Digitale Werbeanlagen mit Klima-Aufbruch nicht vereinbar

Digital Bords nicht mit Klima-Aufbruch vereinbar

GRÜNE/Grüne Liste beantragen keine weitere leuchtende Außenwerbung
„Digitale Werbeanlagen haben erheblich ökologische Auswirkungen durch Energieverbrauch sowie Lichtverschmutzung und beeinträchtigen das Stadtbild. Sie sind mit den Zielen des Klima-Aufbruchs nicht vereinbar“, betont Kerstin Heuer, grüne Sprecherin für Planen und Bauen. GRÜNE und Grüne Liste hatten sich seit Anfang an gegen solche Digital Boards ausgesprochen, die teilweise ohne Stadtratsbeteiligung genehmigt wurden. Mit einem neuen Antrag will die Grüne Fraktion endlich erreichen, dass keine weiteren Boards genehmigt und auch auch keine vorhandenen Werbeanlagen in Digital Boards umgewandelt werden.
„Auch die aktuellen Appelle zum Energiesparen verbieten weitere Digital Boards,“ ergänzt Dr. Birgit Marenbach, eine der beiden grünen Fraktionsvorsitzenden. „Eigentlich müssten alle leuchtenden Werbeanlagen umgehend abgeschaltet werden“.

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Keine weiteren Digital Boards

Wir beantragen:
    • In der Stadt Erlangen werden keine weiteren digitalen Werbeanlagen genehmigt.
    • Es werden auch keine vorhandenen Werbeanlagen in Digital Boards umgewandelt.

Begründung:
Digitale Werbeanlagen haben negative ökologische Auswirkungen durch Energieverbrauch sowie Lichtverschmutzung und beeinträchtigen das Stadtbild. Sie sind mit den Zielen des Klimaaufbruchs nicht vereinbar. Ihr Informationsgehalt ist gering. Auch die aktuellen Appelle zum Energiesparen verbieten weitere Digital Boards. Eigentlich müssten aufgrund der aktuellen Situation alle leuchtenden Werbeanlagen abgeschaltet werden.

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Gesamtkonzept Bergkirchweihgelände: Bericht zu offenen Fragen

Antrag zum UVPA am 20.09.2022 TOP Ö 14
Im UVPA am 20.09.22 steht unser Antrag Nr. 067/2021 zum Gesamtkonzept Bergkirchweihgelände auf der Tagesordnung. Bei der Vorlage der Verwaltung handelt es sich nach wie vor nicht um ein Gesamtkonzept – unseren ersten Antrag dazu haben wir bereits vor 13 Jahren gestellt. Wir vermissen eine Zielbestimmung, wie das Bergkirchweihgelände das ganze Jahr genutzt werden sollte, wie dies mit einer nachhaltigen Bergkirchweih verbunden werden könnte und welche Schritte und Maßnahmen nötig wären.

Wir beantragen einen Bericht im UVPA am 20.09. zu folgenden Fragen, die immer noch offen sind:

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Entsiegelung der Baumstandorte vor dem Amt für Sport und Gesundheitsförderung

Die Stadt Erlangen hat sich – insbesondere im Rahmen des Klimaanpassungskonzeptes – zum guten Umgang und optimalen Schutz ihrer Stadtbäume verpflichtet und trägt eine Vorbildrolle.
In der Sitzung des Juli-Sportausschuss wurde nachgefragt, ob der Wurzelbereich der stark geplagten Bäume (siehe Foto) vor dem Amt für Sport und Gesundheitsvorsorge entsiegelt und geschützt werden kann. Diese Bäume sind wichtig für das Stadtklima und damit auch für das menschliche Wohlbefinden. Gerade am Eingang eines Amtes für Sport und Gesundheitsförderung müssen wir im Bereich der Gesundheit auch vorbildlich handeln.

