finden und sich nicht aus der Verantwortung zu ziehen.
Völlig unangebracht findet Dominik Sauerer, Grüner Sprecher für Strategien gegen rechte Aktivitäten und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, dass die „CSU-Fraktion ein sehr polarisierendes bundespolitisches Thema als kommunales Ausstiegsszenario benutzt und damit inhaltlich den Erlanger Grundkonsens gegen Rechts und Offen aus Tradition in Frage stellt.“

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Meilenstein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Grüne beantragen aufgrund neuer Rechtslage eine kommunale Verpackungssteuer
Jährlich fallen in deutschen Städten und Gemeinden mit ca. 14 Milliarden Einwegverpackungen riesige Abfallmengen an, Tendenz steigend. Sie verursachen pro Jahr rund 830.000 Tonnen CO2 und betragen 40 % des Straßenmülls. “Dieser Müll ist doppelt problematisch, da er in der Entsorgung nicht weiter getrennt werden kann, sondern gesammelt in den Restmüll geht – so findet auch keine Weiterverwertung der Rohstoffe statt“, bemerkt Peter Weierich, Grüner Sprecher für Nachhaltigkeit. Gegensteuern wollen inzwischen viele Städte mit einer kommunalen Steuer auf den Verkauf von Einwegverpackungen für Speisen und Getränke. „Bei deutlich weniger Müll könnten mittelfristig auch die hohen Abfallgebühren in der Innenstadt reduziert und die Anwohner*innen entlastet werden“, so Weierich weiter.

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Tempo 30: Verkehrssicherheit, Lärm- und Klimaschutz

Verkehrsschild Tempo 30

Neue Tempo-30-Anordnungen
„Tempo 30 erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert die Luftschadstoff- und Lärmbelastung. Dazu kommt eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität, die auch von den Anwohnenden positiv wahrgenommen wird“, erläutert Dr. Christian Eichenmüller, Grüner Sprecher für Mobilität. Bisher war es für die Kommunen schwierig, Tempo 30 dort einzuführen, wo sie es für sinnvoll erachten. Die neue Fassung der Straßenverkehrsordnung aus dem Oktober 2024 eröffnet neue Anordnungsmöglichkeiten für Fußgängerüberwege, Spielplätze, Schulwege und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.
Die Grüne Stadtratsfraktion hat nun die Ausweisung von Tempo 30 für 18 Straßenzüge im Stadtgebiet beantragt, welche die neuen Voraussetzungen erfüllen könnten. „Die vorgeschlagenen Veränderungen sind das Resultat eines kollaborativen Prozesses. Seit dem der Gesetzgeber hier Veränderungen ermöglicht hat, haben wir viele Vorschläge und Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft bekommen“, so Eichenmüller weiter.

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Grüne verurteilen NS-Verharmlosung durch AfD im Erlanger Stadtrat

Mit Entsetzen und großer Sorge reagiert die Grüne Stadtratsfraktion auf die skandalösen Äußerungen der AfD während der Haushaltsrede am vergangenen Donnerstag. Nach NS-Zitaten und Referenzen zur Waffen-SS verließen alle anderen Fraktionen und Gruppierungen geschlossen den Sitzungssaal. „Was wir heute erleben mussten, war ein bewusster Tabubruch und eine gefährliche Verharmlosung des Nationalsozialismus. Die AfD hat einmal mehr gezeigt, dass sie eine rechtsextreme Partei ist“, erklärt Dominik Saurer, Sprecher für Strategien gegen rechte Aktivitäten.

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Einsparungen sind unausgewogen

Sparschwein zerbrochen schaut durch Brandloch von Geldscheinen

Verabschiedung Haushalt 2025 ohne Zustimmung der Grünen Fraktion
Die Einsparungen aufgrund der Finanzkrise sind unausgewogen. Bei Klimaschutz, Bildung und Sozialem wird deutlich überproportional gespart. Darauf wurde von der Fraktion mehrfach im Rahmen der Haushaltsverhandlungen hingewiesen.
Grundsätzlich ist jetzt schon klar, dass dieser Haushalt nicht genehmigungsfähig ist. Das heißt die Stadt ist nicht mehr eigenständig handlungsfähig. Stattdessen steht eine weitere massive Sparrunde im Rahmen eines Konsolidierungsverfahren bevor.
Es wird weitere harte Einsparungen bei freiwilligen Leistungen wie Kultur, Sport und Zuschüsse an alle Vereine und Initiativen geben. Dabei wird sich die Fraktion weiterhin dafür stark machen, extreme Härten zu vermeiden und einen fairen Ausgleich bei den Einsparungen zu erreichen. Erlangen muss möglichst schnell finanziell wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangen, wieder eigenständig handlungsfähig zu werden – ohne dabei den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Zukunft aufs Spiel zu setzen.
Rede zum städtischen Haushalt 2025 in der Stadtratssitzung am 16.01.2025

Eva Linhart als grüne OB-Kandidatin für Erlangen nominiert

Eva Linhart - Foto: glasow, fotografie

Mit überwältigender Mehrheit haben die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Erlangen und der Grünen Liste Eva Linhart als ihre gemeinsame Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl 2026 nominiert. Die 51-jährige Maschinenbauingenieurin überzeugte in ihrer Bewerbungsrede mit dem klaren Fokus auf nachhaltiger kommunaler Wirtschafts- und Finanzpolitik.

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Straße der Behindertenrechte

Straße der Behindertenrechte am Hupfla-Gelände

Gemeinsamer Antrag für diese Straßenbenennung auf dem Hupfla-Gelände
In einem Gebäuderest der ehemaligen Erlanger Heil- und Pflegeanstalt (Hupfla) soll ein Gedenk- und Zukunftsort für die Euthanasieopfer des Nationalsozialismus entstehen. Dort wird an die Verbrechen erinnert und aufgeklärt, die sich in den Jahre 1939 bis 1945 gegen als „lebensunwert“ bezeichnete Menschen richteten. Dazu zählten psychisch kranke, geistig behinderte und andere marginalisierte Gruppen. 
Aufgrund des „Hungerkosterlasses“ von 1942 starben in der Hupfla während der Zeit des Nationalsozialismus ca. 900 Menschen an Unterernährung und deren Folgen. In der sogenannten „Aktion T4“ wurden über 1000 Patient:innen der Hupfla bis August 1941 in den zentralen Tötungsanstalten Hartheim, Sonnenstein oder Grafeneck ermordet.

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Was sollten wir uns auch zukünftig noch weiterhin leisten?

Leere Hosentasche nach außen gestülpt - Haushaltslage: mehr Dialog mit Betroffenen

Städtische Haushaltslage: Breite Debatte und mehr Dialog mit den Betroffenen
Laut Oberbürgermeister Janik handelt es sich bei der Haushaltskrise der Stadt Erlangen um „die größte Krise seit Ende des zweiten Weltkriegs“. Wenn die Kooperation aus CSU-SPD diese Einschätzung wirklich ernst meint, müsste besser kommuniziert werden, was die städtische Haushalts- und Finanzkrise für die Stadtgesellschaft konkret bedeuten wird, kritisiert die Grüne Stadtratsfraktion.

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Zusätzlicher Raumbedarf an Gymnasien

Schülerinnen sitzen im Klassenzimmer um einen Tisch

Grüne beantragen einen ausführlichen Bericht
Im Jahr 2017 hat der bayerische Landtag die Rückkehr zum G9 beschlossen. Ab dem kommenden Schuljahr wird ein Jahrgang mehr die Gymnasien besuchen. „Während in den Nachbarstädten vorausschauend Schulen erweitert oder sogar neu gebaut werden, hat die Erlanger Schulverwaltung erst im Frühjahr 2024 überhaupt einen zusätzlichen Raumbedarf anerkannt. Und dies obwohl die Gymnasien der Stadt und auch die Schulaufsicht in Ansbach regelmäßig auf das Defizit hingewiesen haben“, sagt Kerstin Heuer, Grüne Sprecherin für Bildung.

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Rotstift trifft Klimaschutz und Soziales besonders hart

Rotstift über Menschen und warming stripes

Unausgewogenen Kürzungen im Erlanger Haushaltsplan 2025
„Bei den aktuellen Sparvorschlägen wird mit zweierlei Maß gemessen“, erklärt Fraktions­vorsitzender Marcus Bazant. Während in manchen Bereichen der freiwilligen Leistungen wie Klassikkonzerte mit 7% nur minimal gespart wird, sollen ausgerechnet Klimaschutz und Soziales einen überproportional hohen Beitrag leisten.
Dominik Saurer, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion, nennt konkrete Beispiele: „Die Verdoppelung der Preise für das Deutschlandticket bei Erlangen-Pass-Besitzer*innen sind sozial nicht vertretbar. Auch die Einschnitte beim E-Werk oder dem gerade eröffneten Queeren Zentrum sind so hart, dass sie wohl zu Stellenstreichungen führen“.

