Umsetzung eines Modellversuchs PCR-Pooltests in Schulen und Kindertageseinrichtungen

Dringlichkeitsantrag zum HFPA am 10.02.21:
Wir beantragen, Schulen und Kindertagesstätten kurzfristig die Durchführung von PCR-Pooltests im Sinne eines Modellversuchs für einzelne Klassen und / oder Gruppen zu ermöglichen und anzubieten. Die Verwaltung wird beauftragt, hierfür die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen und die finanziellen Mittel bereitzustellen.

Begründung:
Kinder und Jugendliche sind stark von der Pandemie betroffen. Gerade Kinder aus Haushalten, in denen kein Deutsch gesprochen wird, die in beengten Verhältnissen leben, denen aus vielfältigsten Gründen zu Hause nicht geholfen werden kann, drohen abgehängt zu werden. Allgemein stellt die häusliche Isolation gerade für Kinder und Jugendliche eine große Belastung dar, mit erheblichen negativen sozialen, psychischen und auch körperlichen Folgen. Kinder brauchen eine klare Perspektive.
Kinderbetreuungseinrichtungen brauchen mehr Schutz und Sicherheit, im Interesse der Kinder, im Interesse der Mitarbeiter*innen, im Interesse der Familien und aller Arbeitgeber*innen.

Die PCR-Pooltests bieten eine vergleichsweise einfach umsetzbare, kostengünstige und sichere Möglichkeit, Infektionen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden und damit für mehr Sicherheit für alle zu sorgen. Die positiven Erfahrung, die bereits in Erlangen von Betrieben und privaten Betreuungseinrichtungen gemacht wurden, sprechen für einen Modellversuch. Wir können hier in Erlangen beispielhaft vorangehen.

Die Kosten der Tests sind sehr gering. Fördermöglichkeiten, auch durch ortsansässige Unternehmen, bestehen.

Kerstin Heuer (Sprecherin für Bildung)
Marcus Bazant (Fraktionsvorsitzender)

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