„Baum-Turbo“ mit Qualität statt Quantität

Die Fraktionen GRÜNE/GL und CSU beantragen:

  • Die Verwaltung wird beauftragt, einen „Baum-Turbo“ für Erlangen zu entwickeln. Ziel ist es, im Rahmen der engen Grenzen des Haushalts umsetzbare Maßnahmen zur dauerhaften Pflanzung zukünftig großkroniger Stadtbäume auf geeigneten städtischen Plätzen und Straßenräumen, insbesondere in der Innenstadt umzusetzen. Die Liste „Entsiegelung der Plätze in Erlangen“ und die Klimaanalysekarte Erlangen dient als fachliche Grundlage für die Priorisierung der Standorte.
  • Zur Finanzierung soll nach Möglichkeit das überfraktionell beantragte digitale Beteiligungsprogramm genutzt werden (vgl. Antrag für ein Beteiligungsprogramm für Begrünung und Klimaanpassung). Sollte sich eine eigen städtische Spendenplattform nicht zeitnah realisieren lassen, ist eine Kooperation mit bestehenden Partnern zur Generierung von Spenden zu prüfen.
  • Bei dauerhaften Pflanzungen gilt der Grundsatz „Qualität vor Quantität“. Es sollen bevorzugt große und zukunftsfähige Bäume gepflanzt werden. Dabei sind ausreichender Wurzelraum, entsiegelte Baumscheiben, gute Wasserversorgung, geeignete Baumarten und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten verbindlich mitzudenken.

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Verantwortung übernehmen: Kooperation unterstützt Zweitwohnungsteuer und notwendige Anpassungen im ÖPNV

Fotoauschnitt VGN-Bus und Zeichnung Haus vom Nikolaus mit Erlangen-Fahne im Hintergrund

Die Kooperation hat der Einführung einer Zweitwohnungsteuer und gezielten Anpassungen des städtischen ÖPNV-Angebots zugestimmt. Beide Maßnahmen leisten einen notwendigen Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushalts.

Schwierige finanzielle Ausgangslage
Der Haushalt 2026 befindet sich in Erlangen unter den Einschränkungen der vorläufigen Haushaltsführung. Die Regierung von Mittelfranken fordert von der Stadt, ihr Haushaltskonsolidierungskonzept fortzuschreiben, Einsparungen zu prüfen und vorhandene Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen.

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„Jedes Zehntelgrad zählt“

Ausgetrockneter Boden mit einer kleinen grünen Pflanze

Grüne/Grüne Liste beantragen Überarbeitung und konkreten Zeitplan für den Klima-Aufbruch
Über 5.000 Tote durch die Hitzewelle in Deutschland meldet das RKI, geschmolzene Straßenbahngleise in Nürnberg und jetzt Überflutungen und Sturmschäden. „Die aktuellen Hitze- und Starkregenereignisse lassen uns die Klimakrise direkt spüren. Als Stadt tragen wir Verantwortung dafür, dass alle Menschen – unsere Kinder und Enkelkinder – auch in Zukunft gut leben können. Dafür ist es dringend notwendig, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.“, so Tina Prietz, Grüne Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Klima und Energie.

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Ökologie, Ökonomie und Soziales verbinden

Grüne beantragen eine Kreislaufwirtschaft-Strategie

Gib und Nimm-Schrank mit Kreislaufsybol

Das System der Kreislaufwirtschaft schont wertvolle Ressourcen, vermeidet Abfall und kann dadurch auch Kosten einsparen. „Es trägt damit zum Erfolg des Klima-Aufbruchs und der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Erlangen bei“, betont Tina Prietz, eine der beiden Grünen Fraktionsvorsitzenden und Sprecherin für Klima und Energie.
Rami Boukhachem, Grüner Sprecher für Wirtschaft, ergänzt: „Die innovative Kreislaufwirtschaft bietet auch Potenzial zur wirtschaftlichen Entwicklung. Das Prinzip der ‚teilenden Gesellschaft‘ spart nicht nur Ressourcen, sondern kommt insbesondere Einwohner*innen mit geringerem Einkommen zugute“.
Die neue Stadtratskooperation Grüne/Grüne Liste und CSU hat sich das klare Ziel gesetzt Ökologie, Ökonomie und Soziales zu verbinden. Um genau das zu erreichen, hat die Grüne Stadtratsfraktion nun die Erstellung einer Kreislaufwirtschaft-Strategie beantragt. Dabei sollen auch relevante Akteur*innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft beteiligt werden.

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Zeitplan zur Maßnahmenumsetzung für den Klima-Aufbruch

Wir beantragen: Bis spätestens Mai 2027 wird dem Stadtrat in einer Überarbeitung des Fahrplans Klima-Aufbruch ein konkreter Zeitplan zur Maßnahmenumsetzung zum Beschluss vorgelegt, der sowohl die herausfordernde Haushaltslage als auch die Einhaltung des beschlossenen Klimaziels berücksichtigt.
Sollten einzelne geplante Maßnahmenänderung bereits vor der gesamten Überarbeitung umgesetzt werden können, so bitten wir um eine umgehende Beschlussvorlage.

Begründung: Als Stadt Erlangen tragen wir Verantwortung dafür, dass alle Menschen – unsere Kinder und Enkelkinder – auch in Zukunft gut leben können. Dafür ist es dringend notwendig, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Jedes Zehntelgrad zählt, um Menschen zu schützen, irreversible Klimafolgen zu vermeiden und die Möglichkeit zu erhalten, dass wir uns anpassen können.

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Bericht Bedarfserhebung und Geltendmachung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Bildung und Betreuung von Grundschulkindern

Mit dem Schuljahr 2026/27 wird der gesetzliche Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung von Kindern im Grundschulalter wirksam. Viele Familien in Erlangen setzen große Hoffnungen in den zügigen wie qualitätvollen Ausbau der Ganztagbildung für Grundschulkinder, um Eltern Berufstätigkeit zu ermöglichen, Kindern neue Erfahrungsräume zu eröffnen und Bildungsgerechtigkeit voranzubringen.
Zum Stichtag 30. April haben Familien von (zukünftigen) Grundschulkindern erstmals ihren Betreuungsbedarf gegenüber den Kommunen geltend gemacht.

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