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Haushalt 2025: CSU und SPD setzen falsche Prioritäten

Krötenwanderung

Fokus auf Zukunftsthemen
Die Grüne Fraktion Erlangen kritisiert den vorliegenden Haushaltsentwurf scharf. Angesichts der dramatischen Gewerbesteuereinbrüche und der daraus resultierenden Haushaltskrise, die Erlangen in historischem Ausmaß erschüttert, fordern die Grünen eine Neuausrichtung der Prioritäten. „Die Stadtspitze und die Kooperation von CSU und SPD haben es versäumt, die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Statt einen fairen Ausgleich zu suchen, trifft es Zukunftsthemen wie den Klimaschutz, Bildung und soziale Gerechtigkeit bei den Einsparungen besonders hart“, kritisiert Eva Linhart, haushaltspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion. Durchschnittlich sollten 10-15% gespart werden, aber das Budget des Umweltamts wird im Vergleich zum Vorjahr um 75% gekürzt. „Klimaschutz ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Die drastischen Kürzungen zeigen, dass CSU und SPD den Ernst der Lage nicht erkannt haben“, fährt Linhart fort. „Wir fordern die Fortführung wichtiger und finanzieller lohnender Projekte wie z.B. den Austausch der Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln oder die Förderung von Mieterstromberatung.“

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Erhalt des Klimabudgets in den Stadt- und Ortsteilen

Klimabudget für die Erlanger Stadt- und Ortsbeiräte erhalten

Haushalt 2025: Erhalt des Förderprogramms
Im Rahmen der Haushaltskürzungen für das Jahr 2025 droht die Einstellung des Klimabudgets in den Stadt- und Ortsteilen. Seit 2021 stand bisher eine Summe von 65.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, um Projekte in den Stadt- und Ortsteilen mit einer Fördersumme zwischen 200 und 5.000 Euro zu unterstützen. Nun stemmen sich die Grünen gegen eine Einstampfung des bürgernahen Programms zur Förderung von Klimaschutz.

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Gefahren für Igel durch Mähroboter

Igel im Gras - Kampagne für igelfreundliche Gärten

Grüne/Grüne Liste beantragen eine Aufklärungskampagne zum Igelschutz
Igel stehen seit kurzem auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN). Ihre Population ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Eine der Hauptursachen dafür sind zu „aufgeräumte“ Gärten und der zunehmende Einsatz von Mährobotern, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden.

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Straßenreinigung: Gesamtbelastung in der Innenstadt reduzieren

Straßenreinigung mit Besen

Änderungsantrag zur geplanten Erhöhung der Straßenreinigungsgebühr
Die Kostensteigerungen der letzten Jahre für Energie, Wasser und Müllabfuhr belasten viele Haushalte erheblich. In der Stadtratssitzung am 24. Oktober steht eine Steigerung der Straßenreinigungsgebühr auf der Tagesordnung.
„Diese geplante Gebührenerhöhung führt zu einer weiteren Mehrbelastung der Menschen besonders im Innenstadtbereich. Gerade dort, wo die Anwohner:innen selten die Verschmutzungen verursachen, widerspricht eine Erhöhung dem Gerechtigkeitsempfinden“, sagt Eva Linhart, Grüne Sprecherin für Finanzen und Haushalt. Die Grüne Fraktion möchte hier mit Änderungsanträgen eine Entlastung erreichen und eine dauerhaft tragbare Lösung zu finden: Um kurzfristig Kosten zu sparen, soll im Dialog mit den Anwohner*innen der Reinigungszyklus in der Innenstadt halbiert werden. Bereits nach einem Jahr möchte die Grüne Fraktion die Straßenreinigungsgebührensatzung wieder auf den Prüfstand stellen und erneut in den Stadtrat einbringen.
Stadtratsantrag dazu

Einrichtung einer gut beschilderten Radweg-Alternative am Schlossplatz

Durchgestrichenes Radwegeschild am Schlossplatz Erlangen

Durch die Baustelle im Zuge der Sanierung des Schlosses ist im Bereich des Schlossplatzes die zentrale Nord-Süd-Fahrradachse in diesem Bereich durchtrennt. Es gibt bisher keine auch für Ortsunkundige als solche erkenntliche Ausschilderung einer Alternativroute.
Wir beantragen: zwischen Universitätsstraße und Wasserturmstraße / nördlicher Hauptstraße ist eine sichere und gut befahrbare Radroute einzurichten und deutlich auszuschildern.

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Keine Einsparung auf Kosten unserer Zukunft

zerbrochenes Sparschwein zum Änderungsantrag zur Haushaltssperre

Änderungsantrag zur Haushaltssperre
Aufgrund von massiven Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer von ca. 50 Millionen Euro wurde vom Oberbürgermeister per Eilverfügung eine Haushaltssperre verhängt.
Im Finanzausschuss wurden erstmals Details zu den Einsparungen öffentlich zugänglich gemacht. „Es gab zwar im Vorfeld Informationen für Stadträt:innen, aber leider keinen Raum für eine breite politische Debatte. Einen großen Teil der Einsparungen tragen wir mit, aber das Sperren bestimmter Zukunftsinvestitionen ist absolut kurzsichtig“, kritisiert Marcus Bazant, Grüner Co-Fraktionsvorsitzender.
Konkret geht es um Investitionen zur Sanierung von Kinderhäusern und zum Klimaschutz wie z.B. die Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, LED-Umrüstung für Beleuchtung, Ausbau von Radwegen und den Wegfall des Förderprogramms zur CO2-Minderung.

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Einschnitte an der falschen Stelle

Geldscheine mit Brandloch

Haushaltssperre: Fraktion Grüne/Grüne Liste trägt Eilverfügung nicht mit

Die Grüne/Grüne Liste-Fraktion im Erlanger Stadtrat kann die Eilverfügung zur Haushaltssperre so nicht mittragen. „Wir bedauern, dass es zu keiner kooperationsübergreifenden Einigung kam“, sagt Andrea Winner, eine der beiden Fraktionsvorsitzenden. „Gespart wird an der falschen Stelle. Mit den Sperren werden wichtige Projekte ausgebremst oder sogar gestoppt, wie das Förderprogramm zur CO2-Einsparung oder der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur“, so Winner weiter.

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Gegen das Vergessen

Straßenschilder Frida Poeschke und Shlomo Lewin

Erinnerung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke – Grüne Liste unterstützt den Offenen Brief für einen Gedenkort und Straßenumbenennungen
Gemeinsam mit vielen Verbänden und Einzelpersonen fordert die initiative kritisches gedenken in einem Offenen Brief Straßenumbenennungen und die Schaffung eines neuen Gedenkortes für Frida Poeschke und Shlomo Lewin. Die Bismarck- soll in Shlomo-Lewin-Straße und der Lorlebergplatz in Frida-Poeschke-Platz umbenannt werden. Beide wurden von einem Mitglied der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann am 19.12.1980 in ihrer Wohnung in Erlangen ermordet. „Das antisemitische Tatmotiv blieb lange Zeit ausgeblendet, bis heute gibt es kein würdiges Gedenken“, sagt Dominik Sauerer, Stadtrat der Grünen Liste. Bei der Lewin-Poeschke-Anlage und den später ergänzten Bäume mit Gedenktafel gibt es keine Informationen über die Tat und die mangelhafte Aufarbeitung – benannt wird auch nicht, dass Antisemitismus das Tatmotiv und ein Neonazi der Täter war.

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Rekommunalisierung der Reinigungsleistungen

Reinigungsleistungen rekommunalisieren

Seit längerer Zeit wird regelmäßig über das Thema “Rekommunalisierung der Reinigungsleistungen” beraten, wie auch im Stadtrat am 15. Mai. „Bislang konnte hierzu leider kein fraktionsübergreifendes gemeinsames Handeln ausgearbeitet werden.
Wir finden es wichtig, dass zeitnah die Möglichkeit besteht, eine Rekommunalisierung umzusetzen“, betont Marc Urban. Dem steht eine lange Vertragslaufzeit bei weiteren Vergaben entgegen. Die Beauftragung von privaten Reinigungsunternehmen benachteiligt die Reinigungskräfte, da sie dann nicht nach den Tarifen im öffentlichen Dienst entlohnt werden müssen.

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Grün für den Parkplatz Innenstadt

Pflanzen brechen Asphalt auf

Gemeinsamer Antrag Grüne/Grüne Liste | ÖDP | Klimaliste und erlanger linke
Das stillgelegte Parkhaus Innenstadt wird abgerissen und dort für mindestens acht Jahre ein provisorischer Parkplatz geschaffen. „Dieser Parkplatz liegt am westlichen Innenstadteingang und ist bedeutsam für das Stadtklima und auch das Stadtbild“, sagt Dr. Birgit Marenbach, eine der beiden grünen Fraktionsvorsitzenden. Grüne/Grüne Liste haben bereits bei der Vorstellung der Planungen im Herbst letzten Jahres eine Begrünung gefordert – die Verwaltung sagte dies zu. Jedoch ist auch nach den aktuell überarbeiteten Plänen die Fläche nahezu vollständig versiegelt und asphaltiert. „250 Stellplätze fast ohne Begrünung, das darf in Zeiten immer heißerer Sommer nicht mehr sein. Eine Pergola mit schnell wachsenden Kletterpflanzen wäre hier eine naheliegende, zu einem Provisorium passende und gestalterisch gute Lösung“, ergänzt Kerstin Heuer, grüne Sprecherin für Planen und Bauen.

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Erlanger Grüne begrüßen Bürgerentscheid zur Stadt-Umland-Bahn

Einfach für alle - am 9. Juni JA zur Stadt-Umland-Bahn

Der Erlanger Stadtrat hat beschlossen: Am 9. Juni entscheidet die Bürgerschaft über den Bau der Stadt-Umland-Bahn.
Die schon lange vehement von den Erlanger Grünen eingeforderte Machbarkeitsstudie zur Talquerung über die Regnitz zeigt die Wöhrmühl-Talquerung als einzige realistische Trasse. Die Wöhrmühl-Talquerung ist ein notwendiger, aber vertretbarer Eingriff in den Wiesengrund zu Gunsten der Stadt-Umland-Bahn. Da die Planung unter enger Einbindung der Umweltverbände erfolgt und der Eingriff so schonend wie möglich geplant wird, tragen auch die Umweltverbände diese Variante mit. Marcus Bazant, einer der beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen Stadtratsfraktion: „Im Rahmen des realistisch machbaren ist die Wöhrmühl-Talquerung die einzige wirklich existierende Variante, alles andere ist keine reale Option sondern ‚Wünsch-dir-was‘.“

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Transparente Regeln für Fraktionszuschüsse

Politische Entscheidungen für unsere Stadt einschließlich der Genehmigung des Haushalts und der Überwachung städtischer Angelegenheiten werden von ehrenamtlichen Stadträt*innen getroffen. Um die Arbeit der einzelnen Gruppierungen zu unterstützen, bewilligt die Stadt Zuschüsse für die ganz konkrete Fraktionsarbeit.
„Es geht dabei immer um die interne Meinungsbildung der Fraktion. Gefördert werden zum Beispiel Fortbildungskosten, Klausurtagungen und natürlich Personalkosten zur Unterstützung der täglichen Arbeit. Grundsätzlich gilt das Gebot einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung“, erläutert Eva Linhart, Vorsitzende des Revisionsausschusses. „Die Höhe der Zuschüsse ist abhängig von der Zahl der Mitglieder, d.h. große Fraktionen erhalten mehr Geld als kleine Gruppierungen. “
Bei einer Prüfung des Revisionsamtes kam es im letzten Jahr zu Beanstandungen. Mehrere Fraktionen wurden aufgefordert Zuschüsse zurückzuzahlen. Die grüne Fraktion war davon nicht betroffen.

