„Essbares“ Erlangen

Andernach_kStädte, die man essen kann: Immer mehr Städte weltweit sind auf dem Weg, ihre Grünanlagen in essbare Landschaften zu verwandeln und gehen dabei neue Wege.
Vorreiterin der «essbaren Städte» ist die Kleinstadt Todmorden im Nordwesten Großbritanniens. Dort ist man 2008 auf den Gedanken gekommen, im öffentlichen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Der besondere Clou dabei: Alle sollen sich nehmen dürfen, was sie brauchen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Todmorden wurde „incredible edible – unglaublich essbar“.

In Deutschland folgte vor allem die Stadt Andernach der Idee einer essbaren Stadt. Dort heißt es ,Pflücken erlaubt‘: Gemüse, Obst, Spaliergehölze, Küchenkräuter oder Schnittpflanzen werden in den Grünanlagen gepflanzt. Jedes Jahr steht eine Nutzpflanze besonders im Fokus. Der Stadt gelingt so ohne aufwändige Baumaßnahmen eine Aufwertung ihrer Grünanlagen. Die öffentlichen Nutzpflanzen zeigen, wie man sich gesund ernährt und steigern die Wertschätzung für regionale Lebensmittel. Viele deutsche Städte haben sich inzwischen dieser Idee angeschlossen. In Erlangen gab es bereits erste Pflanzungen in der Altstadmarktpassage. Auch unsere Partnerstadt Jena soll „essbar“ werden.

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Investitionen für ÖPNV, Radverkehr und Klimaschutz

Anträge zum Haushalt 2016 der Stadt Erlangen

Tür auf für Tarifverbesserungen im ÖPNV, Ausbau des Radverkehrs, kommunale Klimaschutzmaßnahmen und soziokulturelle Projektförderung: Mit einem umfangreichen Antragspaket gestaltet die GL-Fraktion den Erlanger Finanzplan 2016 mit und setzt eigene Akzente.

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Kein Einsatz des krebsverdächtigen Herbizidwirkstoffs Glyphosat in Erlangen

Die Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft. Unabhängig von der Frage nach gesundheitlichen Risiken ist eine wesentliche Reduktion des Glyphosateinsatzes auch in der Landwirtschaft aus ökologischen Gründen geboten, um den Rückgang der Artenvielfalt in unseren Kulturlandschaften zu stoppen.

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Reduzierung der Lichtverschmutzung

Der jährliche Zuwachs der Lichtverschmutzung beträgt in Deutschland schätzungsweise sechs Prozent. Künstliche Beleuchtung verändert stark das nächtliche Stadt- und Landschaftsbild und hat negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Eine Reduzierung der Lichtverschmutzung bedeutet auch Energieeinsparung – hier könnte sich Erlangen mit einer Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Energiewende qualifizieren.

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Überarbeitung der Stellplatzsatzung

Die städtische Stellplatzsatzung geht von dem Grundgedanken aus, dass jeder Wohnung ein Auto zugeordnet wird. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Eine Überarbeitung der Satzung ist notwendig, um günstigeren Wohnraum zu erhalten, höhere Wohn- und Lebensattraktivität für die Innenstadt zu erreichen, den Umweltverbund, sowie autofreies Leben zu stärken.

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