Für eine umfassende energetische Sanierung aller 12 Schulen seien die Mittel nicht ausreichend, so die Stadtverwaltung. Die Grüne Liste hat beantragt, wenigstens eine Schule nach Passivhausstandard zu sanieren.
Ergänzung der Plakatierungsverordnung
Vor einigen Jahren wurde die Möglichkeit abgeschafft, auf mobilen Plakatständern eigene nichtkommerzielle Veranstaltungen im Innenstadtbereich anzukündigen. Die Grüne Liste hat beantragt, dass Veranstaltungsankündigungen auf eigenen Plakatstädnern wieder möglich werden …
Aufhebung der Wiederbelegungssperre Brüxer Straße
In der Brüxer Str. stehen Wohnungen leer und werden von der GeWoBau auf Dauer nicht wieder vermietet. Die Grüne Liste beantragt eine Wiedervermietung als preiswerter Wohnraum …
Änderung der Parkplatzausrichtung Bismarckstraße
Wir beantragen die Prüfung der folgenden Vorschläge von AnwohnerInnen der Bismarckstraße, insbesondere die Drehung der Parkplatzausrichtung …
Anmeldungen von Demonstrationen in Erlangen
In Bayern und auch in Erlangen ist es üblich, dass nach der Anmeldung einer Demonstration von der Verwaltung ein Bescheid mit einer Vielzahl von "Auflagen" erlassen wird. Für den Bescheid wird eine Verwaltungsgebühr erhoben. Mit Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes wurde aber festgestellt, dass die Erhebung von Verwaltungsgebühren hier Grundgesetz widrig ist …
Rede zum Ende der Legislaturperiode
Schlussworte der GL-Fraktion
auf der Schlusssitzung des Stadtrates am 30.4.08
gehalten von Harald Bußmann
Mit dem heutigen Tag ist die Grüne Liste exakt 30 Jahre in diesem Stadtrat vertreten. Ob es die Ablehnung der H-Bahn im ersten Jahr, die Gründung der GGfA und die Rettung des Möbius-Gebäudes in den 80er Jahren oder die Ablehnung der Südumgehung im letzten Jahr war – wir können uns einige Erfolge auf die Fahnen schreiben, manchmal als Ideengeberin, oft im Bündnis mit Gleichgesinnten. Der Kosbacher Damm ist auch immer noch nicht gebaut – und das, obwohl der erste Stadtrat der Grünen Liste, Wolfgang Lederer, Ihnen, Herr Lohwasser, bei der Umsetzung Ihres Wahlversprechens von 1978 sogar helfen wollte und Ihnen einen Spaten geschenkt hatte.
Bleiben wir aber bei den letzten Jahren: Hier zeigte sich regelmäßig das – ich nenne es einmal „spezielle“ – Demokratieverständnis der Mehrheit.