Entwicklungskonzept für das Berggelände

 Ausgelöst durch das „Baumsicherungs- und Baumentwicklungsgutachten“ sind jetzt auf dem „Berg“ massive Eingriffen in den Baumbestand notwendig. Da es sich beim Bergkirchweihgelände auch ökologisch betrachtet (Artenschutz) um ein einzigartiges ‚Filetstück‘ handelt, das immerhin eines der größten bayerischen Volksfeste beherbergt, sollte es von stadtplanerischem Interesse sein, das Gelände vernünftig zu entwickeln und fit für die Zukunft zu machen. Ein solches Sanierungs- und Entwicklungskonzept hat die Grüne Liste nun beantragt

Ausgelöst durch das „Baumsicherungs- und Baumentwicklungsgutachten“ sind jetzt auf dem „Berg“ massive Eingriffen in den Baumbestand notwendig. Da es sich beim Bergkirchweihgelände auch ökologisch betrachtet (Artenschutz) um ein einzigartiges ‚Filetstück‘ handelt, das immerhin eines der größten bayerischen Volksfeste beherbergt, sollte es von stadtplanerischem Interesse sein, das Gelände vernünftig zu entwickeln und fit für die Zukunft zu machen. Ein solches Sanierungs- und Entwicklungskonzept hat die Grüne Liste nun beantragt. Dieses Konzept könnte sich vielleicht im Rahmen des Konjunkturpaketes der Bundesregierung verwirklichen lassen.

„Es geht um mehr als ‚Alt durch Neu‘ zu ersetzen“, so Harald Bußmann, GL-Stadtrat im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss. „Die Nutzung des Geländes ist während einiger Wochen so intensiv,“ so Bußmann weiter, „dass es eine optimale Ausstattung und Gestaltung benötigt.“ Um den entsprechenden „Nachwuchs“ sicher zu stellen, wird eine exakte Festlegung der künftigen Bereiche durch die unterschiedlichen NutzerInnen unumgänglich sein. Wie hoch wird der Flächenbedarf für die SchaustellerInnen und an den Bierkellern sein? Welche Wegeführungen (Ver-/Entsorgung) sind künftig erforderlich? Sind vorhandene Rettungswege noch ausreichend? Der hohe technische Aufwand für den Berg macht auch einen einfachen kurzen Zugang für Strom und Wasser wünschenswert.. Wie soll die Nutzung außerhalb der Bergkirchweih aussehen?

Wie auch im „Baum“-Gutachten formuliert, sollte ein ‚Runder Tisch‘ aus allen betroffenen Fachbereichen gebildet werden. Die Ausführung und Betreuung der erforderlichen Maßnahmen müsste durch das Stadtplanungsamt erfolgen, da es von übergeordneten Interesse ist das Gelände in Zusammen­arbeit mit allen NutzerInnen zu entwickeln. Auch externe Fachkräfte könnten bei diesem sehr komplexen Planungsbereich hinzugezogen werden.

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