Temporäre Spielbereiche

Im Verkehrsentwicklungsplan heißt es auf Seite 128: „Der öffentliche Raum ist nicht fair verteilt. Straßenräume sind häufig rein nach den Anforderungen des fließenden Verkehrs angelegt. (…) Es gilt, nicht nur die verkehrstechnischen Aspekte zu beachten, sondern (…) die Optionen für Aktivitäten ‚auf dem Weg‘ (Aufenthalt, Beobachtung, Spiel, Kommunikation) zu erweitern.“

Früher spielten Kinder vor allem draußen. In der dicht besiedelten Stadt ist dies heute kaum mehr möglich, die Straßen werden vom Autoverkehr dominiert. Außerdem gibt es im Stadtgebiet einige Kindertageseinrichtungen, die über keine oder nur kleine eigene Freiflächen verfügen. Fangen Spielen, Inlinerfahren, Ballspiele, Kreidebilder Malen, Hüpfgummi oder Seilspringen – all das ist für Kinder in der Stadt nur erlebbar, wenn man ihnen Raum zur Verfügung stellt, der derzeit Autos vorbehalten ist. Spielnachmittage im Freien kommen nicht nur dem Bewegungsdrang der Kinder zugute, sie haben auch positive Auswirkungen auf das Zusammenleben in der Nachbarschaft, auch generationenübergreifend.

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Mehr gemeinsames Lernen statt mehr Spezialisierung

Mehr gemeinsames Lernen statt mehr Spezialisierung

GRÜNE/Grüne Liste: Wirtschaftsschule ab der 5. Klasse ist zu früh
Längeres gemeinsames Lernen sorgt für mehr Bildungsgerechtigkeit. In den meisten Bundesländern wird deshalb Schritt für Schritt auf das zweistufige Schulsystem gesetzt, das heißt Realschule und Mittelschule werden zu einer Schulform zusammengefasst. »Kinder brauchen die Möglichkeit und die Zeit, ihre Talente und Neigungen zu entdecken und zu erproben. Ab der 7. oder 8 Klasse können sie dann gut entscheiden, in welche berufliche Richtung sie sich vertiefen wollen«, sagt Kerstin Heuer, Grüne Sprecherin für Bildung.

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Bericht zur Entwicklung und Umsetzung der Bewässerung von Sport- und Freizeitflächen und der nationalen Wasserstrategie

Im Oktober 2019 wurde zur Situation der vorhandenen und geplanten Bewässerung von 6 Schulsportplätzen im BWA berichtet. Aufgrund der örtlichen Verhältnisse wurden für drei Standorte neue Brunnenanlagen vorgesehen. Damals wurden für die Adalbert-Stifter-Schule, die Eichendorff-Mittelschule und die Grundschule an der Brucker Lache weitere Brunnenanlagen als Flach oder Tiefbrunnen vorgesehen. Diese Brunnenanlagen sind erlaubnispflichtig.

Die nationale Wasserstrategie des Bundesumweltministeriums bezeichnet Wasser als die Grundlage unseres Daseins. Angesichts der Veränderungen durch den Klimawandel, den unterschiedlichen Belastungen des Wasserhaushalts durch unsere Lebensführung und durch Eingriffe in die Gewässersysteme sind die Weichen für eine nachhaltigere und angepasste Wassernutzung der Zukunft neu zu stellen.

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Sitzplätze statt Stellplätze

Im Verkehrsentwicklungsplan heißt es auf Seite 128: „Der öffentliche Raum ist nicht fair verteilt. Straßenräume sind häufig rein nach den Anforderungen des fließenden Verkehrs angelegt. (…) Es gilt, nicht nur die verkehrstechnischen Aspekte zu beachten, sondern (…) die Optionen für Aktivitäten auf dem Weg (Aufenthalt, Beobachtung, Spiel, Kommunikation) zu erweitern.“

Die Pandemie hat den Druck auf den öffentlichen Raum noch einmal verstärkt, da die Menschen ihre Freizeit verstärkt wohnungsnah verbracht haben. Dies hat auch das öffentliche Bewusstsein dafür verstärkt, wie einseitig öffentliche Verkehrsflächen derzeit vom fahrenden und ruhenden MIV beansprucht werden. Insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten mit gleichzeitig hohem Anteil an Wohnbevölkerung müssen die Verkehrsflächen in Zukunft stärker für verschiedene Nutzungen zur Verfügung stehen.

