Umgang mit Obdachlosen

Seit 1996 versucht die Stadt Erlangen, sich als Bundeshauptstadt der Medizin und Gesundheit zu profilieren. Bisher dachten wir, daß dies auch bedeutet, möglichst gesunde Wohnbedingungen für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt zu schaffen. Zwischenzeitlich sind wir eines besseren belehrt worden. Für Obdachlose gilt dies anscheinend nicht.

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Familie Dana muss bleiben!

Mit Empörung mussten wir die plötzlich Abschiebung des schwerbehinderten Familienvaters Mustapha Dana, der 19 Jahre in Erlangen lebte, zur Kenntnis nehmen. Fassungslos stellen wir fest, dass die Ausländerbehörde der Stadt Erlangen nun auch nicht bereit ist, der Frau und den vier Kindern, von denen zwei in Erlangen geboren sind, die 13 Jahre in Erlangen leben und integriert sind, Aufenthalt zu gewähren. Auch ihre Lebensperspektive soll zerstört werden.

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Familie Dana: Ausländeramt der Stadt Erlangen lehnt Altfallregelung ab

Nachdem das Ausländeramt der Stadt Erlangen angekündigt hat, den Antrag der Familie Dana auf Aufenthaltsbefugnis negativ zu bescheiden, droht nun der Familie im Januar die Abschiebung. Die Duldung von Frau Dana und ihrer Kinder läuft am 19. Januar 2000 ab. Der Ehemann/Vater der Familie war bereits im Oktober in die Türkei abgeschoben worden. In einem Brief aus der Türkei schildert Mustafa Dana seine Erfahrungen mit den deutschen und türkischen Behörden. Der Anwalt der Familie hatte einen Antrag auf Aufenthaltsbefugnis gemäß §30 Abs. 3+4 des Ausländergesetzes und einen Antrag auf … Weiterlesen …