Zeit zu handeln

Grüne Änderungsanträge zum städtischen Haushalt Erlangen 2022

Klimaschutz & Mobilität, Bildung und ein solidarisches Miteinander – das ist der grüne Fokus für die diesjährigen Haushaltsverhandlungen.

 Der Haushaltsentwurf 2022 liegt erneut auf Rekordniveau. Erlangen hat trotz Pandemie wenig Einnahmeeinbußen zu verzeichnen. „Gleichzeitig schieben wir eine Bugwelle von Aufgaben vor uns her. Insbesondere beim Klimaschutz duldet die notwendige Transformation keinen Aufschub. Aber auch im Schulbereich und bei der Stärkung eines solidarischen Miteinanders sehen wir dringenden Handlungsbedarf“, betont Eva Linhart, Grüne Sprecherin für Wirtschaft, Finanzen und Energie. 

Oberste Priorität: Alle Personalstellen der Verwaltung im Klimabereich schaffen. Nur so können die beschlossenen Ziele zur Klimaneutralität umgesetzt werden.

„Erlangen hat 2019 den Klimanotstand ausgerufen und mehrere Studien zum Erreichen der Pariser Klimaziele in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen größtenteils vor. Es ist detailliert bekannt, was zu tun ist!“, erklärt Dr. Birgit Marenbach, Grüne Fraktionsvorsitzende und ergänzt: „Die zügige Umsetzung des bereits beschlossenen Klimaaufbruchs scheitert aktuell hauptsächlich an fehlenden personellen Ressourcen.“

Weiterlesen …

Vorgänge auf der Versammlung der „Studenten stehen auf Nürnberg/Erlangen“

Ob Personal oder Material der "Studenten": Querdenken 911 bzw. QD911 war überall

20.11.21: Versammlung und Demonstrationszug der „Studenten stehen auf Nürnberg/Erlangen“ mit Beteiligung aus der rechten Szene und Bewegung rund um Querdenken. Im Nachgang zeigten sich Teilnehmer:innen und Organisator:innen begeistert von den „Freiheiten“ die sie an diesem Tag in Erlangen genießen durften und kündigten weitere Versammlungen an. Wir haken nach und stellen eine Anfrage zum Vorgehen von Polizei und Ordnungsbehörden …

Weiterlesen …

Erlanger Grüne erfreut über Unterstützung der Schausteller*innen

Unterstützung für Schausteller:innen

Mit der kurzfristigen Absage aller Weihnachtsmärkte in Bayern durch die bayerische Staatsregierung hat sich die Existenzkrise für die Schausteller*innen und Marktbeschicker*innen in der Pandemie weiter verstärkt. „Da die Budenbetreiber*innen bis zuletzt auf die Durchführung der Weihnachtsmärkte in Erlangen gehofft hatten, sind sie oft bei der Beschaffung der Ware in Vorleistung gegangen und können diese nun nicht mehr abverkaufen. Dies ist für viele von ihnen ein weiterer schwerer Schlag!“, so Tina Prietz, Sprecherin für Einzelhandel und Gastronomie der Grünen Fraktion. Deswegen wurde von der Fraktion Grüne/Grüne Liste am Montag ein … Weiterlesen …

Erklärung gegen Sexismus

Gemeinsamer Antrag von SPD, Grüner Liste, Klimaliste, FDP und erlanger linke
Gemeinsam mit Städtetagspräsident Burkhard Jung und weiteren Erstunterzeichner*innen hat Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht am 26.10. die „Erklärung gegen Sexismus und sexuelle Belästigung“ unterschrieben, die von den Dialogforen gegen Sexismus (unter Leitung des Ministeriums und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft – EAF Berlin) erarbeitet wurde. Der Text der Erklärung ist hier einsehbar: 20211026-sexismuserklaerung-data.pdf (bmfsfj.de)

Weiterlesen …

Bauvorhaben Pharmazie-Großhandel im Gewerbegebiet Eltersdorf

GRÜNE/Grüne Liste: Entscheidung über den Bauantrag der Firma Thelen gehört in den Bauausschuss
„Es ist offenkundig, dass die Firma Thelen einen Bauantrag im Gewerbegebiet Eltersdorf gestellt hat. Beantragt ist ein Pharmazie-Großhandel, der vermutlich viel LKW- und PKW-Verkehr nach sich ziehen wird. Die Entscheidung der Stadt Erlangen über den Bauantrag scheint unmittelbar bevorzustehen“, sagt Carla Ober, grüne Sprecherin für Stadtplanung und Mobilität.
In diesem Bereich des ehemaligen Günther-Geländes gilt ein Bebauungsplan, dessen städtebauliche Ziele durch den Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss im Dezember 2019 konkretisiert wurden. Es wurde auch geregelt, welche Art von Gewerbe im Gewerbegebiet Eltersdorf gewünscht ist – und welche nicht: Gewünscht wird „höherwertiges Gewerbe“ ohne strukturelle Störungen, zum Beispiel produzierendes Handwerk. Nicht erwünscht sind dagegen Betriebe, die viel Lieferverkehr verursachen und zu weiterer Verkehrsbelastung führen.

Weiterlesen …