Wir beantragen folgenden Beschluss zu fassen:
Die Verwaltung wird beauftragt, zu berichten, wie der aktuelle Sachstand und die aktuelle Planung zur Einführung von Open-Source-Produkten ist.
Zudem wird die Verwaltung beauftragt, darzustellen, wie der Umstieg auf Open-Source-Produkte beschleunigt werden kann und ob ein partieller Umstieg auch vor Ablauf der Softwarelizenzen in zwei Jahren sinnvoll und möglich ist.
Stadtratsanträge
Stärkung von Prozess- und Changemanagement in der Verwaltung
Wir beantragen: Die Verwaltung wird beauftragt als Teil der mehrjährigen Haushaltskonsolidierung ein kontinuierliches Prozess- und Changemanagement in allen städtischen Ämtern und Eigenbetrieben zu verankern. Mit PRODIMA (Prozess-Optimierung, Digitalisierung & Management) verfügt die Verwaltung bereits über ein Team, dass alle Dienststellen bei der Optimierung und Digitalisierung wichtiger Kernprozesse, bzw. ämterübergreifender interner Stützprozesse, unterstützt. Bisher handelt es sich hierbei um ein freiwilliges Angebot, auf welches Ämter und Abteilungen zurückgreifen können.
Die Verwaltung prüft ob und in welchen Abständen eine Überprüfung der ämterinternen und ämterübergreifenden Prozesse über einen Grundsatzbeschluss verankert werden können.
Anträge zum städtischen Haushalt 2027
Änderungsanträge der Stadtratsfraktion Grüne/Grüne Liste zum Haushaltsentwurf und zur Haushaltskonsolidierung 2027 …
„Baum-Turbo“ mit Qualität statt Quantität
Die Fraktionen GRÜNE/GL und CSU beantragen:
- Die Verwaltung wird beauftragt, einen „Baum-Turbo“ für Erlangen zu entwickeln. Ziel ist es, im Rahmen der engen Grenzen des Haushalts umsetzbare Maßnahmen zur dauerhaften Pflanzung zukünftig großkroniger Stadtbäume auf geeigneten städtischen Plätzen und Straßenräumen, insbesondere in der Innenstadt umzusetzen. Die Liste „Entsiegelung der Plätze in Erlangen“ und die Klimaanalysekarte Erlangen dient als fachliche Grundlage für die Priorisierung der Standorte.
- Zur Finanzierung soll nach Möglichkeit das überfraktionell beantragte digitale Beteiligungsprogramm genutzt werden (vgl. Antrag für ein Beteiligungsprogramm für Begrünung und Klimaanpassung). Sollte sich eine eigen städtische Spendenplattform nicht zeitnah realisieren lassen, ist eine Kooperation mit bestehenden Partnern zur Generierung von Spenden zu prüfen.
- Bei dauerhaften Pflanzungen gilt der Grundsatz „Qualität vor Quantität“. Es sollen bevorzugt große und zukunftsfähige Bäume gepflanzt werden. Dabei sind ausreichender Wurzelraum, entsiegelte Baumscheiben, gute Wasserversorgung, geeignete Baumarten und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten verbindlich mitzudenken.
Zeitplan zur Maßnahmenumsetzung für den Klima-Aufbruch
Wir beantragen: Bis spätestens Mai 2027 wird dem Stadtrat in einer Überarbeitung des Fahrplans Klima-Aufbruch ein konkreter Zeitplan zur Maßnahmenumsetzung zum Beschluss vorgelegt, der sowohl die herausfordernde Haushaltslage als auch die Einhaltung des beschlossenen Klimaziels berücksichtigt.
Sollten einzelne geplante Maßnahmenänderung bereits vor der gesamten Überarbeitung umgesetzt werden können, so bitten wir um eine umgehende Beschlussvorlage.
Begründung: Als Stadt Erlangen tragen wir Verantwortung dafür, dass alle Menschen – unsere Kinder und Enkelkinder – auch in Zukunft gut leben können. Dafür ist es dringend notwendig, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Jedes Zehntelgrad zählt, um Menschen zu schützen, irreversible Klimafolgen zu vermeiden und die Möglichkeit zu erhalten, dass wir uns anpassen können.
Bericht Bedarfserhebung und Geltendmachung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Bildung und Betreuung von Grundschulkindern
Mit dem Schuljahr 2026/27 wird der gesetzliche Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung von Kindern im Grundschulalter wirksam. Viele Familien in Erlangen setzen große Hoffnungen in den zügigen wie qualitätvollen Ausbau der Ganztagbildung für Grundschulkinder, um Eltern Berufstätigkeit zu ermöglichen, Kindern neue Erfahrungsräume zu eröffnen und Bildungsgerechtigkeit voranzubringen.
Zum Stichtag 30. April haben Familien von (zukünftigen) Grundschulkindern erstmals ihren Betreuungsbedarf gegenüber den Kommunen geltend gemacht.