Spielen auf Parkplätzen

pop-up Spielbereiche für Erlangen

GRÜNE/Grüne Liste beantragen Spielbereiche auf öffentlichen Verkehrsflächen
»Fangen Spielen, Inlinerfahren, Ballspiele, Kreidebilder Malen, Hüpfgummi oder Seilspringen – all das ist für Kinder in der Stadt nur erlebbar, wenn man Raum zur Verfügung stellt, der derzeit Autos vorbehalten ist«, betont Kerstin Heuer, grüne Sprecherin für Bildung. Außerdem gibt es im Stadtgebiet einige Kindertageseinrichtungen, die über keine oder nur kleine eigene Freiflächen verfügen.
Als Ergänzung zu Spiel- und Bolzplätzen ermöglichen verschiedene Städte die Einrichtung von temporären Spielbereichen auf Straßen – z.B. Berlin, Bremen und demnächst auch Fürth. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert und unterstützt den Ausbau derartiger Projekte.


»Nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sollten Kinder und Jugendliche, die in besonderem Maße von den Pandemieauswirkungen betroffen sind, neue Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten auch auf Verkehrsflächen erhalten«, ergänzt Tina Prietz, grüne Sprecherin für Klimaschutz und Partizipation.

Mit wenig Aufwand lassen sich solche Aktionen regelmäßig an verschiedenen Stellen der Stadt durchführen, z.B. in den Nebenstraßen der Innenstadt, in Wohnstraßen am Anger, in Bruck, Alterlangen oder Büchenbach. »Besonders Kindertageseinrichtungen ohne eigene Freiflächen können davon profitieren. Die Kinderei in der Engelstraße würde ein solches Projekt gerne umsetzen«, so Heuer weiter.

Die Stadtratsfraktion GRÜNE/Grüne Liste hat nun die grundsätzliche Genehmigung von temporären Spielbereichen im Stadtgebiet beantragt. Um die Schwelle für die Beantragung möglichst niedrig zu halten, soll der Genehmigungsprozess für Kindertageseinrichtungen, Eltern und andere private Initiativen möglichst einfach gestaltet werden.

Stadtratsantrag dazu

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