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Urteil gegen Känguru Kollektiv

Transparent "EXIT GAS NOW" am Schornstein der Erlanger Stadtwerke

Grüne Liste unterstützt Betroffene

Am 29. März letzten Jahres erklommen Klimaaktivisten den Schlot der Erlanger Stadtwerke und entrollten ein großes Transparent „Exit Gas Now“. Diese spektuläre Aktion des Känguru Kollektivs Erlangen fand überregional Beachtung, war gut vorbereitet und verlief ohne jegliche Gefährdung von Personen. Die Erzeugung von Strom und Wärme wurde nicht gestört und die beiden Kletteraktivisten stiegen ohne aktives Eingreifen der Polizei nach einigen Stunden wieder vom Schlot herab.

Nun mussten sich drei Aktivist*innen vorm Erlanger Amtsgericht verantworten und wurden wegen Hausfriedensbruch bzw. Beihilfe und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz verurteilt. „Leider haben die Stadtwerke Strafantrag gestellt und das Verfahren ins Laufen gebracht. Wir hätten uns gewünscht, dass auf eine formale Anzeige verzichtet worden wäre“, sagt Dominik Sauerer, Vorstand der Grünen Liste.

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Grüne setzen auf „Klimahaushalt“  

Krötenwanderung aus Papier gefaltet auf Klimastreifen

Verhandlungsergebnis beim Haushalt 2024

Im Rahmen des Klima-Aufbruchs der Stadt Erlangen wurde Ende 2022 mit der Maßnahme S3 „Klimahaushalt“ eine Maßnahme beschlossen, deren Ziel es ist, durch jährliche Emissionsbudgets den CO2-Ausstoß städtischer Akteure zu begrenzen und schrittweise zu reduzieren. Bisher scheiterte die Umsetzung v. a. an fehlenden Personalressourcen in der Verwaltung. Dr. Birgit Marenbach, Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, erläutert: „Als Teil des Verhandlungsergebnisses zum Haushalt 2024 konnten wir nun eine Umsetzung dieser Maßnahme erreichen. Eine entsprechende Beschlussvorlage zum Klimahaushalt liegt dem Stadtrat vor.“  

Dr. Christian Eichenmüller, klimapolitischer Sprecher der Grünen Fraktion betont: „Der Klimahaushalt ist ein Pilotprojekt, das es in dieser Form bisher in keiner anderen deutschen Kommune gibt. Es ist ein vielversprechendes Steuerungsinstrument, um Entscheidungen auf Basis solider Daten zu Emissions-Kosten und -Nutzen zu treffen. Ich erwarte damit auch eine Versachlichung der Debatten zum Klimaschutz.“ 

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Aktiv seit den Anfängen: Heiner Grillenberger

Heiner Grillenberger

Kulturzentrum E-Werk, Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, Wähler*innenvereinigung Grüne Liste und andere Initiativen in Erlangen: Heiner Grillenberger war von Anfang an dabei und gestaltete sie über viele Jahre aktiv mit.
Stadtbekannt war sein mobiler Fahrradreparaturstand gegenüber dem Rathaus – selbst ohne defektes Rad besuchten viele diese beliebte Anlaufstelle für ein Gespräch über das aktuelle Stadtgeschehen. Eine umfassende Verkehrswende zugunsten des Radverkehrs war auch beruflich sein Herzensprojekt, neben vielen anderen Themen wie Natur- und Umweltschutz, Stadtentwicklung, Selbstverwaltung und kommunale Mitbestimmungsstrukturen.
In und für die Stadtratsfraktion Grüne/Grüne Liste setzte sich Heiner für diese Themen kompetent und stetig ein – zuletzt in den Funktionen als beratendes Mitglied im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss (UVPA) und im Stadtteilbeirat Süd. Im UVPA war er ein sehr geschätzter Beirat, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seiner großen Ortskenntnis viele konstruktive und umsetzungsfähige Vorschläge einbrachte.
Viermal wurde er Mitglied im Erlanger Stadtrat: 1984, 1990, 2003 und 2019. Sein Stadtratsmandat stellte er nie in den Mittelpunkt und gab den Staffelstab bereitwillig an Nachrücker*innen weiter, so wie es in 1980er und 90er Jahren bei den Grünen in Erlangen üblich war. 2019 ging er nochmal in den Stadtrat – nach weitem Sprung nach vorne von Listenplatz 42. Diese Zahl mochte Heiner sehr, laut Douglas Adams ist sie ja die Antwort auf alle wesentlichen Fragen.

Am 27.12.2023 ist Heiner Grillenberger überraschend und viel zu früh gestorben. Wir hätten gerne noch so manche Frage mit ihm diskutiert. Für 2024 stand er auf unserer Vorschlagsliste für den städtischen Ehrenbrief. Wir verlieren einen politischen Herzensmenschen, ein Bindeglied zwischen den Generationen. Wir vermissen ihn.

WIR PRO StUB

Wir pro StUB

Aus der etablierten „Allianz-pro-StUB“ wird „WIR PRO StUB“.
„Wir möchten auf unserer neuen Webseite zeigen, dass viele Menschen wie Du und ich die StUB unterstützen. Mit WIR PRO StUB steht der positive Effekt für die gesamte Bevölkerung im Mittelpunkt.“, betont Esther Schuck, Sprecherin der Initiative. Echte Menschen wurden entlang der geplanten Straßenbahntrasse abgelichtet und stehen mit authentischen Statements hinter dem Projekt. Deshalb trifft man auf der Website wir-pro-stub.de nicht nur auf eine Neubürgerin aus Büchenbach, sondern auch auf den Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität, Familien, Unternehmer*innen und einen ehemaligen freiwilligen Feuerwehrmann. Das „Highlight“ der Seite ist eine interaktive Karte, auf der man die Trasse erkunden und so mehr über die Personen und ihre persönlichen Geschichten erfahren kann. Unter „Wissenswertes“ finden sich grundsätzliche Informationen knapp und leicht lesbar aufbereitet. 

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Uni-Südgelände: Klimaneutralität erfordert Umdenken

Uni-Südgelände Erlangen: Die Planungen der FAU bleiben weit hinter den eigenen Klimazielen zurück

Die Planungen der FAU bleiben weit hinter den eigenen Klimazielen zurück
Die Masterplanung des Südgeländes der FAU wurde im Februar 2022 im Stadtrat vorgestellt. „Uns fiel auf, dass das Wort ‚Klima‘ und der 2019 in Erlangen ausgerufene Klimanotstand nicht vorkommt. Außerdem sind Flächen für Bebauung vorgesehen, die klimatisch und ökologisch sehr wertvoll sind“, bemerkt Dr. Birgit Marenbach, eine der beiden Grünen Fraktionsvorsitzenden. Auch auf Initiative der Grünen Stadtratsfraktion sind nun in einem nachgereichten Addendum wesentliche Planungshinweise zu Klimaschutz und Klimaanpassung aufgeführt, die allerdings wenig Einfluss auf die aktuellen FAU-Planungen haben.

Die Flächen östlich der Nikolaus-Fiebiger-Straße und nördlich der Staudtstraße sind Waldflächen als bedeutende Frischluftschneise mit hoher ökologischer Wertigkeit. „Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss eine Bebauung dieser Flächen grundsätzlich hinterfragen. Es wäre sinnvoller, höher zu bauen und eine weitere Ausdehnung der Siedlungsfläche zu vermeiden. Wer Naturraum immer noch als Verfügungsmasse sieht, hat die Anforderungen der Zeit nicht verstanden“, so Marenbach weiter.

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Solidarität mit Rojava

Solidarität mit Rojava - stoppt den Angriffskrieg der Türkei - Solidarität mit Rojava – Kundgebung und Demonstration in Nürnberg

Grüne Liste unterstützt die Proteste gegen den türkischen Angriffskrieg auf die Demokratische Föderation von Nordsyrien
Die Türkei greift wieder massiv das autonome Gebiet Rojava in Nordsyrien an. „Die türkische Offensive trifft in Nordostsyrien auf eine humanitär extrem prekäre Lage und bedeutet für die dortige Bevölkerung den Entzug ihrer Lebensgrundlage. Hinzu kommen die Angst und das Wissen um vergangene türkische Militärschläge: Niemand fühlt sich sicher, die Verzweiflung ist groß“, berichtet dazu medico international. Die Luftangriffe haben zahlreiche Infrastrukturen gezielt zerstört: Warenlager, Energieversorgung, Einschläge in der Nähe eines Flüchtlingslagers und gezielte Angriffe auf Menschen. „Militärische Angriffe auf zivile Ziele verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und sind schlicht verboten“, so medico weiter.
Wieder leisten die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ erbitterten Widerstand, haben jedoch kaum Chancen gegen eine hochgerüstete NATO-Armee. YPG und YPJ haben sich als maßgebliche Kraft bei der Bekämpfung des IS internationale Anerkennung errungen. Trotzdem erhält Rojava keine wirksame internationale Anerkennung und Unterstützung.