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Solidarität mit Klimacamp

Solidarität mit dem Klimacamp Erlangen

GRÜNE/GL, ÖDP, Klimaliste, Erlanger Linke und FREIE WÄHLER solidarisieren sich mit Klimacamp und befürchten sechs versäumte Jahre für städtische Energiewende
In einer gemeinsamen Erklärung solidarisieren sich GRÜNE/Grüne Liste, ÖDP, Klimaliste, Erlanger Linke und FREIE WÄHLER mit den Klimaschützer*innen des Klimacamps. Ebenso wie die jungen Menschen befürchten auch diese Fraktionen und Gruppierungen im Stadtrat sechs versäumte Jahre für die dringend notwendige städtische Energiewende. Weiterhin klafft eine große Umsetzungslücke.

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Durchsuchung Rathausbüro – Anfragen im Landtag

Durchsuchung Fraktionsbüro Grüne Liste Erlangen - unbefriedigende Antwort deer Staatsregierung

Unbefriedigende Antworten der Staatsregierung
Am 25. März durchsuchte die Polizei in Begleitung eines Staatsanwaltes und des Erlanger Rechtsreferenten die Fraktionsräume der Grünen/Grüne Liste-Stadtratsfraktion. Durch das Landgericht Nürnberg-Fürth wurde nach wenigen Tagen klargestellt: Die Durchsuchung war rechtswidrig. Viele Fragen bleiben allerdings offen, die nicht nur die kommunale Ebene betreffen. Daher hat sich der Erlanger grüne Landttagsabgeordnete Christian Zwanziger mit drei Schriftlichen Anfragen an die Staatsregierung gewandt. »Einen echten Willen zur Aufklärung kann ich in den Antworten der Staatsregierung jedoch leider nicht erkennen. Noch immer bleibt im Dunkeln, wie es überhaupt zur Erstattung der Anzeige kam«. Auch wichtige Fragen zur Verhältnismäßigkeit der Durchsuchung bleiben offen.

Christian Zwanziger weiter: »Mit dieser schmallippigen Antwort der Staatsregierung gebe ich mich nicht zufrieden. Der Eindruck, dass demokratisch gewählte Volksvertreter*innen in ihrer Arbeit behindert und durch Sicherheitsbehörden eingeschüchtert wurden, konnte leider nicht ausgeräumt werden. Das ist Gift für eine offene, demokratische Gesellschaft. Der Vorgang muss aufgeklärt werden«.

Weiter dazu und Antworten der Staatsregierung auf der Webseite von Christian-Zwanziger

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Springer*innenpool | Betreuungsprobleme lösen

Während städtische Kindertageseinrichtungen auf den Springer*innenpool zugreifen können, stehen freie Träger bei Personalausfall vor größeren Schwierigkeiten.
Welche Auswirkungen Personalmangel haben kann, hat unter anderem das Beispiel der Kinderburg gezeigt (Wechselbetrieb in Erlanger Kinderburg – Erlangen – nordbayern.de).
Solche Betreuungsprobleme sollen zukünftig auch Kindern, die Kindertageseinrichtungen von freien Trägern besuchen, deren Eltern und dem Träger selbst erspart bleiben. Schließungen wegen Personalmangel darf es nicht geben.

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Attraktiver Aufenthaltsort im Freien

GRÜNE/Grüne Liste beantragen Öffnung des Bergkirchweihgeländes

GRÜNE/Grüne Liste beantragen die Öffnung des Bergkirchweihgeländes
»In Anbetracht der Erkenntnisse der Aerosolforschung zur Verbreitungsdynamik der Pandemie sollten wir unsere Bürger*innen wo immer möglich zum Aufenthalt im Freien einladen«, sagt Marcus Bazant, einer der beiden grünen Fraktionsvorsitzenden. Wie letztes Jahr ist das Bergkirchweihgelände seit dem Pfingstwochenende wieder mit Gittern abgesperrt, auch vorher war der Zutritt untersagt. Begründet wird dies mit Maßnahmen zum Infektionsschutz und fehlenden Verkehrssicherungsmaßnahmen besonders bei den fest aufgestellten Tischen und Bänken.
»Draußen an der frischen Luft ist das Ansteckungsrisiko um ein Vielfaches niedriger als in geschlossenen Räumen. Das grundsätzliche, pauschale Absperren des Bergkirchweihgeländes halten wir für falsch«, betont Marc Urban, grüner Fraktionssprecher für Freizeit. Die Stadtratsfraktion GRÜNE/Grüne Liste hat nun die Öffnung der abgesperrten Bereiche am Bergkirchweihgelände und die dazu unbedingt notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen beantragt – verbunden mit klaren Nutzungsregeln, die dem Infektionsschutz Rechnung tragen.

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