Veranstaltung zu den Themen Klimaschutz und Bäder

„Zukunftsfähige Politik in Erlangen“ ist der Titel einer neuen kommunalpolitischen Veranstaltungsreihe der Grünen Liste und des Erlanger Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen. Den Auftakt bildete die gemeinsame öffentliche Vollversammlung der beiden Organisationen zu den Themen Energie- und Klimaschutzpolitik und Perspektiven der Erlanger Bäder am 10. Oktober im media.art.zentrum.

 

„Es ist viel zu erreichen …“

„Zukunftsfähige Politik in Erlangen“ ist der Titel einer neuen kommunalpolitischen Veranstaltungsreihe der Grünen Liste und des Erlanger Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen. Den Auftakt bildete die gemeinsame öffentliche Vollversammlung der beiden Organisationen zu den Themen Energie- und Klimaschutzpolitik und Perspektiven der Erlanger Bäder am 10. Oktober im media.art.zentrum.

„Es ist viel zu erreichen – auch jetzt schon“ erläuterte Prof. Martin Hundhausen, der als sachkundiger Referent eingeladen war. Als Beispiele nannte er u.a. Passivhäuser, Solaranlagen auf den Erlanger Schulen und Energiesparhäuser bei der GeWoBau. Erlangen ist seit 1991 Mitglied im Klimabündnis und ist somit die Verpflichtung eingegangen, bis 2010 an der Reduzierung des CO2-Ausstosses um 50% mitzuwirken. „Erlangen scheint das Ziel zu verfehlen“ fuhr der Vorsitzende von Sonnenenergie Erlangen e.V. fort und nannte seine Wünsche an die Kommunalpolitik: Solarthermie müsste zum Standard erhoben, eine Solartankstelle an zentraler Stelle eingerichtet und die städtischen Liegenschafen energetisch saniert werden. Seit 1999 seien die Energiekosten dieser Gebäude sogar gestiegen. Ärgerlich findet Hundhausen, der durch die Stadt Erlangen mit dem Umweltehrenbrief und durch Eurosolar mit dem Deutschen Solarpreis 2004 ausgezeichnet wurde, dass im Röthelheimpark Solarenergie sogar durch die Stadtplanung eingeschränkt werde.

Im Anschluss fasste Wolfgang Winkler, Fraktionsvorsitzender der Grünen Liste, den momentanen Stand zu den Perspektiven der Erlanger Bäder zusammen. An der Diskussion beteiligte sich auch der Marketingleiter der Stadtwerke, Helmut Kandra. Der Stadtrat wird höchstwahrscheinlich die Erlanger Bäder in die Trägerschaft des kommunalen Versorgungsunternehmens übergeben. Es folgte eine rege Diskussion über den Erhalt des Hallenbades Frankenhof.

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