Am 28.01.2026 sind die Schulen in Erlangen den dritten Tag in Folge auf Grund des Wintereinbruchs geschlossen. Begründet wird der Ausfall mit der Gefahr, die von Bäumen bzw. Astbruch rund um die Schulgebäude ausgeht, sowie mit der fehlenden Sicherheit von Zugängen und Notausgängen (Information auf der Homepage der Stadt Erlangen). Fünf Schulsporthallen sind gesperrt, da nicht sicher ist, ob die Dächer den Schneelasten standhalten (EN vom 28.01.2028).
Erlangen ist die einzige Gemeinde in der ganzen Region und auch in ganz Bayern, in der mit dieser Begründung am 28.01. kein Präsenzunterricht stattfindet.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um Bericht:
• Betrifft diese Gefahrenlage ausnahmslos alle Schulen in gleichem Umfang?
• Warum erfolgt keine Teilsperrung (nur einzelne Schulen, Teilbereiche von Schulen wie Schulhöfe, Sporthallen, einzelne Gebäudeteile)?
• Wer ist für die Schneeräumung auf Schulgeländen zuständig? Wieviel Personal und Gerät steht hierfür zur Verfügung?
• Welche Maßnahmen zur Baumpflege auf Schulgeländen erfolgen in welchem Umfang / Turnus und von wem? (Baumschnitt, Sicherheitsprüfungen, aber auch Entsiegelung und Bewässerung)
• Welche Maßnahmen zur Prüfung der Sicherheit von Hallendächern erfolgen in welchem Umfang / Turnus und von wem?
• Warum konnten im Landkreis ER/ERH und in den Nachbarstädten die Voraussetzungen zur Öffnung von Schulen nach zwei Tagen Schließung geschaffen werden, in Erlangen nicht?
• Wurde die Unterstützung von Dritten, z.B. THW oder Feuerwehr, angefragt, um den Schulbetrieb wieder zu ermöglichen?
• Wurden die Schulen für Notbetreuungen freigegeben?
Kerstin Heuer, Sprecherin für Bildung