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Verbesserungen für Geflüchtete

Verbesserungen für Geflüchtete

Grüne/Grüne Liste beantragen einfacheren Verwaltungsumgang mit Geflüchteten

Der Verein Ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung in Erlangen (EFIE) begleitet seit vielen Jahren Geflüchtete. „Als Gesellschaft wie als Stadt müssen wir den vielen Engagierten sehr dankbar sein – ohne ihr Engagement wäre die Integration in den letzten Jahren lange nicht so gut verlaufen“, so Dominik Sauerer, Grüner Sprecher für Strategien gegen rechte Aktivitäten und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
„Geflüchtete müssen zahlreiche Anträge und Verfahren in verschiedenen Ämtern durchlaufen, die nicht ideal verzahnt sind. Identische Unterlagen müssen öfters mehrfach eingereicht um dann jeweils in den unterschiedlichen Ämtern geprüft zu werden – das kostet Zeit und Personalressourcen sowohl auf der Seite der Stadtverwaltung wie auf der Seite der Geflüchteten und deren Unterstützer:innen“, sagt Andrea Winner, Grüne Sprecherin für Migration. Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung beklagen massive Zeitverluste für Geflüchtete, die ihnen wiederum an anderen Stellen (Jobcenter, Schulessen etc.) zum Nachteil werden können. Die städtische Flüchtlings- und Integrationsberatung ist sehr stark belastet. Auch funktionieren Verwaltungsvorgänge in Stadt und Landkreis Erlangen-Höchstadt sehr unterschiedlich: So sind manche Vorgänge in der Stadt deutlich einfacher zu erledigen, während andere Vorgänge im Landkreis schneller abgewickelt werden können, berichten Aktive aus der Geflüchtetenbetreuung.

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Der neue Erlanger Weg: Gemeinsam Zukunft gestalten – wirtschaftlich, ökologisch, sozial

Kooperationsvereinbarung von CSU und GRÜNE/GL im Erlanger Stadtrat 2026-2032

1. Einleitung

Ziel dieser Vereinbarung ist eine konstruktive und vertrauensvolle Kooperation der Stadtratsfraktionen von CSU und GRÜNEN/GL. Die beiden Fraktionen vereinbaren, sich gemeinsam den großen Herausforderungen der nächsten Wahlperiode zu stellen und sind sich ihrer besonderen Verantwortung der Stadt und der Stadtgesellschaft gegenüber bewusst.

Erlangen steckt in einer tiefen Haushaltskrise: Ein genehmigter Haushalt fehlt, die finanziellen Handlungsspielräume sind stark eingeschränkt. Alle neuen Investitionen stehen unter Genehmigungsvorbehalt der Regierung von Mittelfranken, neue Kredite werden nur unter Auflagen genehmigt. Gleichzeitig besteht ein erheblicher Sanierungsstau bei städtischen Gebäuden und Infrastruktur.

Parallel dazu gilt es, den begonnenen Klimaaufbruch konsequent und sozial gerecht fortzuführen, um später hohe Folgekosten zu vermeiden und unsere Stadt zukunftsfähig aufzustellen. Das große Engagement der Erlanger Wirtschaft bei Klimaschutzmaßnahmen begleiten wir weiterhin konstruktiv.

Den Wirtschaftsstandort Erlangen wollen wir in den nächsten Jahren weiterhin stärken und die Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von neuen Betrieben verbessern.

Gerade in dieser Situation braucht es die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und das Beste aus unterschiedlichen politischen Ansätzen zusammenzuführen. Diese Kooperationsvereinbarung ist Ausdruck dieses Anspruchs: Gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft unserer Stadt aktiv zu gestalten.

2. Grundsätze und Werte

Der gemeinsamer Anspruch der Kooperation ist eine nachhaltige Entwicklung für unsere Stadt. Der Klima-Aufbruch verpflichtet dazu, Klimaschutz und Klimaanpassung zielgerichtet umzusetzen, um Lebensqualität, Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern. Dafür braucht es verlässliche Politik für den Wirtschaftsstandort und die Bürger*innen. Die Kooperation aus CSU und GRÜNE/GL setzt sich deshalb zum Ziel mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen das gesteckte Ziel zur erreichen.

Für eine offene, vielfältige und demokratische Stadtgesellschaft setzen sich CSU und GRÜNE/GL gemeinsam ein. Erlangen soll allen Menschen Heimat und Zukunft bieten – geprägt von Respekt, Toleranz und gleichen Chancen. Vielfalt wird als Stärke verstanden; der Schutz der Menschenwürde, der Grundrechte und das entschiedene Eintreten gegen jede Form von Diskriminierung prägen unser Selbstverständnis.

Demokratie lebt vom Dialog. Deshalb setzen die Kooperationspartner*innen auf einen respektvollen, konstruktiven Austausch und die aktive Einbindung der demokratischen Stadtratsmitglieder, von Bürgerschaft, Zivilgesellschaft und Institutionen.

Ein starker Wirtschaftsstandort ist Grundlage für Wohlstand und Beschäftigung. Wesentliches Ziel ist die Stärkung von Unternehmen, Mittelstand, Handwerk und Wissenschaft als zentrale Partner*innen für Innovation und Entwicklung. Eine moderne, effiziente und serviceorientierte Verwaltung ist dabei ein entscheidender Standortfaktor.

Gleichzeitig tragen beide Partner*innen gemeinsam Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Bestehende soziale, kulturelle und ehrenamtliche Strukturen wollen wir erhalten und stärken, damit Teilhabe für alle möglich ist und Erlangen eine lebenswerte Stadt für alle bleibt.

Die aktuelle Finanzlage verstehen wir auch als Chance für einen nachhaltigen Wandel: Durch konsequente Digitalisierung, mehr Effizienz, Transparenz und den Ausbau von Dienstleistungen für Bürger*innen sowie Unternehmen.

Bereits im Stadtrat gefallene Beschlüsse werden respektiert und nicht erneut aufgemacht.

3. Wirtschaft und Finanzen

Die Kooperationspartner bekennen sich zu einer aktiven und verlässlichen Wirtschaftspolitik für Erlangen. Gerade in Zeiten der finanziellen Herausforderungen der Stadt ist es unser gemeinsames Ziel, die wirtschaftlichen Strukturen Erlangens zu stärken und dauerhaft zu erhalten. Die Finanzlage darf nicht dazu führen, dass funktionierende wirtschaftliche Strukturen oder Entwicklungsperspektiven für Unternehmen in unserer Stadt beschädigt oder dauerhaft zerstört werden. Vielmehr setzen wir auf Stabilität, Planungssicherheit und eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaft.

Als erstes sichtbares Zeichen wollen wir für Bürger*innen sowie für Gewerbetreibende eine spürbare Beschleunigung von Verwaltungsabläufen erreichen. Verfahren – etwa bei der Beantragung von Ausnahmegenehmigungen und vergleichbaren Anliegen – sollen deutlich vereinfacht und schneller bearbeitet werden. Bestehende Handlungsspielräume innerhalb der Verwaltung sollen konsequent genutzt werden. Vorschriften sollen im Sinne der Anliegen der Bürger*innen sowie des Gemeinwohls pragmatisch und lösungsorientiert angewendet werden.

Ein zentraler Ansatz ist der Ausbau von Kooperationen zwischen Stadt und Unternehmen. Dabei wollen wir insbesondere Modelle der Zusammenarbeit weiterentwickeln, beispielsweise im Bereich der Kinderbetreuung, um Familienfreundlichkeit und Fachkräftesicherung gemeinsam zu stärken. Solche Partnerschaften können einen wichtigen Beitrag leisten, um wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Infrastruktur gleichermaßen zu sichern.

Im Zuge der Ausarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts wird zudem geprüft, welche weiteren Flächen – möglichst bereits versiegelte oder bislang ungenutzte Potentialflächen – für eine gewerbliche Nutzung in Betracht kommen. Die Kooperationspartner*innen verfolgen dabei das Ziel, insbesondere dem Handwerk sowie innovativen und nachhaltigen Unternehmen zusätzliche Entwicklungs- und Ansiedlungsräume in Erlangen zu ermöglichen. Dadurch sollen wirtschaftliche Dynamik, Wertschöpfung und zukunftsfähige Arbeitsplätze in unserer Stadt langfristig gesichert werden.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer ist eine zentrale Einnahmequelle der Stadt und zugleich ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen. Eine Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes birgt das Risiko, wirtschaftliche Aktivitäten aus der Stadt zu verdrängen und damit langfristig die Einnahmebasis Erlangens zu schwächen. Wir streben daher keine Gewerbesteuererhöhung an. Unser Ziel ist eine verantwortungsvolle und wachstumsorientierte Steuerpolitik. Wir wollen perspektivisch Spielräume für eine Senkung der Gewerbesteuer schaffen, wenn dadurch zusätzliche wirtschaftliche Aktivität entsteht und die Gewerbesteuereinnahmen insgesamt steigen. Dies setzt jedoch eine klare Mitverantwortung der Unternehmen voraus. Mögliche Entlastungen müssen mit verbindlichen Vereinbarungen zwischen Stadt und Gewerbesteuerzahler*innen einhergehen, etwa in Form von Investitionen am Standort, der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie einem langfristigen Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Erlangen. So stellen wir sicher, dass steuerliche Entlastungen unmittelbar zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zu stabilen Einnahmen für die Stadt beitragen. Eine Senkung der Gewerbesteuer muss dabei immer finanziell darstellbar sein.

