Gesamtkonzept Bergkirchweihgelände: Bericht zu offenen Fragen

Antrag zum UVPA am 20.09.2022 TOP Ö 14
Im UVPA am 20.09.22 steht unser Antrag Nr. 067/2021 zum Gesamtkonzept Bergkirchweihgelände auf der Tagesordnung. Bei der Vorlage der Verwaltung handelt es sich nach wie vor nicht um ein Gesamtkonzept – unseren ersten Antrag dazu haben wir bereits vor 13 Jahren gestellt. Wir vermissen eine Zielbestimmung, wie das Bergkirchweihgelände das ganze Jahr genutzt werden sollte, wie dies mit einer nachhaltigen Bergkirchweih verbunden werden könnte und welche Schritte und Maßnahmen nötig wären.

Wir beantragen einen Bericht im UVPA am 20.09. zu folgenden Fragen, die immer noch offen sind:

    • Wie wurde die Öffentlichkeit beteiligt – z.B. Kellerwirt:innen, Schausteller:innen, Stadtteilbeirät:innen, BI Bergflair, öffentliche Gremien usw.?
    • Wann und in welchem Umfang wurden die Referate VI und VII beteiligt? Tragen sie das vorliegende Konzept mit?
    • Wem wurden die Ergebnisse der im Herbst 2020 beauftragten Machbarkeitsstudie sowie die drei ausgewählten Szenarien im Frühjahr 2021 vorgestellt? Warum wurden die politischen Gremien und die Bürger:innen in diesen Prozess nicht eingebunden und beteiligt?
    • Wer hat die Entscheidung für das bevorzugte Szenario auf welcher Grundlage getroffen?
    • Welche weiteren Szenarien sind denkbar und in welchem Format könnten diese diskutiert werden?
    • Wer sind die bisherigen Projektgruppenmitglieder zur Erarbeitung der Konzeption für das Bergkirchweihgelände?
    • Wird ein grafische Darstellung in geeignetem Maßstab für das Gesamtgelände nachgeliefert, die beispielsweise die aufgeführten Alternativen anschaulich macht?
    • Es wird prognostiziert, dass in den nächsten 20 Jahren 40 Prozent des Baumbestands überaltert und beschädigt sein wird. Ist diese Prognose angesichts der sich verschärfenden Trockenheit und Überhitzung noch aktuell? Bisher fehlen auch konkrete Aussagen zur Entsiegelung und Bewässerung.
    • Welche weiteren Vorschläge zur sinnvollen Nutzungen des Geländes außerhalb des Zeitraums der Bergkirchweih gibt es?
    • Wurde von den Bearbeiter:innen der Machbarkeitsstudie das Zukunftskonzept Grün in Erlangen (2018) miteinbezogen?
    • Wurden die konkreten Vorschläge aus dem Zukunftskonzept Grün in Erlangen (2018) in die Vorschläge für Maßnahmen eingearbeitet. Hier steht auf S. 55: „Bergkirchweihgelände: Qualifizierung als nutzbaren Freiraum/Grünzug: Das Bergkirchweihgelände soll als Teilstück der Grünachse vom Meilwald in Verbindung mit Eichwald (Schwabachtal), Burgberggarten bis zum Regnitz/Rathsberg und nach Süden in die Altstadt gestärkt werden. Die Dominanz der Stellplätze soll gemindert, der Baumbestand gesichert, die Wegeführung als ‚Parkweg‘ verbessert werden. Die Anforderungen an das Festgelände müssen dabei berücksichtigt werden. Ein Gesamtkonzept wird erforderlich werden, um das Gelände zu einem Park umzugestalten, der gleichzeitig Stellplatz und Festgelände ist“.

Kerstin Heuer (Sprecherin für Planen und Bauen)
Dr. Birgit Marenbach (Fraktionsvorsitzende)

Fehlt immer noch: Gesamtkonzept Berkirchweih Erlangen

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