Wir beantragen:
- Die Verwaltung erarbeitet unter Einbezug relevanter Akteur*innen eine Kreislaufwirtschaft-Strategie. Sie soll die drei Maßnahmen des Fahrplans Klima-Aufbruch EK1 Fortführung und Ausbau der Sharing-Infrastruktur, EK5 Wirtschaft im Kreislauf und EK6 Reparieren statt Wegwerfen verbinden und zu einem Transformationskonzept in Richtung „Zero-Waste-City“ weiterentwickeln.
Begründung:
Die beiden Fraktionen GRÜNE/GL und CSU haben sich das klare Ziel gesetzt Ökologie, Ökonomie und Soziales zu verbinden. Das System der Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Ressourceneinsatz und Abfall zu minimieren und trägt damit zum Erfolg des Klima-Aufbruchs und der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Erlangen bei. Darüber hinaus bietet die innovative Kreislaufwirtschaft auch Potenzial zur wirtschaftlichen Entwicklung. Das Prinzip der „teilenden Gesellschaft“ spart nicht nur Ressourcen, sondern kommt insbesondere Einwohner*innen mit geringerem Einkommen zugute.
Im Fahrplan Klima-Aufbruch sind mit den drei Maßnahmen EK1 Fortführung und Ausbau der Sharing-Infrastruktur, EK5 Wirtschaft im Kreislauf und EK6 Reparieren statt Wegwerfen schon Ansätze in Richtung einer städtischen Kreislaufwirtschaft geplant. Es mangelt jedoch noch an der Umsetzung. Städte wie Kiel und München treiben die Transformation hin zur „Zero Waste City“ mit einer umfangreichen Kreislaufstrategie voran. An diesen Erfahrungen kann Erlangen nun anknüpfen und gemeinsam mit relevanten Akteur*innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Stadt passende Maßnahmen entwickeln.
Rami Boukhachem, Sprecher für Wirtschaft
Tina Prietz, Fraktionsvorsitzende