Sitzplätze statt Stellplätze

Im Verkehrsentwicklungsplan heißt es auf Seite 128: „Der öffentliche Raum ist nicht fair verteilt. Straßenräume sind häufig rein nach den Anforderungen des fließenden Verkehrs angelegt. (…) Es gilt, nicht nur die verkehrstechnischen Aspekte zu beachten, sondern (…) die Optionen für Aktivitäten auf dem Weg (Aufenthalt, Beobachtung, Spiel, Kommunikation) zu erweitern.“

Die Pandemie hat den Druck auf den öffentlichen Raum noch einmal verstärkt, da die Menschen ihre Freizeit verstärkt wohnungsnah verbracht haben. Dies hat auch das öffentliche Bewusstsein dafür verstärkt, wie einseitig öffentliche Verkehrsflächen derzeit vom fahrenden und ruhenden MIV beansprucht werden. Insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten mit gleichzeitig hohem Anteil an Wohnbevölkerung müssen die Verkehrsflächen in Zukunft stärker für verschiedene Nutzungen zur Verfügung stehen.

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Springer*innenpool | Betreuungsprobleme lösen

Während städtische Kindertageseinrichtungen auf den Springer*innenpool zugreifen können, stehen freie Träger bei Personalausfall vor größeren Schwierigkeiten.
Welche Auswirkungen Personalmangel haben kann, hat unter anderem das Beispiel der Kinderburg gezeigt (Wechselbetrieb in Erlanger Kinderburg – Erlangen – nordbayern.de).
Solche Betreuungsprobleme sollen zukünftig auch Kindern, die Kindertageseinrichtungen von freien Trägern besuchen, deren Eltern und dem Träger selbst erspart bleiben. Schließungen wegen Personalmangel darf es nicht geben.

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Öffnung des Bergkirchweihgeländes

Wie letztes Jahr ist das Bergkirchweihgelände seit dem Pfingstwochenende wieder mit Gittern
abgesperrt, auch vorher war der Zutritt untersagt. Begründet wird dies mit Maßnahmen zum
Infektionsschutz und fehlenden Verkehrssicherungsmaßnahmen besonders bei den fest aufgestellten Tischen und Bänken.
In Anbetracht der Erkenntnisse der Aerosolforschung zur Verbreitungsdynamik der Pandemie sollten wir unsere Bürger*innen wo immer möglich zum Aufenthalt im Freien einladen. Draußen an der frischen Luft ist das Ansteckungsrisiko um ein Vielfaches niedriger als in geschlossenen Räumen. Das grundsätzliche, pauschale Absperren des Bergkirchweihgeländes halten wir daher für falsch. Das Bergkirchweihgelände bietet viel Platz und wir sind uns sicher, dass die große Mehrheit der Menschen das Gelände verantwortungsvoll nutzen würden und auch Verständnis für notwendige Nutzungsregeln hätte.
Außerdem trägt eine Öffnung zur Entzerrung bei und schafft attraktive nicht-konsumorientierte Aufenthaltsorte im Freien.

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Bedeutung von Grundsatzbeschlüssen

Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag GRÜNE/Grüne Liste | ÖDP | Erlanger Linke | Klimaliste zum Stadtrat am 24.06.2021
Wir stellen folgenden Antrag:
In der nächsten Sitzung des Stadtrats berichtet die Verwaltung zum derzeitigen Umgang mit folgenden Themen:

  • 1. Bedeutung von Grundsatzbeschlüssen
  • 2. Erarbeitung von Verträgen und Beteiligung der Fachreferate
  • 3. Umgang mit Tischauflagen

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Impfangebot für Lehrer*innen an den Erlanger Schulen

Gemäß Schreiben des Kultusministeriums vom 3. Mai sind Lehrkräfte im Präsenzunterricht, in der Notbetreuung oder diejenigen, die bei den Abschlussprüfungen beteiligt sind, ab sofort vorrangig zu impfen:
“Angesichts der hohen Zahl der an weiterführenden und beruflichen Schulen Beschäftigten sollen in Absprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zunächst diejenigen Lehrkräfte geimpft werden, die regelmäßig in Präsenz unterrichten, in der Notbetreuung tätig sind oder bei den anstehenden Abschlussprüfungen z. B. als Aufsicht in der Schule eingesetzt werden.”

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Temporäre öffentliche Grünfläche am Röthelheimbad

Die öffentlichen Bäder werden auch in diesem Sommer wenn nur mit Vorbuchung und für eine begrenzte Personenzahl nutzbar sein. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach wohnungsnahen Möglichkeiten für Sport und Erholung im Freien hoch. Im Sommer wird sich der Bedarf weiter erhöhen. Ein Ende der pandemiebedingten Beschränkungen für Sportvereine, Fitnessstudios, Freizeitangebote für Jugendliche, Erholungs- und Urlaubsreisen ist nicht abzusehen.

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Arbeitsgruppe „Stadt in der Natur – Natur in der Stadt“

Wir beantragen,

  • dass die Stadt Erlangen eine Arbeitsgruppe gründet und betreut, die sich mit der naturnahen Gestaltung von öffentlichem und privaten Grünflächen beschäftigt.

Bodenbeschaffenheit, Bepflanzung und pestizidfreie Pflege sind ganz entscheidende Voraussetzungen, um dem rasanten Artensterben von Insekten und anderen tierischen Mitbewohnern etwas entgegenzusetzen.

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Spieltische in der Stadt

In einem Schreiben wünscht sich ein Erlanger Bürger (Schach-)Spieltische im Schlossgarten. Tische dieser Art wurden von unserer Nachbarstadt Fürth im Stadtpark installiert und werden fleißig genutzt. Auch in der Unteren Karlstraße befindet sich schon ein häufig genutztes Schachfeld. Wir möchten dieses Anliegen aufgreifen und um eigene Ideen erweitern.

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