Wirtschafts- und Digitalisierungsbeirat

Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Stadt weiter stärken und den regelmäßigen, strukturierten Austausch ausbauen. Dazu richten wir einen Wirtschafts- und Digitalisierungsbeirat ein. In diesem Gremium sollen Vertreter*innen der lokalen Wirtschaft, der Forschung, der Kammern, der Verbände der Stadtverwaltung sowie Digitalisierungsexpert*innen zusammenkommen, um frühzeitig über wirtschaftliche Entwicklungen, Stadtentwicklung, Standortfragen, Investitionsperspektiven und Fragen der digitalen Transformation zu beraten.

Der Wirtschafts- und Digitalisierungsbeirat soll Impulse für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung Erlangens geben, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken und zugleich die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft systematisch nutzen. Ziel ist es, Innovationskraft, digitale Infrastruktur und moderne Verwaltungsprozesse weiterzuentwickeln und den Dialog zwischen Stadtpolitik, Verwaltung, Unternehmen und der Verbände dauerhaft zu verbessern. Der Beirat soll zudem die Stadtverwaltung und die politischen Entscheidungsträger bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts sowie bei Entscheidungsprozessen beratend unterstützen.

ESTW

Leistungsstarke Stadtwerke sind ein zentrales Rückgrat der Infrastruktur in Erlangen. Sie sichern die Daseinsvorsorge und sind zugleich Schlüsselakteur für die Transformation in den Bereichen Energie, Wärme und Verkehr.

Die anstehenden Aufgaben erfordern in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen. CSU und GRÜNE/GL bekennen sich daher klar zur Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität und Handlungsfähigkeit der Erlanger Stadtwerke.

Der Ausbau und die Dekarbonisierung von Fern- und Nahwärme soll konsequent vorangetrieben, das Stromnetz an die Anforderungen erneuerbarer Energien angepasst sowie die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität deutlich erweitert werden. Zudem sollen der Ausbau emissionsfreier Busflotten weitergeführt und moderne Mobilitätsangebote gestärkt werden.

Ziel der Kooperationspartner*innen ist es, die Stadtwerke bei der Umsetzung der Energiewende, beim Ausbau moderner Infrastruktur sowie bei der Gewährleistung einer verlässlichen und bezahlbaren Versorgung bestmöglich zu unterstützen.

Kreislaufwirtschaft

Die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft bieten eine zukunftsweisende Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften und Ressourcenschonung auf kommunaler Ebene. Die Stadt Erlangen wird daher die dazugehörigen bisherigen Ansätze des Klima-Aufbruchs zu einer eigenen Kreislaufwirtschaft-Strategie weiterentwickeln und verankern. Eine solche Strategie kann im Schulterschluss mit relevanten Akteur*innen ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele gleichermaßen stärken.

4. Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung

CSU und GRÜNE/GL verstehen Ökologie und Ökonomie als zwei Seiten derselben Medaille. Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit werden gemeinsam gedacht und umgesetzt.

Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität sind zentrale Querschnittsaufgaben für alle Teile der Verwaltung und den Stadtrat, für die sich der Oberbürgermeister und die Stadtspitze einsetzen.

Der Lenkungskreis Klimaaufbruch unter Leitung des Oberbürgermeisters koordiniert die Umsetzung und stellt sicher, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei allen wesentlichen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Die Kooperationspartner*innen bekennen sich zum Beschluss des Klima-Aufbruchs sowie zum CO₂-Restbudget im Rahmen des 1,75°C-Ziels. Gemeinsam mit der Verwaltung wird innerhalb eines Jahres (schnellstmöglich!) ein konkreter Zeitplan erarbeitet, um die Klimaziele einzuhalten. Die hierfür notwendigen Ressourcen sollen – unter Berücksichtigung der Haushaltslage – bereitgestellt werden. Gleichzeitig werden Fördermittel aktiv eingeworben und Unterstützungen von Landes- und Bundesebene genutzt.

Klimaschutz wird durchgehend verbindlich in Planungsprozesse integriert. Dafür werden geeignete Planungsrichtlinien entwickelt, sofern noch nicht vorhanden, und angewendet, die insbesondere bei Masterplänen, städtebaulichen Verträgen und Wettbewerbverfahren konsequent berücksichtigt werden.

Klimaschutz und Klimaanpassung sollen gemeinsam mit der Stadtgesellschaft umgesetzt werden:

  • enge Zusammenarbeit mit Bürger*innen, Zivilgesellschaft, Unternehmen, Verbänden und Vereinen und Unterstützung von Ideen und Initiativen
  • schnelle, transparente Information und Beratung, z. B. im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung, um eigenständige Initiativen zu stärken

Im Fokus stehen Maßnahmen, die gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll, klimatechnisch wirksam, sozial gerecht und schnell umsetzbar sind. Dazu zählen zunächst:

  • der Ausbau energieeffizienter Infrastruktur (z. B. LED),
  • die Umsetzung von Energiesparcontracting- und Energy-Sharing-Modellen,
  • eine enge Zusammenarbeit mit städtischen Töchtern und weiteren Partner*innen

Kosten und Nutzen werden ganzheitlich und transparent betrachtet – einschließlich Investitionskosten, Einsparungen bei Betriebskosten über ca. 20 Jahre sowie gesellschaftlicher Folgekosten.

Zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels vereinbaren die Kooperationspartner*innen:

  • die konsequente Umsetzung und Fortschreibung des Klimaanpassungskonzepts,
  • die Anwendung des Schwammstadtprinzips als Grundlage für zukünftige Planungen,
  • die weitere Entsiegelung städtischer Flächen und ein nachhaltiger sparsamer Umgang mit Flächen,
  • den Schutz und die Stärkung der stadtnahen Landwirtschaft als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Darüber hinaus sollen konkrete Maßnahmen zur Beteiligung und Unterstützung umgesetzt werden:

  • Mitwirkung beim Ausbau von Balkonsolaranlagen – gemeinsam im Dialog mit Wohnungsgebenden und Mieter*innen,
  • Unterstützung von Gewerbe, Unternehmen und Mehrparteienhäusern beim Ausbau von E-Ladeinfrastruktur, Rückhalt für Ausbau von E-Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern

5. Mobilität

CSU und GRÜNE/GL erkennen das Ergebnis des StuB Ratsentscheid an und vereinbaren, die Planung und den Bau der Stadt-Umland-Bahn (StUB) nach aktueller Beschlusslage und mit Priorität fortzusetzen. Ziel ist es, das Planfeststellungsverfahren für das Stadtgebiet Erlangen planmäßig zu beginnen und Transparenz zu Zeitplänen und Kosten herzustellen.

Um den ambitionierten Zeitplan einzuhalten, werden ausreichend personelle und organisatorische Kapazitäten in das Projekt eingebracht und die notwendigen Rahmen-bedingungen geschaffen.

Die Planungen zur StUB erfolgen eng abgestimmt mit der Entwicklung der Regnitzstadt. Beide Projekte werden Hand in Hand vorangetrieben. Entsprechend wird auch das Projekt Regnitzstadt priorisiert, um mit dem Fortschritt der StUB Schritt zu halten. Am Verkehrs-konzept Erlangen Süd halten wir fest.

Die Kooperationspartner*innen tragen zudem die Planungen für den Ostast der StUB mit und werden dessen weitere Entwicklung konstruktiv begleiten.

Die Stadt-Umland-Bahn ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für die Region und bildet das Rückgrat einer zukunftsfähigen, klimafreundlichen und leistungsfähigen Mobilität.

CSU und GRÜNE/GL stehen für pragmatische Lösungen auf dem Weg zu einer baldmöglichst klimaneutralen Mobilität. Ziel ist es, klimafreundliche und vernetzte Mobilitätsinfrastruktur auszubauen, sodass weniger Menschen auf ein eigenes Auto angewiesen sind. Es sollen Anreize geschaffen werden PKWs an Parkflächen und Parkhäusern am Rande der Innenstadt stehen zu lassen.

Der mit breiter Beteiligung erarbeitete Verkehrsentwicklungsplan bildet dabei unsere Grundlage.

Dazu vereinbaren die Kooperationspartner*innen insbesondere:

  • den Erhalt der Citylinie sowie den weiteren Ausbau vernetzter Mobilitätsangebote, insbesondere durch Mobilitätspunkte und ein erweitertes Car- & Bikesharing-Angebot,
  • eine deutliche Beschleunigung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität,
  • die konsequente Nutzung der rechtlichen Spielräume zur Einrichtung von Tempo-30-Zonen, insbesondere zur Erhöhung der Verkehrssicherheit – beispielsweise soll in Dechsendorf gemeinsam mit den Anwohnenden Lösungen zur gewünschten Geschwindigkeitsreduktion gefunden werden,
  • die Weiterentwicklung und Ausweitung von Schulstraßen an geeigneten Standorten zur Verbesserung der Schulwegsicherheit sowie die Umsetzung weiterer Schulstraßen an geeigneten Standorten,
  • die Fortführung und Priorisierung der Radschnellwegeverbindungen, insbesondere in Richtung Nürnberg, sowie nach Herzogenaurach, Fürth und Bamberg,
  • den weiteren Ausbau der Fahrradinfrastruktur, einschließlich Fahrradstraßen, mit einem pragmatischen Umsetzungsansatz, sowie die bald mögliche Wiederbesetzung einer*s Radverkehrsbeauftragten als zentraler Anlaufstelle,
  • die Umsetzung von Fahrradabstellanlagen an zentralen Knotenpunkten wie Hauptbahnhof und Paul-Gossen-Straße, sobald die finanzielle Lage dies zulässt und Fördermittel zur Verfügung stehen.