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Bericht Energiemanagement an Schulen

Die Schulen sind für 70 % des städtischen Wärmeverbrauchs und 50 % des Stromverbrauchs verantwortlich. (Energiebericht für städtische Gebäude und Einrichtungen 2021).
Maßnahmen an Schulen können somit erheblich zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz beitragen. Die aktive Einbindung der Schulfamilien und die Übertragung der Verantwortung fürs Energiesparen an die Nutzer:innen vor Ort ist dabei wesentlicher Bestandteil und bietet viel Potenzial.

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Kein Ausbau der A73

Carla Ober, Leon Eckert, Eva Linhart und Gerald Maurer

Pressemitteilung Besuch von Leon Eckert MdB in Erlangen
Der Bundestagsabgeordnete Leon Eckert, Bündnis 90/Die Grünen, besuchte im Rahmen seiner
Fahrradtour „Bundesradler“ seine Erlanger Parteifreund*innen. Vertreter*innen des Kreisverbands
und der Stadtratsfraktion diskutierten mit Eckert dabei vor allem den Ausbau der A73, den die
Stadtratsmehrheit forciert, um Lärmschutzmaßnahmen zu ermöglichen und mögliche Alternativen
zum Ausbau der Straßeninfrastruktur.
„Die A73 belastet viele Teile Erlangens stark mit Lärm, das steht außer Frage“, so Carla Ober,
Sprecherin für Mobilität der Grünen Fraktion im Stadtrat. „Das zeigt, dass wir die Mobilitätswende
anpacken und in echte Alternativen zum Auto investieren müssen: ÖPNV, Bahn, Rad- und
Fußverkehr. In Jahren noch diese Autobahn auszubauen ist realitätsfern. Wir brauchen jetzt
wirklichen Klimaschutz!“

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Solarstrom auf jedes Dach

Photovoltaik in Erlangen voranbringen

Stadtwerke sollen Contracting für Photovoltaikanlagen anbieten
Vor drei Jahren hat Erlangen den Klimanotstand ausgerufen. Mittlerweile liegt ein detaillierter Maßnahmenkatalog auf dem Tisch. „Die Energiewende ist ein Herzstück des Klimaaufbruchs,“ betont Eva Linhart, energiepolitischen Sprecherin der Grünen. „Wir müssen jedes Jahr eine Fläche von 14 Fußballfelder an Solaranlagen zubauen, um unsere Klimaziele zu erreichen.“
Im Stadtgebiet gibt es nach Ansicht der Grünen viele versiegelte Flächen, die für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden könnten. Um dieses Solarpotential auszuschöpfen, braucht es große Anstrengungen der gesamten Stadtgesellschaft.

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Solarstrom auf jedes Dach

Die Energiewende ist das Herzstück des Klimaaufbruchs.
Neben Einsparung stellt die Umstellung auf regenerative Energiequellen eine notwendige Bedingung dar, um unsere Klimaziele zu erreichen. Dabei bietet Erlangen ein großes Potential von versiegelten Flächen, die für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden könnten.  
Um dieses Solarpotential auszuschöpfen, braucht es große Anstrengungen der gesamten Stadtgesellschaft. Genau wie die öffentliche Verwaltung sind Firmen, Institutionen und Privatleute aufgefordert, Photovoltaikanlagen an allen geeigneten Flächen ihrer Liegenschaften, wie z.B. Dächer, Fassaden und Parkplätze zu errichten.
Die Stadt wirbt mit ihrer Solarinitiative für den Ausbau der Photovoltaik (PV) und unterstützt entsprechende Investitionen mit einem kommunalen Förderprogramm. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass der Amortisationszeitraum für PV Anlagen mit steigenden Strompreisen in den nächsten Jahren weiter sinken wird.
Nichtsdestotrotz gibt es Immobilienbesitzer*innen, die nicht in der Lage sind sich um die Errichtung einer Photovoltaikanlage an ihrem Gebäude zu kümmern. Hierfür gibt es vielfältige Gründe, wie z.B. fehlende finanzielle Ressourcen, Zeitmangel, Altersgründe etc. .  

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