Ökologie, Ökonomie und Soziales verbinden

Grüne beantragen eine Kreislaufwirtschaft-Strategie

Gib und Nimm-Schrank mit Kreislaufsybol

Das System der Kreislaufwirtschaft schont wertvolle Ressourcen, vermeidet Abfall und kann dadurch auch Kosten einsparen. „Es trägt damit zum Erfolg des Klima-Aufbruchs und der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Erlangen bei“, betont Tina Prietz, eine der beiden Grünen Fraktionsvorsitzenden und Sprecherin für Klima und Energie.
Rami Boukhachem, Grüner Sprecher für Wirtschaft, ergänzt: „Die innovative Kreislaufwirtschaft bietet auch Potenzial zur wirtschaftlichen Entwicklung. Das Prinzip der ‚teilenden Gesellschaft‘ spart nicht nur Ressourcen, sondern kommt insbesondere Einwohner*innen mit geringerem Einkommen zugute“.
Die neue Stadtratskooperation Grüne/Grüne Liste und CSU hat sich das klare Ziel gesetzt Ökologie, Ökonomie und Soziales zu verbinden. Um genau das zu erreichen, hat die Grüne Stadtratsfraktion nun die Erstellung einer Kreislaufwirtschaft-Strategie beantragt. Dabei sollen auch relevante Akteur*innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft beteiligt werden.

Im Fahrplan Klima-Aufbruch sind bereits Ansätze in Richtung einer städtischen Kreislaufwirtschaft geplant. „Es mangelt jedoch noch an der Umsetzung. Städte wie Kiel und München arbeiten seit Jahren mit umfangreichen Strategien erfolgreich daran, Rohstoffe im Kreislauf zu führen und damit Abfall zu vermeiden“, so Tina Prietz weiter.
An diesen Erfahrungen kann Erlangen anknüpfen. Die entsprechenden Maßnahmen des Fahrplans Klima-Aufbruch sollen zusammengeführt und zu einem Transformationskonzept in Richtung „Zero-Waste-City“ weiterentwickelt werden.

Stadtratsantrag dazu