Ungehindert Radfahren für die Verkehrswende

Foto: Critical Mass Erlangen

Städtische Allgemeinverfügung richtet sich gegen Critical Mass

Seit nunmehr 20 Jahren radelt „Critical Mass“ als weltweite Bewegung für eine Verkehrswende. Unorganisierte Gruppen von Radfahrer*innen nehmen sich für einige Stunden spontan und unhierarchisch den Straßenraum – sie stellen damit die allgegenwärtige Dominanz des motorisierten Individualverkehrs in Frage und werben für ein klimafreundliches Verkehrsmittel. Eine gute und rundum unterstützenswerte Sache könnte man meinen, gerade für eine Fahrradstadt wie Erlangen.
Jedoch ist diese Aktionsform ohne Versammlungsleitung und feste Routenplanung den Ordnungsbehörden ein Dorn im Auge.

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Stoppt den Erdgasausbau

In einem gemeinsamen Antrag haben Grüne Liste, ÖDP und Klimaliste den Stopp des Ausbaus der Erdgasinfrastruktur in Erlangen gefordert. Zukünftig sollen keine weiteren Anschlüsse an das Erdgasnetz realisiert werden. Stattdessen sollen Wärmepumpen installiert und ein Teil der Fernwärme der ESTW auf der Basis von Großwärmepumpen bereitgestellt werden.
Damit reagieren die Stadtratsgruppierungen neben der Klimakrise auch auf den durch den russischen Angriffskrieg verursachten Energieengpass und dadurch steigende Energiepreise in Deutschland.

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Stadt und Bürger*innen vernetzen

GRÜNE/Grüne Liste und FDP beantragen eine Erlangen-App

Bei Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und andere Events der Stadt werden die Veranstaltungen immer wieder mit sehr guten digitalen Angeboten ergänzt. „Diese Einzelprojekte werden in ihrer Vielzahl aber nicht so deutlich wahrgenommen. Die Stadt sollte daher lieber eine App mit mehreren Anwendungsmöglichkeiten entwickeln und auch über den Kulturbereich hinaus denken“, sagt Marc Urban, grüner Sprecher für Datenschutz und Digitalisierung. Zusammen mit der FDP hat die grüne Fraktion nun die Entwicklung einer Erlangen-App beantragt. Funktionen wie Veranstaltungstipps, Kultur- und Sportangebote, Terminbuchung bei Ämtern, Mängelmelder sowie Abfallkalender und Lastenradverleih sollten jedenfalls enthalten sein.

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Photovoltaik in Erlangen voranbringen

GRÜNE/Grüne Liste beantragen Standortanalyse und Kriterien-Katalog

Die Energiewende ist ein Herzstück des Klimaschutzes. In Erlangen lässt sich regenerative Energie in erster Linie durch Photovoltaik (PV) erzeugen. Trotz Einsparmaßnahmen ist bis zum Erreichen der Klimaneutralität von fast einer Verdreifachung des derzeitigen Strombedarfs auszugehen – verursacht in erster Linie durch zusätzliche Verbraucher wie E-Autos und Wärmepumpen. PV auf Dachflächen kann nach ersten Analysen nur ca. 4% des Strombedarfs decken. „Deshalb muss auch das Thema Freiflächen-Photovoltaik in Angriff genommen werden“; betont Eva Linhart. „Der Krieg in der Ukraine führt uns die Dringlichkeit eines Ausbaus regenerativer Energien zusätzlich überdeutlich vor Augen – es gilt alle Potentiale zu nutzen“, so die grüne Sprecherin für Energie weiter.
Interessant für Freiflächenanlagen sind einerseits versiegelten Flächen: Überdachungen von Radwegen, Autobahnen, Parkplätzen, etc. können Energie erzeugen und gleichzeitig Schutz vor Regen bieten.

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Neue Treppe zur Schwabach schafft hohe Aufenthaltsqualität

Neue Treppe zur Schwabach schafft hohe Aufenthaltsqualität

GRÜNE/Grüne Liste beantragen eine Treppe mit Sitzstufen als neuen Zugang zur Schwabach. So würde ein neuer städtischer Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Aus ökologischer Sicht ist dort ein Zugang zum Fluß vertretbar und beeinträchtigt weder Feuchtwiesen noch Störche. Dieser Bereich ist die einzige Stelle in der Innenstadt, in der direkter Zugang zum Wasser möglich ist.
Perspektivisch sollte die gesamte Parkplatzfläche aufgewertet und neue Bäume gepflanzt werden.

Stadtratsantrag dazu