Vorstellung des Entwässerungskonzeptes für das geplante Baugebiet „Klosterholz“ in Steudach

 

• Wir bitten um eine Darstellung im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss wie das Niederschlagswasser in o. g. Gebiet abgeleitet werden soll und ob geplant ist, dass Teile des Niederschlagswasser dem vorhandenen Mischwasserkanal in Steudach zugeführt werden sollen.
• Wurde geprüft, ob eine tiefe Rigole das Niederschlagswasser aufnehmen kann und durch eine tiefliegende Verrohrung dem Graben am Friedhof und dem Feuchtgebiet am südlich liegenden Waldrand zugeführt werden kann?
• Wie könnten in diesem Gebiet die Kriterien einer Schwammstadt umgesetzt werden?

Helmut Wening | Dr. Birgit Marenbach (Fraktionsvorsitzende)

Grundsatzbeschluss – verbindliche ökologische Vorgaben in Wettbewerbsverfahren

Wir beantragen, 
dass bei allen städtischen Wettbewerben frühzeitig verbindliche und konkrete Vorgaben z. B. zu Baustoffen, Energieversorgung, Energiestandard, Speichermöglichkeiten von Niederschlagswasser, umweltfreundlicher Mobilität, Maßnahmen der Klimaanpassung, Begrünung, Anteil der Versiegelung u. ä. festgelegt werden.
Auch wenn die Stadt Private bei der Aufstellung von Wettbewerben berät, sollen o.g. Vorgaben aufgenommen werden.

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Dächer von Bushaltestellen begrünen

Für Artenschutz und gegen den Klimanotstand
In der niederländischen Stadt Utrecht haben seit kurzem über 300 Bushaltestellen ein grünes Dach. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern helfen auch dabei, Feinstaub einzufangen, das Stadtklima zu verbessern und neuen Lebensraum für Insekten – vor allem Bienen und Hummeln – zu schaffen. Dabei kommen vor allem Sedum-Pflanzen zum Einsatz, bspw. der Mauerpfeffer. Sie gelten als besonders pflegeleicht, überstehen längere Trockenperioden und sind anspruchslos. Extensive Dachbegrünungen werden nicht bewässert und nur selten leicht gedüngt, der Unterhalt beschränkt sich auf ein bis zwei Kontrollgänge pro Jahr.

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Überarbeitung der Stellplatzsatzung

Wir beantragen, die Stellplatzsatzung zu überarbeiten und dabei folgende Inhalte umzusetzen:
• Bereitstellung von Abstellplätzen auch für Fahrradanhänger und Lastenräder, gut erreichbar, wettergeschützt und in ausreichender Menge
• Erhöhung der Anzahl von Stellplätzen für Fahrräder
• Erhöhung der Anzahl von Ladestationen für E-Mobilität (KFZ und E-Bikes)
• Erhöhung der Anzahl von Stellplätzen für CarSharing
• Reduzierung der derzeit vorgeschriebenen KFZ-Stellplatzanzahl
• Differenzierung der erforderlichen KFZ-Stellplatzanzahl nach Lage im Stadtgebiet, niedrigere Werte für KFZ Stellplätze im Innenstadtbereich
• Stellplätze sind verpflichtend wasserdurchlässig zu befestigen, anderes nur im Ausnahmefall (Umkehr der bisherigen Regelung)
• deutliche Erhöhung der pro KFZ-Stellplatz zu pflanzenden Bäume und Sträucher
• Prüfung der Zulässigkeit „gefangener“ Stellplätze

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Decken statt Heizpilze

„Der Erlanger Stadtrat erklärt den Klimanotstand und erkennt damit die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität an.“ Diesen Beschluss fasste der Stadtrat in seiner Sitzung vom 29. Mai 2019. Durch den Stadtratsbeschluss vom 24.09.20, Wärmespender (insbesondere Heizpilze) in der anstehenden Wintersaison für die Gastronomie zu ermöglichen, sehen wir den Klimanotstand in seiner prioritären Stellung untergraben.

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