GL spendet für Studiengebührenfonds

Seit dem Wintersemester 2007 werden in Bayern Studiengebühren erhoben. Viele StudentInnen aus Entwicklungs- und Schwellenländern haben in Erlangen ihr Studium begonnen, lange bevor die Einführung der heutigen Studiengebühren diskutiert wurde. Sie haben keinen Rechtsanspruch auf Gebührenbefreiung und sind durch die auf 90 Tage beschränkte Erwerbsmöglichkeit finanziell häufig nicht in der Lage, die zusätzlichen Kosten von 1.000 Euro pro Jahr aufzubringen. In Baden-Württemberg wird von vorneherein auf Gebühren dieser Studierendengruppe verzichtet …

Grüne Liste sieht Universität in der Pflicht 

Seit dem Wintersemester 2007 werden in Bayern Studiengebühren erhoben. Viele StudentInnen aus Entwicklungs- und Schwellenländern haben in Erlangen ihr Studium begonnen, lange bevor die Einführung der heutigen Studiengebühren diskutiert wurde. Sie haben keinen Rechtsanspruch auf Gebührenbefreiung und sind durch die auf 90 Tage beschränkte Erwerbsmöglichkeit finanziell häufig nicht in der Lage, die zusätzlichen Kosten von 1.000 Euro pro Jahr aufzubringen. In der Regel wird ihnen auch kein Kredit gewährt und sie haben auch keinen Anspruch auf BAföG.

Auf Initiative der Christlichen Hochschulgemeinden und des AusländerInnenbeirats wurde ein Fonds für die betroffenen Studierenden eingerichtet, damit sie ihre Gebühren bezahlen können. Wie der Presse zu entnehmen war, besteht allerdings bisher kaum Spendenbereitschaft. Die Grüne Liste hat sich entschlossen 500 Euro zu spenden, obwohl sie eigentlich die Universität in der Pflicht sieht.

Andere bayerische Universitäten verzichten in diesem Fall auch nicht generell auf Studiengebühren. Beispielsweise in Würzburg und Regensburg gibt es aber für AusländerInnen aus Nicht-EU-Ländern, die bereits vor dem Sommersemester 2007 ihr Studium begonnen haben, großzügigere Regelungen als in Erlangen.

In Baden-Württemberg wird von vorneherein auf Gebühren dieser Studierendengruppe verzichtet. Die beste Lösung wäre, wenn diese Regelung auch in Bayern Schule machen würde.

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