Neues Haus des jüdischen Lebens

Bismarcksstr. 4 - steht seit Jahren leer und verfällt

GRÜNE/Grüne Liste beantragen das Gebäude Bismarckstraße 4 bei der Standortsuche zu prüfen

Die Stadt Erlangen unterstützt die Jüdische Kultusgemeinde Erlangen beim Kauf bzw. Bau einer eigenen Synagoge mit Gemeindezentrum in Erlangen – so beschloss es der Stadtrat am 22. Juli.
Seit Jahren steht das im Besitz der Universität befindliche denkmalgeschützte Gebäude Bismarckstraße 4 leer und verfällt. »Dieses Gebäude ist aufgrund der Größe und den dazugehörigen Freiflächen sehr geeignet für das geplante Vorhaben der jüdischen Gemeinde«, betont die Grüne Fraktionsvorsitzende Dr. Birgit Marenbach.

Es liegt in fußläufiger Entfernung zum geplanten Zukunfts- und Erinnerungsort auf dem Gelände der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt. »Beide Vorhaben sind Orte der Kommunikation und des Austausches – sie ziehen auch überregional Besucher*innen an«, ergänzt Carla Ober, Sprecherin für Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften.

Mit einem Stadtratsantrag will die Grüne Fraktion die Jüdische Kultusgemeinde unterstützen: Die Stadtverwaltung soll sich bei der Universität und dem Freistaat für eine Prüfung der Bismarckstr. 4 bei der Standortsuche für das Haus des jüdischen Lebens einsetzen.

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