Das Universitätsklinikum hat auf dem Gelände nördlich der Herz-Jesu-Kirche die Errichtung eines Parkhauses mit 450 Stellplätzen beantragt. Es besteht Handlungsbedarf zur Schaffung von Stellplätzen für das Klinikum. Gleichzeitig besteht die Notwendigkeit, diese Stellplätze stadtverträglich einzuordnen. Am vorliegenden Standort ergeben sich Fragen zur denkmalpflegerischen und stadtgestalterischen Verträglichkeit und Fragen hinsichtlich der Machbarkeit der verkehrlichen Erschließung. Der Standort ist in der Masterplanung Universitätsklinikum darüber hinaus nicht als Standort für ein Parkhaus vorgesehen, das vorgesehene Baufeld ist von der Herz-Jesu-Kirche deutlich weiter abgerückt.
Parken auf Grünflächen vor Treffpunkt Röthelheimpark
Anfrage: Die Grünfläche mit Bäumen in der Schenkstraße beim Stadtteilhaus Treffpunkt Röthelheimpark ist regelmäßig mit mehreren Autos zugeparkt (siehe Fotos) – die an den Parkplätzen angrenzende Fläche ist ständig rund um die Uhr belegt. Anwohner*innen haben die Verwaltung bereits um Abhilfe gebeten, bisher erfolglos.
Abschied von Birgit Marenbach

Während und nach Stadtratssitzung am 27. März: Abschied von unserer Stadträtin Birgit Marenbach.
„Heute haben wir Birgit Marenbach verabschiedet – eine wahre Macherin und ausdauernde Kämpferin. 11 Jahre hat sie mit Herzblut und Hartnäckigkeit für unsere Stadt gekämpft – von der Freiflächengestaltungssatzung über die 4. Reinigungsstufe der Kläranlage bis zum Erhalt der Hupfla. Als Bauingenieurin hat sie nicht nur Bauprojekte begleitet, sondern auch Brücken zwischen Menschen gebaut. Ihre besondere Mischung aus Fachwissen, Lösungsorientierung und Herzlichkeit wird uns sehr fehlen“, so ihre Stadtratskollegin und Grüne OB-Kandidatin Eva Linhart in ihren Abschiedsworten.
Stadtbäume: Wichtiger denn je
Kurzfristige temporäre Begrünungsmaßnahmen auf öffentlichen Plätzen
Baumpflanzungen auf öffentlichen Plätzen sind eine wirksame Maßnahme der Klimaanpassung. „Aufgrund der zunehmenden Aufheizung des Stadtgebietes im Sommer sind Stadtbäume für den Gesundheits- und Hitzeschutz wichtiger denn je“, sagt Katrin Simon, Grünes beratendes Mitglied im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss.
In der städtischen ‚Prioritätenliste zur Entsiegelung‘ sind viele städtische Plätze und Flächen aufgeführt, auf denen großflächige Entsiegelung und Bepflanzungen möglich und sinnvoll sind. Zur Umsetzung dieser geplanten Maßnahmen wird in der Regel eine Planungsdauer von mehr als zehn Jahren veranschlagt.
Als Sofortmaßnahmen anhand dieser Liste beantragt die Grüne Stadtratsfraktion kurzfristige temporäre Begrünungsmaßnahmen mit schnell wachsenden Baumarten, die mit eigenem Personal problemlos und kostengünstig umgesetzt werden können.
Elektroladesäule für Kosbach

Grüne beantragen eine öffentlich zugängliche Ladesäule
Um die Elektromobilität voranzubringen wurde in Kosbach der Wunsch nach einer Ladesäule geäußert. Die Stadtratsfraktion Grüne/Grüne Liste unterstützt diese Anregung und hat die Installation einer öffentlich zugänglichen Elektroladesäule in Kosbach in Absprache mit dem Ortsbeirat und den Stadtwerken beantragt.
„Die Wirtschaftlichkeit der meisten Ladesäulen im Erlanger Stadtgebiet ist gegeben und wird sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich weiter verbessern“, betont Eva Linhart, Grüne Sprecherin für Energie. Stadtratsantrag dazu
Temporäre Baumpflanzungen auf städtischen Plätzen als Hitzeschutz
Aufgrund der zunehmenden Aufheizung des Stadtgebietes im Sommer sind Baumpflanzungen auf öffentlichen Plätzen eine wichtige Maßnahme der Klimaanpassung. Zum Schutz der Gesundheit der Erlanger Bevölkerung sind Bäume in der Stadt deshalb wichtiger denn je. Basierend auf den sehr guten fachlichen Unterlagen der Stadt ‚Prioritätenliste zur Entsiegelung‘ sind alle Platzsituationen hinsichtlich von möglichen Baumpflanzungen evaluiert worden. Da bis zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen zur Aufwertung der genannten städtischen Plätze in der Regel eine Planungsdauer von mehr als zehn Jahren veranschlagt wird, sollten flankierende Maßnahmen durch die Verwaltung und EB77 umgesetzt werden. Zehn Jahre stellen in etwa den Zeitraum einer Kindheit dar.