Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen

als Beitrag zur dezentralen Stromversorgung

Der Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur dezentralen Energieversorgung und zur Reduzierung von Luftschadstoffen. Zudem werden dadurch Energieversorgungs- und Energiepreisrisiken reduziert. Öffentlichen Gebäuden kommt hier bei eine Vorbildfunktion zu.
Beispielsweise in Tübingen wird bei Grundstückskaufverträgen, in städtebaulichen Verträgen und Bebauungsplänen grundsätzlich die Installation von PV-Anlagen vorgeschrieben.

Geimeinsamer Stadtratsantrag SPD | GRÜNE/Grüne-Liste

Wir beantragen:

  • Bei Grundstückskaufverträgen der Stadt für eine Bebauung mit Strombedarf ist unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Angemessenheit die Installation von Photovoltaikanlagen zu vereinbaren.
  • Bei Abschluss städtebaulicher Verträge und in Bebauungsplänen soll grundsätzlich die Installation von Photovoltaikanlagen vereinbart werden.
  • In Grundstückskaufverträgen und städtebaulichen Verträgen soll die Verpflichtung
  • zur Installation einer Photovoltaikanlage entfallen, sofern die Pflichten aus dem EEWärmeG vollständig über eine Solarthermieanlage auf dem Dach des Gebäudes erfüllt werden.
  • In Zusammenarbeit mit den Erlanger Stadtwerken sollen Vorschläge für eine kommunale »Contracting-Initiative« erarbeitet werden. So könnten die Stadt oder die Stadtwerke private Dächer pachten um dort Photovoltaik-Anlagen zu betreiben. Das würde Liegenschaften erreichen, deren Betreiber*innen zwar grundsätzlich aufgeschlossen sind, jedoch sich nicht selber damit befassen wollen.
Für die SPD-Fraktion: Für die GRÜNE/GL-Fraktion:
gez. Barbara Pfister Fraktionsvorsitzende gez. Wolfgang Winkler Fraktionsvorsitzender
gez. Dr. Andreas Richter
Sprecher für Umwelt und Energie
gez. Dr. Birgit Marenbach
Sprecherin für Stadtplanung und Energie

Schreibe einen Kommentar