Zweckverband Verkehrsüberwachung

Sinnvoll nur für fließenden Verkehr

Es soll ein Zweckverband Verkehrsüberwachung gegründet werden, dem die Städte Fürth, Erlangen, Nürnberg und Schwabach angehören würden. Die Überwachung von Parkverstößen und auch die Kontrolle des fließenden Verkehrs in den vier Städten würde dann gemeinsam organisiert werden. Einsparungen durch Synergieeffekte versprechen sich davon die Stadtverwaltungen im Großraum.

Da der ruhende Verkehr in Erlangen mit eigenem Personal in Eigenregie bereits kostendeckend überwacht wird, spricht sich die Grüne Liste hier gegen eine Überführung in einen Zweckverband aus. Die Erlanger VerkehrsüberwacherInnen erledigen die Aufgaben gut und sie verfügen auch über die dafür vorteilhaften Ortskenntnisse. Eine Verbesserung durch einen Zweckverband ist in diesem Bereich nicht zu erwarten.

Anders stellt es sich bei der Überwachung des fließenden Verkehrs dar. Radargeräte müssten angeschafft und Personal eingestellt werden. Entsprechende Anträge der Grünen Liste zu den jährlichen Haushaltsberatungen wurden bisher von der schwarz-gelben Stadtratsmehrheit kategorisch abgelehnt. In diesem Fall ist die Gründung eines Zweckverbandes sinnvoll, denn Geräte und Personal könnten optimal ausgelastet werden. Außerdem könnte damit auch in Erlangen endlich eine kommunale Verkehrsüberwachung eingeführt werden.

 

 

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