Städte- und Kulturtourismus

Gemeinsamter Antrag CSU | GRÜNE/Grüne Liste |Klimaliste

Wir beantragen:
• Die ETM wird gebeten unter Beteiligung aller relevanten Ämter und Organisationen (z. B. Wirtschaftsförderung, Kultur- und Baureferat, Amt für Stadtteilarbeit), ein inhaltliches Konzept sowie Marketingstrategien für den Städte- und Kulturtourismus in Erlangen zu erarbeiten.
• Sie wird auch gebeten zu benennen, was ggf. an Personal und zusätzlichen Haushaltsmitteln erforderlich ist und welche Fördermittel in Anspruch genommen werden können.

Insbesondere sind Konzepte und Maßnahmen zu folgenden Bereichen zu entwickeln:
• Kulturtourismus (z. B. historische Altstadt und herausragende Baudenkmale, Ausstellungen in Museen oder Kunstpalais, Theater, Palais Stutterheim, Weihnachtsmarkt, gVe Konzerte)
• Städtereisen auch in Kooperation mit der Deutschen Bahn („Frankreich in Franken“, Tages- und Wochenendtourismus, Erlangen als zentral gelegener Standort um weitere Ziele in Franken zu erkunden, z. B. Bamberg, Nürnberg, Fränkische Schweiz …)
• Es sind alternative Möglichkeiten für eine ggf. mobile und ohne dauerhaft anwesendes Personal funktionierende Tourist-Information an gut sichtbarer und frequentierter Stelle der Innenstadt zu prüfen, die auch am Wochenende für Gäste nutzbar und zugänglich ist.
• Die Sichtbarkeit der Tourismusinformation ist zu verbessern

Begründung:
Erlangens Innenstadt präsentiert sich als geschlossenes Barockes Ensemble mit weitgehend geschlossen und bis ins Detail erhaltener historischer Bausubstanz, das in Deutschland in dieser Größe, der Einheitlichkeit und dem Erhaltungszustand einzigartig ist.
Neben zahlreichen geschlossen barocken Straßenzügen und Plätzen gibt es herausragende Einzeldenkmale und Besonderheiten, wie das älteste Barocktheater Süddeutschlands, Stadtschloss und Orangerie und den Botanischen Garten, dessen Ursprünge bis ins
18. Jahrhundert reichen. Erlangen bietet eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen in den verschiedensten Bereichen, hat ein reiches und vielfältiges Angebot an kleinteiligem, lokalem Einzelhandel und Gastronomie.
Dieses Potenzial kann und sollte Erlangen selbstbewusst nutzen, um Tages- und Wochenendtourismus insbesondere im Bereich Kultur- und Städtereisen zu intensivieren. Hierdurch wird die überregionale Wahrnehmung unserer Stadt verbessert und kann die lokale Wirtschaft im Bereich Handel, Gastronomie und Hotellerie durch Neuerschließung von Kaufkraft und Auslastung in Hotels und Gastronomie erheblich gestärkt werden. Dies wird nachdrücklich nach Rücksprache mit Menschen aus dem Kulturbereich, mit lokalen Einzelhändler*innen sowie Hoteliers und Gastronomen als ein bisher viel zu wenig genutztes und gleichzeitig vielversprechendes Potenzial angesehen.
In Folge der Corona Pandemie haben sich die Reisegewohnheiten erheblich und nachhaltig geändert. Geschäftsreisen finden weniger statt. Reisen in Deutschland ist nachgefragt.
Nachhaltige Reiseformen als Angebote mit der Deutschen Bahn sind zukunftsweisend und werden von zahlreichen bayerischen Städten bereits aktiv vermarktet (z. B. Regensburg, Kehlheim, Lindau).

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