Für eine gut erreichbare und zugleich lebenswerte Innenstadt setzen die Kooperations-partner*innen mittelfristig auf eine Neuordnung des ruhenden Verkehrs:

  • Parkraum soll verstärkt in Parkhäusern an den Rändern der Innenstadt sowie in Quartieren gebündelt werden, hierzu sollen auch Gespräche mit privaten Betreiber*innen geführt werden,
  • bevor die aktuellen Parkflächen aufgrund des Umbaus wegfallen, soll mindestens ein Parkhaus in der Regnitzstadt in der kommenden Legislaturperiode realisiert und von den Stadtwerken betrieben werden,
  • positive Erfahrungen aus dem Modellprojekt Bohlenplatz mit Kurzzeitparkplätzen sollen schrittweise (auf die Anforderungen des jeweiligen Quartiers bezogen) auf die gesamte Innenstadt übertragen werden,
  • Ziel ist es, parkende Fahrzeuge verstärkt in Parkhäuser zu verlagern; hierzu sollen auch Gespräche mit privaten Betreiber*innen geführt werden,
  • ein modernes, KI-gestütztes und app-basiertes Parkraummanagement soll zur besseren Steuerung des Verkehrs umgesetzt werden,
  • dabei sollen auch unkomplizierte und unbürokratische Lösungen, insbesondere app-basierte Lösungen für Sondernutzungen von Handwerk und Gewerbetreibenden, entwickelt werden, um deren Arbeitsalltag zu erleichtern.

    Ergänzend sollen größere Unternehmen Mobilitätskonzepte für Mitarbeitende entwickeln, um Verkehrsströme effizienter zu organisieren und die Gesamtbelastung im Stadtgebiet zu reduzieren.

6. Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung

CSU und GRÜNE/GL begleiten den laufenden Prozess zum Stadtentwicklungskonzept (STEK) konstruktiv und setzen gezielte inhaltliche Schwerpunkte, um Erlangen nachhaltig, lebenswert und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Im Bereich Grünräume und Naherholung (Punkt 7) wird die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt durch gezielte Flächenentsiegelung und den Ausbau grün-blauer Infrastruktur gesteigert. Ergänzend soll ein stadtweites Begrünungskonzept („Stadtbäume & Stadtbegrünung“) etabliert werden, einschließlich Initiativen wie „Herzensbäume“ sowie der Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Instrumente wie des Baumradars und Stärkung der Biodiversität.

Im Bereich Wirtschaft und Gewerbe (Punkt 1) liegt der Fokus auf der Modernisierung und Optimierung bestehender Gewerbeflächen. Gleichzeitig sollen neue Gewerbegebiete nach modernen, nachhaltigen und urbanen Standards geprüft werden.

Für das Handlungsfeld Klimaschutz und Umwelt (Punkt 6) verweisen wir auf Kapitel 6. Zusätzlich soll die stadtnahe Landwirtschaft gesichert und gefördert werden. Zudem sollen Umweltbildung und ökologische Naherholung weiter ausgebaut werden und Formate wie z. B. geführte Radtouren zu regionalen Hofläden entwickelt werden.

Für die Siedlungsstruktur (Punkt 2) wird eine ausgewogene Entwicklung der gesamten Stadt angestrebt. Dazu gehört insbesondere die Stärkung und Entwicklung der dezentralen Ortsteile wie Büchenbach, Eltersdorf und Dechsendorf sowie die qualitative Weiterentwicklung der Innenstadt. Entsprechend soll das bereits beschlossene Feuerwehr- und Vereinshaus in Eltersdorf zügig umgesetzt werden.

Zur Umsetzung dieser Ziele vereinbaren die Kooperationspartner*innen:

  • die Erschließung alternativer Finanzierungsmodelle (z. B. Energy Contracting, Public Private Partnership, d.h. Kooperationen zwischen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft, Fundraising und aktives Sponsoring),
  • die Schaffung von Strukturen innerhalb der Stadtverwaltung, die bürgerschaftliches Engagement ermöglichen, wertschätzen und fest integrieren.

Bürger*innenbeteiligung ist ein zentraler Baustein der Stadtentwicklung. Eine erfolgreiche Partizipation basiert auf drei wesentlichen Säulen:

  • Inklusivität: Beteiligungsformate sollen einen repräsentativen Querschnitt der gesamten Stadtgesellschaft abbilden,
  • Digitalisierung: insbesondere barrierefreie Gestaltung digitaler Umfrageformate,
  • Transparenz: klares Erwartungsmanagement durch die Unterscheidung zwischen reiner Information und echter Mitbestimmung (Partizipation).

7. Wohnen

Wohnen ist die soziale Frage dieser Zeit. CSU und GRÜNE/GL setzen sich das Ziel den sozialen Wohnungsbau weiter voranzubringen und sich für bezahlbare Mieten einzusetzen.

Um dieses Ziel zu erreichen wollen wir die GeWoBau zukunftsfähig aufstellen und gemeinsame Projekte forcieren. Die GeWoBau soll für einen relevanten Anteil der Wohnungen in der Regnitzstadt den Zuschlag erhalten.

Um mehr Wohnraum zu schaffen wollen wir explizit auch die Umnutzung von leerstehenden Gewerbeflächen in Angriff nehmen.

Zusätzlich wollen wir einen schlagfertigen Werkzeugkoffer entwickeln, um existierenden (leerstehenden) Wohnraum wieder dem Mietmarkt zuzuführen. Dieser Werkzeugkoffer soll Unterstützungen und Hilfen sowie ordnungsrechtliche Maßnahmen gleichermaßen beinhalten.

Wohnungstauschmodelle wollen wir fördern und bekannter machen. Alternativen Wohnformen wie Clusterwohnungen, Mehrgenerationen- oder Wohngemeinschaften für Alleinerziehende stehen wir offen gegenüber.

Das Instrument des Mietspiegels, sowie den städtischen Mietspiegelrechner wollen wir erhalten und bekannter machen. Im Fall überhöhter Mieten soll die Stadt an Hilfsangebote vermitteln.

Wir unterstützen die GeWoBau bei der Umsetzung von Mieterstrommodellen und wollen gemeinsam mit Wohnungsgebenden und Mieter*innen den Ausbau von Balkonsolaranlagen unterstützen.

Die Möglichkeiten, die übergeordnete Ebenen für den Bau von Wohnraum schaffen, (beispielsweise den Bau-Turbo), wollen wir konsequent nutzen und umsetzen. Beim Wohnungsbau setzen wir uns auch verstärkt für familienfreundlichen Wohnraum ein.

8. Stadtgesellschaft

Erlangen hat eine starke Zivilgesellschaft, die wir erhalten und weiter fördern werden. In der aktuellen politischen Lage, in der die extreme Rechte stärker wird und mit Hetze und Desinformation das politische Klima vergiften will, sind Vereine und Initiativen einmal mehr auf die Stadt als verlässliche Partnerin angewiesen: Sie brauchen ein offenes Ohr, Rückhalt und Wertschätzung durch die Stadt und nicht zuletzt eine verlässliche finanzielle Förderung.

CSU und GRÜNE/GL stehen gemeinsam mit der Stadtspitze entschieden an ihrer Seite. Die Haushaltssanierung darf nicht dazu führen, dass ehrenamtliche Strukturen zerstört werden. Wenn es die Haushaltlage zulässt, werden wir die Vergünstigungen der Activ-Card für ehrenamtliches Engagement wieder erhöhen, um Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen.

Im Bereich der Chancengerechtigkeit, Inklusion, Integration und sexuellen Vielfalt werden wir Benachteiligungen weiter abbauen und vorhandene Strukturen stärken. Die Erinnerungskultur der Stadt Erlangen ist dabei ein wichtiger Baustein. Gemeinsam werden wir die Einrichtung des Erinnerungs- und Zukunftsort in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt begleiten und unterstützen. In Bereichen wie Straßenumbenennungen steht es beiden Fraktionen frei, auch unterschiedliche Meinungen zu vertreten und jeweilige Mehrheiten im Stadtrat zu suchen.

In den kommenden Jahren wird das Gewalthilfegesetz des Bundes auch in Erlangen implementiert. Wir begleiten diesen Prozess aktiv und garantieren den Akteuren Frauenhaus (samt JugendKinderhaus), Frauenzentrum und Frauennotruf die Fortführung ihres Programms auch im präventiven Bereich; auch wenn dies eine weitere kommunale Kofinanzierung bedeutet.

Die Beteiligungsinstrumente der Stadt stärken wir und entwickeln sie weiter: Die Ansprechbarkeit der Verwaltung für Fach-, Stadtteil- und Ortsbeiräte werden wir vereinfachen und ein digitales System einführen, mit dem Zuständigkeiten und der Stand von eingegangenen Anträgen und Anfragen leicht nachvollzogen werden können.

Bei konkreten Beteiligungsmaßnahmen suchen wir nach angemessenen Wegen, die Beteiligung niedrigschwelliger und breiter zu gestalten: Dies können Flyerverteilungen, aufsuchende Arbeit oder Losverfahren sein. Wir benennen den Rahmen, in dem Beteiligung möglich ist und setzen das Ergebnis der Beteiligung zeitnah um. Wo echte Beteiligung nicht möglich ist, sorgen wir für verbesserte transparente Informationsangebote.

9. Bildung

Gemeinsames Ziel von CSU und Grünen/GL ist es, allen Kindern von Anfang an eine gute Bildung zu ermöglichen.

Wir setzen das Schulsanierungsprogramm fort und berücksichtigen soziale Indikatoren. Dabei wollen wir Förderprogramme systematischer identifizieren und abrufen. Dazu trifft die Verwaltung die notwendigen Vorbereitungen. Wir prüfen systematisch den baulichen Zustand unserer Schulen und führen eine kontinuierliche Übersicht. Zweckmäßige alternative Finanzierungen, wollen wir prüfen. Für die Pestalozzi-Schule bringen wir einen Bedarfsbeschluss auf den Weg.

