Förderung von Radschnellwegen

Immer mehr Pendler*innen wählen das Fahrrad als Verkehrsmittel. Leider ist die Verkehrsinfrastruktur im Großraum Nürnberg – Fürth – Erlangen – Schwabach noch nicht ausreichend darauf eingestellt. Radschnellwege als „Autobahnen für das Fahrrad“ sollen die Möglichkeit bieten, weitgehend kreuzungsfrei, geradlinig­, auf guten Oberflächen und breiten Wegen ans Ziel zu kommen. Das Pendeln per Fahrrad wird attraktiver und der motorisierte Individualverkehr eingedämmt.

Allerdings muss die Trägerschaft inklusive Finanzierung wie bei den Staatsstraßen vom Freistaat Bayern übernommen werden. Der Freistaat soll dann in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen einen Landesradwegeplan erstellen und der Einrichtung von Radschnellwegen insbesondere in Ballungsregionen mit hohem Pendelanteil höchste Priorität beimessen.

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Niederflurpapierkörbe in der Innenstadt

Iin der Innenstadt und am Bohlenplatz sind oft schon Mittags die Papierkörbe überfüllt. Selbst Bürger*innen, die ihren Müll ordentlich entsorgen möchten, finden keinen Behälter mehr, der noch etwas aufnehmen könnte. Pizzakartons und andere Food-to-Go-Verpackungen lassen die Innenstadtpapierkörbe überquellen.Die Müllmengen nehmen leider zu – es fehlen die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Einschränkung von Einwegverpackungen, um hier Abhilfe schaffen zu können.

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Freifläche Ecke Güterhallen- / Goethestraße soll erhalten bleiben

Platz beim Manhattankino soll erhalten bleibenStädtische Freiraumentwicklung ist ein grundlegender und im Einzelfall oft kontrovers diskutierter Bestandteil der Stadtentwicklung. Freiflächen wie beim Manhattan-Kino sind wichtig für den Arten-, Natur- und Mikroklimaschutz in der Stadt, lockern das dicht bebaute Stadtbild auf und erfüllen Freizeit- und Erholungsfunktionen.
Dieser Platz ist ein Treffpunkt und Aufenthaltsort für verschiedene soziale und Altersgruppen. Vom Amt für Soziokultur wurde deshalb dort ein Bushäuschen zum Verweilen aufgestellt. Die Erlanger Streetworkerinnen bedauern in ihrem Jahresbericht, »dass nur wenige öffentliche Plätze mehreren Benutzergruppen gegenüber stehen«. Fehlende Plätze und starker Kontrolldruck an den verbleibenden wenigen Treffpunkten in der Innenstadt, so der Jahresbericht weiter, drängen junge Menschen zurück und machen sie für die Sozialarbeiter*innen schwerer auffindbar. Die Sozialarbeit ist auf innerstädtische öffentliche Freiflächen angewiesen, um überhaupt Kontakte aufbauen zu können.

Antrag zur Stadtratssitzung am 29.06.17:

Das Interessenbekundungsverfahren bezüglich der städtischen Flächen an der Ecke Güterhallenstraße / Goethestraße wird nicht weiter verfolgt. Das Grundstück soll als innerstädtische Freifläche erhalten bleiben.

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Freizeit- und Kulturnutzung Wöhrmühle

ehemaliger Campingplatz WöhrmühleDer Kultur- und Freizeitausschuss beschloss in seiner Sitzung am 29.04.2015 einstimmig: »Dem Bedarfsnachweis für eine Nutzung des ehemaligen Campingplatzes Wöhrmühle für Kultur- und Freizeitaktivitäten und -Angebote entsprechend des vorliegenden Konzepts wird zugestimmt.« Beschlossen wurde auch folgende Passage: »Kultur-Biergarten Wöhrmühle: (…) Das Gelände ist nicht nur wegen seiner Nähe zur Innenstadt, sondern vor allem auch wegen der Atmosphäre am Fluss die ideale Fläche für einen Kultur-Biergarten ohne Konsumzwang.« Zwei Jahre sind inzwischen vergangen und der Bedarf an innenstadtnahen für alle offenen Freizeitflächen hat weiter zugenommen.

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Erstellen eines Mobilitätsmanagements

für die Stadt Erlangen unter Einbeziehung des Umlandes

Am 16.05.2017 wurden im UVPA die positiven Auswirkungen eines Mobilitätsmanagements auf den Stadtverkehr dargelegt. Bei systematischem, flächendeckendem und dauerhaftem Einsatz des Mobilitätsmanagements können rund 5% des personengebundenen Quell-Ziel-Verkehrs vermieden oder auf den Umweltverbund verlagert werden.

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