Radverkehr in der Innenstadt

Bahnhof - Goethestr.: alle fahren durch

In der Innenstadt fehlt eine attraktive und leistungsfähige Verbindung für den Radverkehr in Nord-Süd-Richtung. Die Verbesserungen beim Busverkehr zum neuen Fahrplan werden die Situation in der Goethestraße noch einmal verschärfen. Die Grüne Liste sieht dringenden Handlungsbedarf und hat eine Reihe von Maßnahmen beantragt: Eine Schaffung von Lieferzonen würde das Halten in zweiter Reihe reduzieren. Geprüft werden soll auch die Ausweisung der Goethestraße als Fahrradstraße und die Bevorrechtigung des Radverkehrs auf der Verbindung zwischen Apfel- und Kammerer Straße gegenüber dem querenden Verkehr.

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»Lebendige Beteiligungskultur«

Neue Stadtteilbeiräte nehmen Arbeit auf

Bereits 2008 hatte die Grüne Liste die Ausweitung der Ortsbeiräte auf das gesamte Stadtbebiet beantragt.
»In unseren Augen gibt es keinen triftigen Grund, warum Stadtrat und Verwaltung nicht auch bei den übrigen Ortsteilen von solchen Einrichtungen profitieren sollten«, bemerkte damals Harald Bußmann, auf dessen Initiative der Antrag zurückgeht. Erst unter der neuen Ampelmehrheit im Stadtrat seit 2014 konnte sich diese Initiative für mehr Mitbestimmung durchsetzen: alle sechs Stadtteilbeiräte mit jeweils neun Mitgliedern sind inzwischen eingesetzt und haben ihre Arbeit aufgenommen.

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Bereitstellung von GEWOBAU-Wohnungen für Sozialwohnungsberechtigte

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU errichtet derzeit in einem seit den 70iger Jahren nicht mehr dagewesenen Umfang neue öffentlich geförderte Wohnungen. Außerdem hat die Stadt mit der GEWOBAU Vereinbarungen getroffen, durch die ehemalige Sozialwohungen wieder in die Sozialbindung gekommen sind. Trotzdem sinkt die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen in Erlangen ständig. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen, die auf geförderten Wohnraum angewiesen sind, da sie die Mieten auf dem freien Wohnungsmarkt nicht bezahlen können. SPD und Grüne Liste beantragen, dass zusätzlich mindestens 600 GEWOBAU-Wohnungen für Sozialwohnungsberechtigte mit entsprechend günstigen Mieten bereitgestellt werden.

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Protest gegen Wohnungsbau für anerkannte Flüchtlinge

Hier sollen Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge entstehen

»Interessengemeinschaft Komotauer Straße« will Bauprojekt auf einem Parkplatz verhindern

Anerkannte Flüchtlinge brauchen in Erlangen dringend geförderten Wohnraum. Während des Asylverfahrens werden sie in oft provisorischen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Als anerkannte Flüchtlinge müssen sie diese Unterkünfte verlassen, finden jedoch angesichts der angespannten Wohnungssituation nur selten bezahlbare Wohnungen.
Auf einem Grundstück an der Komotauer Straße, das derzeit als Parkplatz genutzt wird und sich im Besitz des Freistaats Bayern ist, sollen drei zweistöckige Gebäude und ein Nebengebäude als Begegnungs- und Schulungsraum für ca. 60 anerkannte Flüchtlinge und andere Familien errichtet werden. Wie bei anderen Nachverdichtungsprojekten gibt es Proteste von Anwohnenden.

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Haushalt 2018: Investitionen für Klimaschutz, Umweltverbund, Soziokultur und Sport

Aktive Politik vor Ort gelingt nur mit finanzieller Handlungsbereitschaft. Die GRÜNEN und die Grüne-Liste wollen einen Finanzplan, der den ökologischen und sozialen Herausforderungen gerecht wird, den Investitionsstau angeht und gleichzeitig finanziell verantwortbar ist. Wir setzen auf langfristige Investitionen vor allem in den Bereichen Umwelt-, Klimaschutz und Verkehrswende.
Wie von uns beantragt wird die Stadt zusätzlich 300.000 Euro in den sogenannten Umweltverbund investieren, d.h. in den Bus-, Rad- und Fußgänger*innenverkehr. Hier besteht großer Handlungsbedarf, wie auch die Resonanz auf die Informationsveranstaltung zum Verkehrsentwicklungsplan gezeigt hat. Zudem werden mit 55.000 Euro private Energiesparmaßnahmen und Gebäudebegrünungen gefördert.

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Gewerbeentwicklung in Erlangen

In unserer Stadt ist Fläche knapp. Eine Vielzahl verschiedener Nutzungen konkurriert um die vorhandenen Flächen.
Wir können der Entwicklung von Gewerbeflächen nur zustimmen, wenn eine hohe ökologische und nachhaltige Qualität des einzelnen Gebietes und jedes einzelnen Gebäudes zum Standard wird und die Flächen nicht dauerhaft dem Zugriff der Stadt entzogen werden.
Wir möchten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bei einem Wechsel des Eigentümers davon Kenntnis und Zugriff erhalten um Einfluss auf die zukünftige Nutzung zu haben. In der Vergangenheit wurde unser Vorschlag dies durch Erbbaurechte zu sichern seitens der Verwaltung kritisch beurteilt.

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