Die Startchancen-Förderung wollen wir durch die Bereitstellung der Ko-Finanzierung abrufen.

Wir wollen den Rechtsanspruch auf Ganztag sowohl zu Schul- als auch zu Ferienzeiten konsequent umsetzen. Dabei legen wir den Fokus auf bedarfsgerechten Ausbau pro Sprengel. Auch bei kurzfristigen Bedarfen wollen wir sprengelnahe Lösungen forcieren. Jeder Erlanger Grundschulsprengel soll eine Einrichtung der Jugendhilfe erhalten.

Die Ausstattung unserer Schulen mit digitaler Infrastruktur ist uns wichtig, deshalb wollen wir das Programm SmartERSchool weiterentwickeln und fortführen. Hierbei gehört für uns auch mögliche Förderungen für KI-Anwendungen konsequent abzurufen und so ein zeitgemäßes Lernen und Lehren zu ermöglichen.

Einrichtungen wie Bildungs- und Lesepat*innen wollen wir im Sinne des lebenslangen Lernens und der Vernetzung der Generationen weiterhin stärken.

Die Sitzungen des Bildungsausschusses sollen zukünftig wieder rotierend an den Erlanger Schulen abgehalten werden.

Als ersten Schritt zu mehr Inklusion stärken wir die Verfahrenslots*innen und ermöglichen ihnen umfangreiche Fortbildungen.

Wir stehen zu dem Ziel, jeder Erlanger Schule eine JaS-Kraft (Jugendsozialarbeit an Schulen) zur Verfügung zu stellen (gemäß JHA-Beschluss vom 15.03. 2018) und sie sukzessive weiter auszubauen, wenn es die Haushaltslage zulässt. Wir setzen uns für eine Aufstockung des Förderanteils durch den Freistaat ein.

Sobald die Haushaltslage es zulässt, soll kostenloses Busfahren für Kinder auf Schulausflügen ermöglicht werden.

10. Integration und Soziales

Soziales

CSU und GRÜNE/GL bekennen sich zu einer offenen, vielfältigen und solidarischen Stadtgesellschaft. Grundlage unseres gemeinsamen Handelns sind gesellschaftliche Teilhabe aller Generationen sowie das Selbstverständnis Erlangens als „offen aus Tradition“. Wir halten an den Werten der Erlanger Erklärung fest. Eine gelebte Willkommenskultur und der respektvolle Umgang miteinander sind zentrale Pfeiler unseres kommunalpolitischen Handelns. Darin wollen wir auch weiterhin die Verwaltung bestärken und ihr entsprechenden Rückhalt geben.

Integration

Wir wollen Integration aktiv gestalten und weiter stärken. Die Arbeit des Ausländer- und Integrationsbeirats (AIB) wird fortgeführt und unterstützt. Gleichzeitig wollen wir die Stadtverwaltung stärker interkulturell und international ausrichten. Führungskräfte werden ermutigt und angehalten, eine offene Willkommenskultur aktiv zu leben und zu fördern.

Die Flüchtlings- und Integrationsberatung wollen wir stärken. Einbürgerungen sollen unterstützt werden. Bestehende Probleme in den Verfahren sollen behoben, der Service verbessert und die Abläufe beschleunigt werden. Darüber hinaus prüfen wir den Aufbau eines Lotsensystems, gegebenenfalls auch unter Nutzung digitaler oder KI-gestützter Lösungen.

Der interreligiöse und interkulturelle Austausch ist für uns wichtige Aufgabe der Stadtgesellschaft und soll vom Stadtrat aktiv begleitet und unterstützt werden.

Insgesamt wollen wir eine Verwaltung fördern, die mutig handelt, offen kommuniziert und lösungsorientiert arbeitet.

Inklusion

Barrierefreiheit ist für uns keine freiwillige Leistung, sondern eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Ziel ist eine Stadt, in der alle Menschen gleichberechtigt in allen Lebensbereichen teilnehmen können. Wir wollen daher das Forum Behinderte Menschen deutlich stärken und die Einrichtung einer*s Inklusionsbeauftragten prüfen. Der Teilhabebericht soll künftig auch die Perspektive von Menschen mit Behinderung berücksichtigen. Seine Umsetzung soll weiter vorangebracht werden.

Zudem wollen wir einfache Sprache in der Verwaltung stärker implementieren und weitere Instrumente zur gesellschaftlichen Teilhabe, speziell im Bereich Kommunikation ausbauen. Dazu gehört auch der vermehrte Einsatz von deutscher Gebärdensprache.

Jugend und Familie

CSU und GRÜNE/GL setzen den begonnenen Strategieprozess für Jugend und Familie bedarfsorientiert fort. Der Ausbau der Ganztagsbetreuung bleibt ein wichtiges Ziel. Gleichzeitig wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter stärken – sie ist ein zentraler Pfeiler einer funktionierenden Stadtgesellschaft.

Wir setzen uns für eine bedarfsgerechte Betreuungslandschaft ein und achten darauf, dass vorhandene Mittel zielgerichtet eingesetzt werden. Dabei bleibt die Trägervielfalt ein wichtiger Bestandteil unseres Systems.

Die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wollen wir noch stärker in den Fokus nehmen. Jugendhilfe denken wir ganzheitlich. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dürfen nicht zu den Verlierer*innen der aktuellen finanziellen Herausforderungen werden.

In allen Stadtteilen und Orten wollen wir zudem konsumfreie Treffpunkte schaffen, die Jugendlichen Raum für Begegnung, Austausch und Freizeitgestaltung bieten.

Soziales und Arbeit

Menschen in finanziell prekären Lebenslagen dürfen nicht abgehängt werden. Unser Ziel ist es, die vorhandenen Mittel des Sozialrechts konsequent im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe einzusetzen und vorhandene Spielräume verantwortungsvoll und sozialwohl orientiert zu nutzen.

Wir wollen die Verwaltung im sozialen Bereich nutzerorientiert und gut erreichbar gestalten. Dazu gehört auch eine verlässliche Eingangsbestätigung bei Anträgen sowie ein serviceorientierter Umgang mit Bürger*innen. Gleichzeitig wollen wir unnötige Bürokratie im sozialen Bereich abbauen.

Der bestehenden Fonds für Hilfen außerhalb des klassischen Sozialhilferechts soll erhalten und ausgeschöpft werden.

Beim ErlangenPass wollen wir perspektivisch das Deutschlandticket wieder in der ursprünglichen Höhe von 19€ ermöglichen und eine Ausweitung auf BAföG-Empfänger*innen prüfen, sobald dies finanziell darstellbar ist.

Grundlage all dieser Maßnahmen ist eine Verwaltung, die Rückhalt aus der Politik erhält, um mutig, verantwortungsvoll und im Interesse der Bürger*innen handeln zu können.

11. Kultur

Sport und Kultur sind zentrale Orte gesellschaftlicher Verständigung. Diese Funktion muss politisch anerkannt und gezielt gefördert werden

CSU und GRÜNE/GL bekennen sich klar zum Erhalt von E-Werk, schauspiel (vormals Theater) und ZAM. Beim E-Werk soll der Beschluss des Stadtrates die Gehälter auf 100% TV-ÖD anzuheben weiterverfolgt werden. Die beschlossene Einpreisung von Tariferhöhungen im NV-Bühne im Sachmittelbudget des schauspiel soll umgesetzt werden.

Wir setzen uns für den Fortbestand der Kulturvereine in Erlangen ein. Dabei wird neben der Möglichkeit der städtischen Förderung auch die Beratung und Unterstützung zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten (z.B. Sponsoringakquise) und Förderprogrammen bereitgestellt.

Unser Ziel ist es, dass die Kulturvereine die Chancen digitaler Medien gezielt nutzen, um allen Menschen den Zugang zu Kultur zu erleichtern und kulturelle Teilhabe zu stärken.

Wir wollen die Verfügbarkeit bezahlbarer, zugänglicher und niedrigschwelliger Produktions- und Aufführungsorte sichern, bestehende städtische Ressourcen konsequent nutzen und weitere städtische Orte für kulturelle Nutzung niederschwellig zugänglich machen.

In der Zusammenarbeit und Austausch mit der freien Szene wollen wir die Möglichkeiten zur Ausübung und Ausgestaltung von beispielsweiße Graffitifreiflächen ausloten und sofern möglich umsetzen.

Um eine stärkere Vernetzung der Kulturlandschaft zu erreichen, führen wir einen runden Tisch Kultur ein, der regelmäßig, idealerweise vor dem Kulturausschuss, stattfindet.

12. Sport

Sportanlagen im öffentlichen Raum gelten für uns als Daseinsvorsorge. Baldmöglichst wollen wir hier weitere Standorte schaffen.

Das Sonderförderprogramm Sport soll für bereits beantragte Projekte fortgeführt werden. Davon abgesehen wollen wir die Förderung vorrangig an kooperative Strukturen knüpfen: Wer zusammenarbeitet, sich abstimmt und gemeinsame Lösungen sucht, soll bevorzugt unterstützt werden.

Alle Erlanger Kinder sollen schwimmen lernen. Das wollen wir durch vielfältige Möglichkeiten unterstützen. Darüber hinaus wollen wir, dass sich Erlangen weiterhin klar zu Schwimmen als Leistungssport bekennt und unterstreichen diesen Anspruch durch die Unterstützung starker Vereinsstrukturen. Die Hallenöffnungszeiten der Schwimmbäder sollen ohne zusätzliche Belastung des anwesenden Personals über die Vereine (z.B. mit einer Mitgliedschaft light) erweitert werden. Dadurch wird den Vereinen ein Instrument an die Hand gegeben, den Breitensport zu fördern.

