Stadtbäume tragen erheblich zur Verbesserung des kleinräumigen Klimas bei. Sie spenden Schatten, filtern Schadstoffe aus der Luft und bieten Raum für biologische Vielfalt. Baumerhalt und Baumpflanzungen sind Maßnahmen zur Klimaanpassung, um Hitze in den Sommermonaten zu verringern und erträglich zu machen. Bäume erhöhen somit die Aufenthaltsqualität in der Stadt und außerdem die gestalterische Qualität des Straßenraums.
Stadtratsanträge
Entwicklung eines Konzepts für Graffitiflächen
Aktuell gibt es auf dem Gelände des zukünftigen KuBiCs ein sehr gut gelungenes von der Jugendkunstschule geleitetes Graffitiprojekt. Die Fläche des Bauzauns der dortigen Baustelle kann niederschwellig nach Absprache und Anmeldung bei der Jugendkunstschule von Künstler*innen genutzt werden und ermöglicht außerdem einen kreativen Freiraum für Experimentierfreudige. Allerdings ist dieses Projekt auf die Dauer der Baustelle befristet.
Straßenbäume in der Hofmannstraße und westlichen Paulistraße
Sowohl das beschlossene Klimaanpassungskonzept als auch des Grünflächenkonzept der Stadt Erlangen weisen darauf, wie wichtig Stadtbäume für das Mikroklima der Stadt sind. Aufgrund der Klimakrise ist es geboten, alle Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas zu ergreifen und auch vorhandene Planungen zu korrigieren. Bei der Vorstellung der o. g. Baumaßnahmen im Fachausschuss haben wir auf die fehlenden Straßenbäume hingewiesen. Insbesondere wurde ein Baumtor an der Einmündung der Walter-Flex-Straße vorgeschlagen. Auch bei der Vorstellung der Pläne zur Paulistraße wurde die Pflanzung von Straßenbäumen eingefordert.
Dabei sollen alle technischen Möglichkeiten zum Leitungsschutz ausgeschöpft werden. Die entstehenden Kosten für die Um- und Ergänzungsmaßnahmen werden aus der Budgetrücklage der beteiligten Ämter entnommen.
TRANS*- und INTER*SCHWIMMEN
wir beantragen: Die Stadt Erlangen organisiert in Zusammenarbeit mit den Städten Fürth und Nürnberg zum International Transgender Day of Visibility am 31. März 2021 ein Schwimmangebot in geschütztem Rahmen für trans- und diversgeschlechtliche Menschen in einem städtischen Schwimmbad.
Bio – Fair – Vegan
Unsere Ernährung ist durchschnittlich für 20 % der persönlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Diese Emissionen lassen sich durch die Verwendung von regionalen, saisonalen Bio-Lebensmitteln und insbesondere durch vegane oder vegetarische Ernährung um ca. die Hälfte reduzieren. Im Klimanotstand sind wir alle gefragt, unsere Gewohnheiten zu überdenken, um weniger CO2e auszustoßen. Die Stadt sollte dabei mit gutem Vorbild voran gehen und klimafreundliche Ernährungsweisen stärken.
Auwälder in der Stadt
Auwälder sind von großer Bedeutung für Artenviefalt, Klima und Gewässerhaushalt, Hochwasserschutz, Landschaftsbild und Erholungsfunktion. Sie gehören zu den artenreichsten Ökosystemen in Mitteleuropa.
Der Erhalt und die Erweiterung von Auwäldern so ggf. die Rückführung in einen naturnahen Zustand sind Ziel des Regionalplans.