Verzicht auf Produkte aus Kinderarbeit

In einem Brief setzt sich der Dritte Welt Laden für einen Verzicht auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit durch die Stadt Erlangen ein. Wir unterstützen diese Initiative des Dritte Welt Ladens …

Antrag

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 

in einem Brief des Dritte Welt Ladens vom 14.7.2005 (siehe Anlage) werden Sie gebeten, sich für einen Verzicht auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit durch die Stadt Erlangen einzusetzen. Wir unterstützen diese Initiative des Dritte Welt Ladens und stellen die darin vorgeschlagenen Maßnahmen als Antrag:

1. Die Stadt Erlangen richtet eine „Verteilerstation“ mit fair gehandeltem Kaf-fee/Tee etc. für die Verwaltungsangestellten ein, z. B. bei der Hausverwaltung, Personalvertretung, Poststelle.

2. In Sitzungen und bei offiziellen Anlässen werden Getränke etc. aus fairem Handel
gereicht: Orangensaft, Kaffee, Kekse etc.

3. In der städtischen Kantine werden Produkte ohne Kinderarbeit angeboten, z. B. fair gehandelte Schokoriegel und andere Dinge.

4. In anderen Bereichen ist es ebenso möglich, auf Produkte ohne ausbeuterische

Kinderarbeit umzusteigen; wir denken zum Beispiel an die Beschaffung von
Dienstkleidung etwa für die städtische Feuerwehr oder Einrichtungsgegenstände für
Büroräume; auch Baumaterialien sind hier eingeschlossen.

5. Schulen, Kindergärten, Tagesstätten und andere städtische Einrichtungen verfahren genauso.

6. Im Sportbereich werden Fußbälle, Volleybälle etc. aus Produktion ohne Kinderarbeit verwendet.

Außerdem soll bei der Umsetzung der Vorschläge der Dritte Welt Laden mit einbezogen werden.

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