Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Der Bodensee-Kreise hat zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit lang-, mittel- und kurzfristige Ansätze entwickelt. Die Grüne Liste beantragt dazu einen Bericht im nächsten Sozial- und Gesundheitsausschuss …

Stadtratsantrag

Vor kurzem haben wir das Benchmarking der 69 Optionskommunen für das Berichtsjahr 2007 erhalten. Dort wird auf Seite 19 auf das sehr gute Beispiel des Bodensee-Kreises verwiesen. Dieser hat zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit lang-, mittel- und kurzfristige Ansätze entwickelt. Die kurzfristigen Ansätze beziehen sich auf die Bereiche Hauptschulabgangsklassen, Förderschulen u.ä. sowie die Bereiche des SGB II und III. Die mittelfristigen Ansätze beziehen sich auf sog. aktivierende Phasen in den fünften und sechsten Klassen, die Entdeckung der eigenen Stärken und Schwächen in den siebten und achten Klassen und die Berufsorientierung. Die langfristigen Ansätze beziehen sich auf Kindergärten und Grundschulen, für Ziele wie „Förderung der deutschen Sprache“ oder „Kinder aus den Kinderzimmern“. Dieses Vorgehen deckt sich mit den Zielen und Wünschen in Erlangen, wobei der Bodensee-Kreis hier offensichtlich bereits wesentlich weiter ist.

Wir beantragen daher,

in der nächsten Sitzung des SGA einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des Bodensee-Kreises im Bezug auf die Jugendarbeitslosigkeit vorzulegen und gegebenenfalls jemanden vom Bodensee-Kreis zum Vortrag einzuladen.

Wolfgang Winkler

Schreibe einen Kommentar