Wir stärken den inklusiven Sport, den Breiten- und den Leistungssport, tauschen uns kontinuierlich mit Vereinen, Verbänden sowie Sportler*innen aus und führen die bestehende Netzwerkarbeit wie z.B. „Bewegung ohne Grenzen“ fort. Dabei kommunizieren wir verstärkt und vermehrt die Ehrenamtsangebote. Wir sind offen für die Förderung von Randsportarten wie z.B. E-Sports.

Wir unterstützen die präventive Arbeit des Amts für Sport und Gesundheitsförderung in Erlangen, das mit niedrigschwelligen Bewegungs- und Gesundheitsangeboten einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit, Teilhabe und Wohlbefinden leistet. Barrierefreiheit und Zugänglichkeit als gesellschaftlicher Standard wollen wir explizit auch im Sport leben. Dabei soll es eine gleichwertige Förderung unabhängig von Behinderung, Herkunft und Einkommen geben.

Sport und Freizeitflächen in städtischer Verantwortung wollen wir soweit möglich der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

13. Verwaltung und Digitalisierung

CSU und GRÜNE/GL verstehen eine leistungsfähige, moderne und serviceorientierte Verwaltung als zentralen Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Den Dienstleistungsgedanken stellen wir dabei in den Mittelpunkt. Verwaltungsprozesse sollen effizient, transparent und bürgernah gestaltet werden – stets in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden *innen der Stadtverwaltung.

Die Weiterentwicklung der Verwaltung erfolgt im Dialog und unter aktiver Einbeziehung der Beschäftigten. Gute Ideen aus der Praxis sollen systematisch aufgegriffen werden, etwa durch einen Wettbewerb der Ideen sowie durch die Etablierung kontinuierlicher Verbesserungs- und Veränderungsprozesse.

Ziel ist es, auch in schwierigen Zeiten eine hohe Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu sichern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Verwaltung weiter zu stärken.

Zur Modernisierung der Verwaltung vereinbaren die Kooperationspartner*innen:

  • eine Überprüfung und Optimierung von Prozessen mit dem Ziel, Abläufe zu vereinfachen, zu beschleunigen und ämterübergreifend zu digitalisieren,
  • die Förderung unbürokratischer und pragmatischer Entscheidungen,
  • eine deutliche Reduzierung von Druckprodukten zugunsten digitaler Lösungen

Die Digitalisierung der Verwaltung wird strategisch weiterentwickelt und konsequent vorangetrieben. Dazu gehören:

  • eine gesamtstädtische Digitalisierungsstrategie,
  • der Erhalt und die Stärkung bestehender Strukturen, insbesondere im Amt für Digitalisierung sowie im ProDiMa-Team,
  • ein klarer Fokus auf digitale Souveränität, insbesondere durch den verstärkten Einsatz von Open-Source-Anwendungen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien:

  • die zügige Bereitstellung und Nutzung leistungsfähiger KI-Anwendungen in der Verwaltung,
  • die Erarbeitung und Einführung einer KI-Richtlinie, die klare Rahmenbedingungen schafft,
  • der Einsatz von KI-Lösungen zur Unterstützung bei der Prüfung von Unterlagen, unter Berücksichtigung von Best-Practice-Beispielen aus anderen Kommunen

Zur Verbesserung von Service, Effizienz und Zusammenarbeit werden zentrale Verwaltungsprozesse ganzheitlich weiterentwickelt:

  • mehr Transparenz bei Anträgen, z. B. durch digitales Antragsmanagement
  • zielgerichtete und transparente Beteiligungsverfahren, einschließlich der Weiterentwicklung bestehender Angebote wie des Mängelmelders, insbesondere durch verbesserte Rückmeldungen und Feedbackprozesse
  • Optimierung der Datenerfassung von Antragstellenden sowie der internen Weitergabe relevanter Daten zwischen den beteiligten Bereichen (insbesondere Sozialamt, Jugendamt, Ausländerbehörde und Jobcenter), unter Beachtung der Datenschutzkritierien,
  • Entwicklung und Umsetzung digitaler, ämterübergreifender Workflows, z. B. für Genehmigungsverfahren,
  • zügige und pragmatische Lösungen für Sondergenehmigungen für kurzfristige Arbeiten im Bereich Gewerbe und Handwerk, z.B. über eine App
  • Einsatz einer Integrations-App, wie sie bereits in über 100 in vielen Kommunen erfolgreich genutzt wird.

Ziel ist eine deutliche Verbesserung im Bereich Smart City und Digitalisierung.

14. Organisatorische Anpassungen

GRÜNE/GL stellen eine hauptamtliche Bürgermeisterin mit Referatsverantwortung (BM II). Zum neuen Bereich von BM II gehören das Sportamt (52), der Brand- und Katastrophenschutz (37), das Amt für Digitalisierung (17).

GRÜNE/GL haben das Vorschlagsrecht für den Aufsichtsratsvorsitz der GeWobau und übernehmen den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitz für die Erlanger Stadtwerke.

Es wird ein neuer Beirat für Wirtschaft, Digitalisierung und Innovation geschaffen, der von BM II koordiniert wird.

Das Vorschlagsrecht für das Referat Umwelt- und Klimaschutz (Ref. VII) verbleibt bei GRÜNE/GL. Das Referat bleibt unverändert bestehen und erhält zusätzlich die Zuständigkeit für den Verein für Naherholung und Landschaftspflege.

Die CSU stellen eine*n hauptamtliche*n Bürgermeisterin (BM III).

Zum neuen Bereich von BM III gehören das Schulverwaltungsamt (40) und der EB 77 sowie der Zweckverband Abfallwirtschaft.

2028/2029 gehen ein Referent und eine Referentin in den Ruhestand.

Diese beiden Referate sollen nicht wiederbesetzt, sondern eingespart werden. Zuschnitt und Verteilung der Aufgaben nach Auflösung der Referate werden rechtzeitig einvernehmlich vereinbart.

Der SPD wird das Benennungsrecht für das Sozialreferat zugestanden.

15. Zusammenarbeit

Die grundsätzlichen Entscheidungen über die Gestaltung der Stadtspitze, Gliederung der Referate, Grundsatzentscheidungen für die künftige Stadtentwicklung und über den Haushalt werden gemeinsam getroffen.

Der Grundsatz der Kooperation lautet: Klarheit durch Vertrauen und Verfahren (Absprachen im Kooperationsausschuss und mit Fachsprechenden). Im Rahmen der Kooperation finden regelmäßige Treffen zwischen CSU und GRÜNE/GL zum Austausch und offener Diskussion statt. Man sichert sich zu, sich gegenseitig nicht zu überraschen, sondern vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Für die Kooperationspartner*innen soll wechselseitig die Möglichkeit bestehen, sich konstruktiv einzubringen.

CSU und GRÜNE/GL sagen zu, jeweils ernsthaft einen Einigungsversuch und ein gemeinsames Abstimmungsverhalten anzustreben. Für den Fall, dass dies nicht zu erzielen ist, sind sie frei, sich andere Mehrheiten im Stadtrat zu suchen. Sollten danach CSU und GRÜNE/GL im Stadtrat unterschiedlich abstimmen wollen, so ist dies – ausgenommen das Abstimmungsverhalten steht im Widerspruch zu dieser Kooperationsvereinbarung – grundsätzlich möglich.

Es wird eine offene Kommunikation mit allen demokratischen Fraktionen und Gruppierungen angestrebt. Dabei soll frühzeitig, besonders zu wichtigen Themen wie dem Haushalt informiert werden und alle demokratischen Fraktionen und Gruppierungen sollen einbezogen werden. Dies ist ein aufrichtiges Angebot an die weiteren demokratischen Akteur*innen im Erlanger Stadtrat. Beide Kooperationspartner*innen streben für Entscheidungen hoher Tragweite möglichst breite Mehrheiten an.

Mit dieser Vereinbarung schaffen die Kooperationspartner die Grundlage für eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt Erlangen.
Erlangen, 27. April 2026

Stichwahl: Wahlempfehlung für Florian Janik

Foto von Eva Linhart und Florian Janik mit grünem Hintergrund

Nach der Kommunalwahl am vergangenen Sonntag spricht sich Eva Linhart, die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen und der Wähler:innenvereinigung Grüne Liste, klar für eine Unterstützung von Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) in der Stichwahl am 22. März aus.
„Nach der Kommunalwahl möchte ich als Spitzenkandidatin der zweitstärksten Fraktion im zukünftigen Stadtrat eine klare Wahlempfehlung für die Stichwahl aussprechen“, erklärt Eva Linhart. „Neben unseren klassischen grünen Inhalten war eine Förderung der Erlanger Wirtschat und eine schnellere Digitalisierung meine zentralen Themen. Ich unterstütze Florian Janik, weil ich überzeugt bin, dass wir gut zusammenarbeiten können, um unsere Stadt gemeinsam voranzubringen. Damit meine ich insbesondere Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Energiewende sowie die Stadt-Umland-Bahn als zentralem Infrastrukturprojekt für unsere Region. Wir setzen uns beide für bezahlbaren Wohnraum als wichtigen Standortfaktor ein und wollen gleichzeitig Vielfalt, Demokratie und ein offenes Miteinander in unserer Stadt fördern. Außerdem sehen wir beide die Notwendigkeit, unsere Wirtschaft zu stärken und die Digitalisierung in der Stadtverwaltung deutlich voranzubringen.“

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Winterdienst – Erreichbarkeit von Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur

Anfrage: Auf unsere mündliche Anfrage im UVPA am 3.2.26 hat Bürgermeister Volleth zwar wortreich berichtet, ist jedoch auf ein zentrales Anliegen nicht eingegangen. Daher bitten wir auf diesem Weg noch um Beantwortung:

  • Wie kann zukünftig sichergestellt werden, dass die Erreichbarkeit der Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur, insbesondere der Krankenhäuser mit Öffentlichen Verkehrsmitteln möglichst schnell wiederhergestellt werden kann?

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