Klimafonds der Metropolregion

Im Klimanotstand und auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft sind wir angehalten, klimaschädliches Verhalten zu vermeiden, um unsere Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Ein Klimafonds bietet die Möglichkeit zum einen für klimaschädliches Handeln einen finanziellen Ausgleich zu entrichten und anderseits auf lokaler Ebene das Bewusstsein für Klimagerechtigkeit zu fördern und zu erhöhen.

Es gibt bereits Fonds in die Bürgerinnen aber auch Unternehmen entsprechend für ihr klimaschädliches Handeln Zahlungen leisten können, durch die Ausgleichsmaßnahmen finanziert werden. Die Akzeptanz bei den Bürgerinnen scheitert häufig daran, dass viele Maßnahmen dabei nicht im direkten Lebensumfeld realisiert werden und damit nicht erlebbar sind.

Stadtratsantrag

Wir beantragen:

  • Die Stadt beteiligt sich an der Anschubfinanzierung des Fonds für Klimaschutz und Nachhaltige Entwicklung der Metropolregion Nürnberg e.V., so dass der entsprechende Trägerverein Anfang 2021 gegründet werden kann. Alle Bürger*innen und Unternehmen sollen freiwillig und ohne Bürokratie einzahlen und ihr klimaschädliches Verhalten ausgleichen können. Auch die Stadt Erlangen gleicht klimaschädliches Verhalten, z.B. bei der Tätigung von Dienstreisen, durch Einzahlung in den Klimafonds aus. Dabei richtet sich der Ziel-Preis an den Folgekosten gemäß den Berechnungen des Umweltbundesamtes aus, die eine Tonne CO2 und Äquivalente an Schäden verursacht. Der Betrag der Kompensationszahlungen steigt von 50 Euro/Tonne CO2eq für 2020 linear auf 180 Euro/Tonne CO2eq bis 2030 an.
  • Aus diesem Fond werden zusätzliche klimafördernde Maßnahmen von Organisationen und Initiativen der Metropolregion finanziert und realisiert.

Tina Prietz (Sprecherin für Klimaschutz und Klimaanpassung)
Marcus Bazant (Fraktionsvorsitzender)

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