Im Ersten Weltkrieg wurden unter der Leitung des Chemikers Fritz Haber die deutschen Gastruppen aufgestellt. Seine Frau Clara Immerwahr stellte sich während des Krieges öffentlich gegen die Arbeit ihres Mannes im Bereich der chemischen Kampfstoffe und bezeichnete diese als „Perversion der Wissenschaft“. Kurz nach dem Gasangriff bei Ypern nahm sie sich das Leben.
Die Grüne Liste beantragt die Umbenennung der Haberstraße an der technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Straße soll nach Clara Immerwahr benannt werden.
Anträge zum städtischen Haushalt 2015
Projektförderung und Investitionen
Mehr Fairkehr und Förderung von sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten: Änderungsanträge der Grünen Liste zum Entwurf des städtischen Haushalts 2015.
Grüne Konferenz der Metropolregion diesmal in Erlangen
Die Unterbringung von Flüchtlingen, das Semesterticket und der ortsübergreifende Radverkehr waren die wichtigsten Themen der gut besuchten 16. Metropolregion Nürnberg Konferenz (MNK) am 25. Oktober im Erlanger E-Werk. Auf diesen vierteljährlichen Treffen tauschen sich Grüne und grünnahe Mitglieder der Stadt- und Gemeinderäte und Kreistage im Großraum über kommunale Themen aus, die von überörtlicher Bedeutung sind.
20 Rätinnen und Räte u.a. aus Neumarkt, Hersbruck, Lauf a. d. Pegnitz, Oberasbach, Nürnberg, Fürth und Erlangen kamen diesmal ins E-Werk und entwickelten gemeinsame Vorgehensweisen.
Stellenausschreibungen ohne Hinweis auf Privat-Pkw
In den Stellenausschreibungen der Stadt Erlangen soll grundsätzlich nicht mehr ein Führerschein und/oder die Nutzung von eigenen Fahrzeugen verlangt werden.
Beitritt der GGFA zum kommunalen Arbeitgeberverband
Die Mitgliedschaft der GGFA im Kommunalen Arbeitgeberverband und die Festschreibung des TVöD in den Arbeitsverträgen soll in die Wege geleitet werden.
Öffnung von Räumen und Außenflächen der Schulen
Schulen sind Bestandteil des öffentlichen Raums. Für Kinder und Jugendliche sind sie der wichtigste Lebensort neben der Familie. Außerhalb der Schulzeiten sind die Gebäude und Außenflächen verschlossen und stehen kaum für andere Nutzungen zur Verfügung. Schulräume und Pausenhöfe sollen zukünftig auch Vereinen und anderen Gruppen sowie Einzelpersonen für Veranstaltungen offenstehen.