Wie letztes Jahr ist das Bergkirchweihgelände seit dem Pfingstwochenende wieder mit Gittern
abgesperrt, auch vorher war der Zutritt untersagt. Begründet wird dies mit Maßnahmen zum
Infektionsschutz und fehlenden Verkehrssicherungsmaßnahmen besonders bei den fest aufgestellten Tischen und Bänken.
In Anbetracht der Erkenntnisse der Aerosolforschung zur Verbreitungsdynamik der Pandemie sollten wir unsere Bürger*innen wo immer möglich zum Aufenthalt im Freien einladen. Draußen an der frischen Luft ist das Ansteckungsrisiko um ein Vielfaches niedriger als in geschlossenen Räumen. Das grundsätzliche, pauschale Absperren des Bergkirchweihgeländes halten wir daher für falsch. Das Bergkirchweihgelände bietet viel Platz und wir sind uns sicher, dass die große Mehrheit der Menschen das Gelände verantwortungsvoll nutzen würden und auch Verständnis für notwendige Nutzungsregeln hätte.
Außerdem trägt eine Öffnung zur Entzerrung bei und schafft attraktive nicht-konsumorientierte Aufenthaltsorte im Freien.
Bedeutung von Grundsatzbeschlüssen
Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag GRÜNE/Grüne Liste | ÖDP | Erlanger Linke | Klimaliste zum Stadtrat am 24.06.2021
Wir stellen folgenden Antrag:
In der nächsten Sitzung des Stadtrats berichtet die Verwaltung zum derzeitigen Umgang mit folgenden Themen:
- 1. Bedeutung von Grundsatzbeschlüssen
- 2. Erarbeitung von Verträgen und Beteiligung der Fachreferate
- 3. Umgang mit Tischauflagen
Ökologische Garten- und Grünflächengestaltung
Erstellung von allgemeinen Infos und einer Pflanzenvorschlagsliste
»Bodenbeschaffenheit, Bepflanzung und pestizidfreie Pflege sind entscheidende Voraussetzungen um dem rasanten Artensterben etwas entgegenzusetzen«, sagt Helmut Wening, grüner Sprecher für »Stadt in der Natur – Natur in der Stadt«.
Die Stadtratsfraktion GRÜNE/Grüne Liste hat dazu die Gründung einer Arbeitsgruppe beantragt: Naturschutzverbände, Obst- und Gartenbauvereine, Botanischer Garten, das Umweltamt u.a. sollen Informationen zur Garten- und Grünflächengestaltung sammeln und öffentlich bereitstellen.
Impfangebot für Lehrer*innen an den Erlanger Schulen
Gemäß Schreiben des Kultusministeriums vom 3. Mai sind Lehrkräfte im Präsenzunterricht, in der Notbetreuung oder diejenigen, die bei den Abschlussprüfungen beteiligt sind, ab sofort vorrangig zu impfen:
„Angesichts der hohen Zahl der an weiterführenden und beruflichen Schulen Beschäftigten sollen in Absprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zunächst diejenigen Lehrkräfte geimpft werden, die regelmäßig in Präsenz unterrichten, in der Notbetreuung tätig sind oder bei den anstehenden Abschlussprüfungen z. B. als Aufsicht in der Schule eingesetzt werden.“
»Öffnet die Augen und engagiert euch – für eine Gesellschaft der Vielen«
Aktuelle Stunde im Stadtrat am 29. April 2021 zur Durchsuchung des Fraktionsbüros GRÜNE/Grüne Liste
Persönliche Erklärung von Dominik Sauerer
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen
Ich will mich dem von verschiedenen Rednern geäußerten Vorwürfen verwehren. Bevor ich genau dazu komme, will ich Ihnen aber zuerst ein größeres Bild ermöglichen. Es wurde nun eine ganze halbe Stunde diskutiert. Für mich stellt sich die Frage: Worüber sprechen wir heute? – und – dann gehört auch diese Frage dazu: Worüber wurde nun 30 Minuten NICHT gesprochen?
»Aktuelle Stunde« zum Vorgehen der Sicherheitsbehörden
Durchsuchung des grünen Fraktionsbüros hat Nachspiel im Stadtrat am Donnerstag, 29. April
Das Landgericht hat die Durchsuchung in den Räumen der Stadtratsfraktion GRÜNE/Grüne Liste im Erlanger Rathaus für rechtswidrig erklärt. Die beschlagnahmte PC-Ausrüstung darf nicht ausgelesen werden. Begründung der Durchsuchung war, dass ein Stadtrat fälschlich beschuldigt wird, Fotos von Funktionär*innen der AfD im Internet veröffentlicht zu haben. „Wir sind noch immer fassungslos über das Vorgehen und den Ablauf der rechtswidrigen Durchsuchung unserer Fraktionsräume. Die Maßnahme war offensichtlich unverhältnismäßig, auch sind wir irritiert, dass wir nicht benachrichtigt wurden und so niemand von uns vor Ort war“, sagt Dr. Birgit Marenbach, eine der beiden Fraktionsvorsitzenden.