Als Anregung für eine bessere Erschließung der Altstadt – und insbesondere der Uni-Kliniken – schlägt das Aktionsbündnis „Verkehrskonzept Erlangen“ eine City-Linie vor. Die Grüne Liste hat nun eine Prüfung dieser Busanbindung beantragt.
Themen
Stellungnahme zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms
Die geplante Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) hat massive Auswirkungen auf das örtliche Erscheinungsbild. Alle geplanten Änderungen der Bayerischen Staatsregierung führen zu einem Veröden der Ortszentren, zu einem erhöhten Flächenverbrauch, zu weiterer Zersiedelung sowie zu einem verschärften Konkurrenzkampf zwischen einzelnen Kommunen. Wir beantragen, dass die Stadt eine entsprechende Stellungnahme abgibt.
Protest gegen Wohnungsbau für anerkannte Flüchtlinge
»Interessengemeinschaft Komotauer Straße« will Bauprojekt auf einem Parkplatz verhindern
Anerkannte Flüchtlinge brauchen in Erlangen dringend geförderten Wohnraum. Während des Asylverfahrens werden sie in oft provisorischen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Als anerkannte Flüchtlinge müssen sie diese Unterkünfte verlassen, finden jedoch angesichts der angespannten Wohnungssituation nur selten bezahlbare Wohnungen.
Auf einem Grundstück an der Komotauer Straße, das derzeit als Parkplatz genutzt wird und sich im Besitz des Freistaats Bayern ist, sollen drei zweistöckige Gebäude und ein Nebengebäude als Begegnungs- und Schulungsraum für ca. 60 anerkannte Flüchtlinge und andere Familien errichtet werden. Wie bei anderen Nachverdichtungsprojekten gibt es Proteste von Anwohnenden.
Bezahlbare Wohnungen schaffen
Weitere Schritte beantragt
Der Wohnungsmarkt in Erlangen ist nach wie vor sehr angespannt. Ein großes Problem ist nach wie vor der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Mit einer Reihe von Anträgen will die Grüne Liste gemeinsam mit der SPD weitere Verbesserungen für den Erlanger Wohnungsmarkt erreichen.
Erhöhung der Quote für geförderten Mietwohnungsbau
Bei Geschosswohnungsneubau ist nach der bisherigen Beschlusslage ein Anteil von 25 % für den geförderten Mietwohnungsbau vorgesehen. Diese Quote könnte erhöht werden.
Gemeinsamer Stadtratsantrag Grüne/Grüne Liste| SPD
Mieterhöhungen gesetzlich einschränken
Die Mieten auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Es muss auch mit gesetzlichen Änderungen entgegen gesteuert werden, für die der Bund bzw. das Land zuständig sind.