Entwicklung eines Konzepts für Graffitiflächen

Aktuell gibt es auf dem Gelände des zukünftigen KuBiCs ein sehr gut gelungenes von der Jugendkunstschule geleitetes Graffitiprojekt. Die Fläche des Bauzauns der dortigen Baustelle kann niederschwellig nach Absprache und Anmeldung bei der Jugendkunstschule von Künstler*innen genutzt werden und ermöglicht außerdem einen kreativen Freiraum für Experimentierfreudige. Allerdings ist dieses Projekt auf die Dauer der Baustelle befristet.

Stadtratsantrag

Auf Anfrage der Fraktion GRÜNE/Grüne Liste im Kultur- und Freizeitausschuss meldete die Jugendkunstschule ein großes Interesse gerader junger Menschen an diesem Projekt zurück. Auch die Nachfrage nach dauerhaft nutzbaren Flächen sei sehr hoch.

Daher beantragen wir, dass

  • die Verwaltung prüft, welche städtischen Fassaden ohne nachhaltige Schäden besprüht werden könnten
  • die Verwaltung die Erlanger Stadtwerke um die Freigabe von Trafohäuschen bittet
  • die Verwaltung öffentlich die Möglichkeit der Freigabe von Flächen privater Eigentümer*innen für die Nutzung als Graffitifläche bewirbt

um anschließend in Absprache mit möglichen Nutzer*innengruppen, z.B. über die Jugendkunstschule, 5-10 zentrale Flächen auszuweisen und einen niederschwelligen Verhaltenskodex für Nutzungen auszuarbeiten.

Durch die Mitarbeit der zukünftigen Nutzerinnen ist gewährleistet, dass die Flächen für die Nutzerinnen attraktiv sind und der Verhaltenskodex eingehalten wird.
Gerade jungen Künstler*innen wird so ein Raum für kreative Entfaltung geboten. Gleichzeitig können die Flächen auch ohne großen bürokratischen Aufwand für Workshops und soziale Projekte genutzt werden.

Marc Urban (Sprecher für Kultur und Freizeit)
Marcus Bazant (Fraktionsvorsitzender)

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