Stärkung des Radverkehrs in Erlangen

In Erlangen ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) am gesamten Verkehrsaufkommen größer als in vielen anderen Städten. Diensträder, E-Bikes, attraktive  Radabstellanlagen und ÖPNV-Jobtickets könnten den Fahrrad- und ÖPNV-Anteil spürbar erhöhen.

 

Stadtratsantrag

Erhöhung des Radverkehrs am Modalsplit in Erlangen und bei den Einpendelnden

Die Analysen zum Erlanger Stadt- und Gesamtverkehr im Rahmen des VEP haben gezeigt, dass der MIV-Anteil am Modalsplit (Verteilung des Verkehrsaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel) hoch ist und in den meisten anderen dt. Großstädten deutlich geringer ausfällt; beispielsweise in unserer Partnerstadt Jena, die u.a. über ein Straßenbahnnetz verfügt.

An der TU Kassel erhalten z.B. nur Autofahrende, die eine Monatskarte besitzen, einen Parkplatz auf dem Unigelände, dies führte zu einer erhöhten ÖPNV-Nutzung.

Wir beantragen:
Die Verwaltung entwickelt Konzepte und führt weiterhin Gespräche mit den Arbeitgebenden sowie deren Mitarbeitenden-Vertretungen, mit dem Ziel den Anteil der Radfahrenden und ÖPNV-Nutzenden spürbar zu erhöhen. Ziel wäre es z.B. freiwillige Vereinbarungen mit kontinuierlichen Erfolgsprüfungen zu treffen.
Insbesondere folgende Punkte sollen dabei berücksichtigt werden:
Einrichtung von attraktiven und ausreichenden Radabstellanlagen, Umkleiden, Spinden und Duschen sowie Anschaffung einer Rad-Werkzeugkiste für die Mitarbeitenden
Angebot steuerbegünstigter Firmendiensträder und -E-Bikes (sog. 1 %-Regel, entsprechend Dienstwagenprivileg) für alle Mitarbeitenden
Monats- und Jahrestickets für Mitarbeitende mit großzügiger Firmenunterstützung anzubieten

Dr. Birgit Marenbach 

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