Gemeinsame Fallkonferenzen von Jugend- und Sozialamt

Wie in anderen Städten auch, leben in Erlangen Familien, die sowohl Leistungen aus dem Jugendhilferecht als auch aus dem SGBII, dem SGBXII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. In gemeinsamen Fallkonferenzen von Jugend- und Sozialamt sollen gute Lösungen gefunden werden.

 

Gemeinsamer SPD/GL/FDP-Stadtratsantrag:

Wir beantragen:
die Verwaltung möge prüfen, wie denjenigen Familien, die sowohl Leistungen aus dem Sozialamt als auch vom Jugendamt beziehen, in „Fallkonferenzen“ geholfen werden kann.

Begründung:
Wie in anderen Städten auch, leben in Erlangen eine ganze Reihe von Familien, die sowohl Leistungen aus dem Jugendhilferecht als auch aus dem SGBII, dem SGBXII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.
In vielen Städten und Landkreisen gibt es seit einiger Zeit Modellprojekte, in welchen (nach Einverständniserklärung der betroffenen Familien) die Mitarbeitenden von Jugend- und Sozialamt gemeinsam an einem Tisch nach einer möglichst umfassenden und guten Lösung für die Familien suchen. Ein erstes Gespräch hat bereits stattgefunden. Mitarbeitende beider Ämter sehen die Chancen, die ein solches Verfahren für die Familien bieten kann.

Die Ergebnisse der Modelle sind sehr ermutigend. Aus Nürnberg gibt es bereits erste Evaluationen.
Diese Verfahrensweise wird auch in unserer Nachbarschaft Fürth angewendet.

für die SPD-Fraktion: Barbara Pfister
für die GL-Fraktion: Wolfgang Winkler
für die FDP-Fraktion: Lars Kittel

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