Kosten- und Konfliktaufstellung bei der Nach- und Neupflanzung von Bäumen im Straßenraum mit dem Ziel wesentlich mehr Straßenbäume zu pflanzen

Die Gesamtzahl der Straßenbäume nimmt in Erlangen kontinuierlich ab. Ein wesentlicher Grund für diese sehr unbefriedigende Entwicklung ist v.a. die Konkurrenz der Straßen- und Stadtbäume im stark genutzten Straßenraum mit den Versorgungsleitungen (Gas-, Wasser-, Strom- und Kommunikationsleitungen, sowie Abwasserkanäle). Baumpflanzungen sollen stärker in den Fokus gestellt werden als bisher. Bei Konflikten zwischen Versorgungsleitungen und Baumpflanzungen sollen stets technische Alternativen zum Baum- als auch zum Leitungsschutz dargestellt und mitgeteilt werden.
Stadtratsantrag

Die Gesamtzahl der Straßenbäume nimmt in Erlangen kontinuierlich ab. So ist Ihre Zahl allein in den Jahren 2012 bis 2016 um 826 Bäume gesunken. Nur knapp 40 % der erfolgten Fällungen konnten im o.g. Zeitraum durch Neupflanzungen ersetzt werden.
Ein wesentlicher Grund für diese sehr unbefriedigende Entwicklung ist v.a. die Konkurrenz der Straßen- und Stadtbäume im stark genutzten Straßenraum mit den Versorgungsleitungen (Gas-, Wasser-, Strom- und Kommunikationsleitungen, sowie Abwasserkanäle). Dies ist besonders nachteilig, da Straßenbäume infolge des zunehmenden Kraftfahrzeugverkehres und des Klimawandels wichtiger denn je sind um im feinstaubbelasteten und im Sommer überhitzen Straßenraum Ausgleich und Verbesserungen zu schaffen.
Mittel für mehr Stadtbäume sind auf unseren Antrag im Haushalt bereits eingestellt.

Wir beauftragen die Verwaltung:

  • Bei geplanten Nach- und Neupflanzungen von Straßen- und Stadtbäumen, bei den Versorgungsleitungen betroffen, sind eine detaillierte Kostenaufstellung zur Umsetzung der Pflanzung bereitzustellen.
  • Bei Konflikten zwischen Versorgungsleitungen und Baumpflanzungen sollen stets technische Alternativen zum Baum- als auch zum Leitungsschutz dargestellt und mitgeteilt werden.
  • Bei der Ausführung von Baumpflanzungen im Straßenraum soll die Realisierbarkeit noch stärker in den Fokus gestellt werden als bisher. Es ist nicht nur nach finanziellen Gesichtspunkten abzuwägen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Bianca Fuchs (Sprecherin für Natur- und Umweltschutz)

gez. Julia Bailey (Fraktionsvorsitzende)

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