Klimanotstand in Erlangen

Stadtrat beschließt die Ausrufung des Klimanotstands

FridaysForFuture-Kundgebung vorm Rathaus am 29.05.2019

In Erlangen als erste Stadt in Bayern wird der Klimanotstand ausgerufen – das beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am 29.05.2019. Die Initiative » Fridays for Future« stellte entsprechende Anträge bereits in die Bürgerversammlung Gesamtstadt am 27.03.2019, die dort mit großer Mehrheit beschlossen wurden. Die grüne Stadtratsfraktion hat sich sehr für eine schnelle Beschlussfassung im Stadtrat eingesetzt. »Der heutige Beschluss ist vorerst nur ein Auftakt – zeitnahe konkrete Maßnahmen und Regeln müssen folgen«, betont Dr. Birgit Marenbach, Sprecherin für Stadtplanung und Energie. Rede von Dr. Birgit Marenbach
Beschlussvorlage in der Stadtratssitzung

Klimanotstand: ein wichtiges Zeichen für eine Wende in der Klimakrise

Rede von Dr. Birgit Marenbach in der Stadtratssitzung am 29.05.2019

Mit der heutigen Ausrufung des Klimanotstands setzt die Stadt Erlangen ein weiteres Zeichen für eine Wende in der Klimakrise vor Ort. Dies ist nicht der erste Beschluss in Erlangen mit dem Ziel, eine deutliche Verbesserung im Klimaschutz und eine Energiewende zu erreichen.

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Kommunaler Klimaschutz

Mehr PV-Anlagen und ein städtischer Klimafond beantragt

Foto: andreas160578 | pixabay.com

Klimaschutz ist das zentrale Thema unserer Zeit. Der Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) leistet einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Energieversorgung und zur Reduzierung von Luftschadstoffen. Zudem werden Energieversorgungs- und Energiepreisrisiken reduziert. SPD und GRÜNE/Grüne Liste haben beantragt, dass die Installation von PV-Anlagen in Grundstückskaufverträgen, städtebaulichen Verträgen und Bebauungsplänen festgelegt wird. Außerdem könnte eine kommunale »Contracting-Initiative« in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken mehr Solarenstromanlagen auf die Dächer bringen.

Manchmal lässt sich eine klimaschädigende Wirkung menschlichen Handelns nicht vermeiden, sei es durch Mobilität, aber auch durch das Wohnen oder Freizeitaktivitäten. Es gilt der Grundsatz: „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“. Entstehende Emissionen sollen dann ausgeglichen werden – z. B. durch Investitionen in Klimaschutzprojekte oder einen städtischen Klimafond.

Antrag Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen
Antrag kommunaler Klimafond

Baumfällungen Bergkirchweihgelände

GRÜNE/Grüne Liste fordern seit 10 Jahren ein langfristiges Sanierungs- und Entwicklungskonzept

»Das Bergkirchweihgelände ist auch ökologisch betrachtet ein einzigartiges ‚Filetstück‘, das eines der größten bayerischen Volksfeste beherbergt: Es sollte von großem Interesse sein, eine langfristige Perspektive für das Gelände und den Baumbestand zu entwickeln«

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Susanne Lender-Cassens ist grüne OB-Kandidatin

Susanne Lender-Cassens – unsere OB-Kandidatin 2020

Mit Susanne Lender-cassens als Oberbürgermeister-Kandidatin kämpfen wir gemeinsam für eine klimagerechte Stadt für alle!

Gepostet von Grüne Erlangen am Montag, 29. April 2019


Susanne Lender-Cassens will Oberbürgermeisterin für Erlangen werden. Bei der Kommunal­wahl am 15. März 2020 kandidiert sie für das höchste Amt der Stadt. Die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Grüner Liste schickten auf der Aufstellenden Versammlung am 28.04. die bisherige 2. Bürgermeisterin mit großer Zustimmung ins Rennen.

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StUB: Talquerung Wöhrmühle – GRÜNE/Grüne Liste fordern hohen ökologischen Ausgleich

Die Streckenplanung für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) nimmt konkrete Formen an.
Im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss am 9. April bzw. Stadtrat am 11. April steht auf der Tagesordnung, welche Trassenvarianten ins Raumordnungsverfahren eingebracht werden. Der Zweckverband StUB – ein Zusammenschluss der beteiligten Städte – favorisiert eine neue Talquerung über den Regnitzgrund bei der Wöhrmühle, die erst im Rahmen der Bürger*innenbeteiligung als Vorschlag eingebracht wurde. Drei andere Varianten über den Dechsendorfer- oder Büchenbacher Damm und über die Kosbacher Brücke werden jedoch auch als Alternativvarianten im Raumordnungsverfahren überprüft.

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Schaffung eines Ortes der Erinnerung in der ehem. Heil- und Pflegeanstalt

Rede von Dr. Birgit Marenbach in der Stadtratssitzung am 28.03.2019

»Mit dem heutigen Beschluss setzt die Stadt Erlangen ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und gegen das Vertuschen der Verbrechen auf dem Gelände und in den Gebäuden der ehemaligen Kreisirrenanstalt und späteren Heil- und Pflegeanstalt. (…)
Mit dem heutigen Beschluss erfolgt keine Zustimmung für den Abbruch des Mittelteils des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes oder der Fällung der hochwertigen Bäume in diesem Parkbereich. Grade bei der Aufheizung von Städten haben solche hohen und alten Bäume eine große Bedeutung gegen die Aufheizung unserer Städte. …«

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Auszeichnung »Fahrradfreundliche Arbeitgeberin« für die Stadt Erlangen

Die Stadt Erlangen erhält die Auszeichnung »Fahrradfreundliche Arbeitgeberin« in Bronze. Diese neue EU-weite Zertifizierung vergibt seit zwei Jahren der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Bewertet werden Maßnahmen in sechs Aktionsfeldern (z.B. Infrastruktur, Service, Parkraummanagement / Komplementärmaßnahmen etc.).

Am 13. März nahm Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens gemeinsam mit Oberbürgermeister Florian Janik die Auszeichnung in Bronze entgegen. Überreicht wird die Urkunde von der ADFC-Landesvorsitzenden Bernadette-Julia Felsch.

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