Verbesserung des Mikroklimas und CO2-Reduzierung bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen der GEWOBAU

Die Folgen des Klimawandels sind immer deutlicher spürbar. Städte weisen mit ihrem hohen Bebauungs- und Versiegelungs­grad besonders in den Sommermonaten sehr hohe Temperaturen auf, es kommt zu Hitzestaus die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können.
Eine wirksame Maßnahme zur Verbesserung des Mikroklimas sowie der Aufenthaltsqualität stellt die systematische Fassaden- und Dachbegrünung als auch die Schaffung unversiegelter, begrünter Freiräume und Gartenanlagen dar.

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Neubau südlich der Erba-Siedlung: „Abrisspolitik“ mit grüner Zustimmung?

johann.juergen3-kFast alle Wohnungen stehen inzwischen leer. Sieben GEWOBAU-Häuser mit 34  Bestandswohnungen südlich der Erba-Siedlung sollen abgerissen und durch Neubauten mit ca. 100 Wohnungen ersetzt werden. Wie auch bei anderen Nachverdichtungsmaßnahmen gibt es Kritik: Eine neu gegründete Bürgerinitiative will den Abriss der Gebäude verhindern. Sie befürchtet eine Zerstörung der bisherigen lebenswerten Garten- und Grünflächen und eine Beeinträchtigung des Wohnumfeldes durch mehrgeschossige Neubauten. Auch sei ein Stück Erlanger Geschichte gefährdet, obwohl die Gebäude nicht Bestandteil der historischen und denkmalgeschützten Erba-Siedlung sind.
Die GEWOBAU erklärt dagegen, dass die Grünräume erhalten bleiben sollen. Die umstrittenen Häuser haben eine schlechte Bauqualität und entsprächen in ihren Grundrissen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine Bestandssanierung wäre so aufwändig, dass allenfalls teurer und kein sozialer Wohnraum entstehen würde.
Für die städtische Wohnungsbaugesellschaft ist dieses Bauprojekt Teil eines umfassenden Maßnahmenbündels gegen Wohnungsnot. Derzeit werden im gesamten Stadtgebiet rund 700 neue GEWOBAU-Wohungen geschaffen. Das Wohnungsbauunternehmen GBW plant zudem 300 neue Wohneinheiten im Erlanger Süden.

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Mandatswechsel im Stadtrat

Helmut Wening geht, Tim Wening kommt

Helmut Wening geht, Tim Wening kommt

Nach insgesamt 16 Jahren Stadtratstätigkeit verlässt Helmut Wening das Erlanger Kommunalparlament, um mehr Zeit für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement außerhalb des Stadtrates zu haben. Er tritt auch als grüner Kandidat für die nächste Bundestagswahl an. In der Stadtratssitzung am 28. Juli wurde er verabschiedet und als Listennachfolger sein Sohn Tim Wening vereidigt. Bei der letzten Kommunalwahl gelang Tim der Sprung auf den ersten Nachrückerplatz der gemeinsamen Liste von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Liste.

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Verbesserung des städtischen Mikroklimas

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SPD und GL beantragen Verbesserungen für Gebäudebrüter und den kommunalen Klimaschutz

„Die Folgen des Klimawandels sind deutlich spürbar. Eine wirksame Maßnahme zur Verbesserung des Mikroklimas ist die systematische Fassaden- und Dachbegrünung“, sagt Birgit Marenbach, GL-Sprecherin für Stadtplanung. Das städtische Gebäudemanagement (GME) könne dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Ihre Kollegin Bianca Fuchs ergänzt: „Ebenso ist der Lebensraum für Gebäudebrüter bedroht. Gute Bedingungen für Gebäudebrüter können durch bedachte Planung, Materialauswahl und Bauausführung erzielt werden“.

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Baustellen: Nadelöhr für den Fuß- und Radverkehr

AGFK-Leitlinien schaffen Abhilfe

Erlangen ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK). Ausgebremst wird der Radverkehr in der Stadt regelrecht durch Baustellen, die wie ein Nadelöhr eingerichtet sind. Dadurch werden auch Fußgänger*innen behindert. Die AGFK hat Richtlinien entwickelt, wie der Fuß- und Radverkehr verkehrssicher und möglichst komfortabel passieren kann.

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ÖPNV: „Keine Klimawende ohne Verkehrswende“

Die Vollversammlung unterstützt die Initiative der Fraktion zum ÖPNV

Auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung am 30. Juni stehen von der Grünen Liste beantragte Attraktivitätssteigerungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Es sollen allerdings auch die turnusmäßigen Tarifanhebungen beschlossen werden, die nach grüner Sichtweise nicht zu einer besseren Attraktivität beitragen. Da es sich um ein wichtiges Thema von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Liste handelt, befasste sich am 20.6. die gemeinsame Vollversammlung mit den anstehenden Entscheidungen.

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Erstwohnsitzkampagne für Studierende

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Mit Erstwohnsitz gemeldete Studierende bringen der Stadt einen finanziellen Vorteil über den kommunalen Finanzausgleich.
In Karlsruhe erhalten alle Studierende bei einer Anmeldung als Erstwohnsitz ein städtisches Begrüßungspaket. Es enthält ein Semesterticket, fünf Einkaufsgutscheine à zehn Euro, ein Buch über Karlsruhe und einen Gutschein für die Leihfahrräder der Deutschen Bahn. Außerdem liegt dem Paket ein Los bei, mit dem ein hochwertiges Fahrrad gewonnen werden kann.

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Grüne fordern zusätzliche Angebote beim S-Bahn-Netz Nürnberg

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Bei der Ausschreibung des S-Bahn-Netzes Nürnberg hat die Bayerische Eisenbahn­gesellschaft (BEG) Eventualpositionen vorgesehen, nämlich die Einführung von Nachtverkehren an Wochenenden sowie die Verdichtung des Takts von Nürnberg nach Altdorf auf 20 Minuten. Nach Auskunft der Staatsregierung auf die Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Markus Ganserer hat sich die BEG als Aufgabenträgerin des Schienenpersonennahverkehrs dafür entschieden, unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits die Eventualpositionen zunächst nicht zu bestellen. Der Nürnberger Abgeordnete Ganserer will sich damit nicht zufrieden geben. „Gerade die Bestellung von Nachtverkehren bei der S-Bahn würde die Attraktivität des ÖPNV deutlich erhöhen.“
Unterstützung erhält Ganserer dabei von seinen grünen Kolleginnen und Kollegen in den Kommunalparlamenten. Harald Bußmann, Stadtrat aus Erlangen, fordert: „Für den Fall der Vergabe des S-Bahn-Netzes an National Express hat diese deutliche Einsparungen im mehrstelligen Millionenbereich versprochen. Zumindest ein Teil dieser eingesparten Mittel sollte in die zusätzliche Angebotserweiterung im S-Bahn-Netz Nürnberg investiert werden.“

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