Freifläche Ecke Ecke Gütherhallen- / Goethestraße soll erhalten bleiben

Städtische Freiraumentwicklung ist ein grundlegender und im Einzelfall oft kontrovers diskutierter Bestandteil der Stadtentwicklung. Freiflächen wie beim Manhattan-Kino sind wichtig für den Arten-, Natur- und Mikroklimaschutz in der Stadt, lockern das dicht bebaute Stadtbild auf und erfüllen Freizeit- und Erholungsfunktionen.
Dieser Platz ist ein Treffpunkt und Aufenthaltsort für verschiedene soziale und Altersgruppen. Vom Amt für Soziokultur wurde deshalb dort ein Bushäuschen zum Verweilen aufgestellt. Die Erlanger Streetworkerinnen bedauern in ihrem Jahresbericht, »dass nur wenige öffentliche Plätze mehreren Benutzergruppen gegenüber stehen«. Fehlende Plätze und starker Kontrolldruck an den verbleibenden wenigen Treffpunkten in der Innenstadt, so der Jahresbericht weiter, drängen junge Menschen zurück und machen sie für die Sozialarbeiter*innen schwerer auffindbar. Die Sozialarbeit ist auf innerstädtische öffentliche Freiflächen angewiesen, um überhaupt Kontakte aufbauen zu können.

Antrag zur Stadtratssitzung am 29.06.17: Das Interessenbekundungsverfahren bezüglich der städtischen Flächen an der Ecke Gütherhallenstraße / Goethestraße wird nicht weiter verfolgt. Das Grundstück soll als innerstädtische Freifläche erhalten bleiben.

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Freizeit- und Kulturnutzung Wöhrmühle

ehemaliger Campingplatz WöhrmühleDer Kultur- und Freizeitausschuss beschloss in seiner Sitzung am 29.04.2015 einstimmig: »Dem Bedarfsnachweis für eine Nutzung des ehemaligen Campingplatzes Wöhrmühle für Kultur- und Freizeitaktivitäten und -Angebote entsprechend des vorliegenden Konzepts wird zugestimmt.« Beschlossen wurde auch folgende Passage: »Kultur-Biergarten Wöhrmühle: (…) Das Gelände ist nicht nur wegen seiner Nähe zur Innenstadt, sondern vor allem auch wegen der Atmosphäre am Fluss die ideale Fläche für einen Kultur-Biergarten ohne Konsumzwang.« Zwei Jahre sind inzwischen vergangen und der Bedarf an innenstadtnahen für alle offenen Freizeitflächen hat weiter zugenommen.

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Erstellen eines Mobilitätsmanagements

für die Stadt Erlangen unter Einbeziehung des Umlandes

Am 16.05.2017 wurden im UVPA die positiven Auswirkungen eines Mobilitätsmanagements auf den Stadtverkehr dargelegt. Bei systematischem, flächendeckendem und dauerhaftem Einsatz des Mobilitätsmanagements können rund 5% des personengebundenen Quell-Ziel-Verkehrs vermieden oder auf den Umweltverbund verlagert werden.

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Verkehrsentwicklungsplan (VEP) – Vorschläge des Bündnisses Verkehr

Die Bürgerinitiativen des Aktionsbündnisses »Verkehrskonzept Erlangen« (BI Umwelt­verträgliche Mobilität im Schwabachtal, Bürger für die Goethestr. e.V., Verkehrsclub Deutschland) haben im Nachgang des letzten VEP zum Thema MIV ein Papier mit konkreten Vorschlägen abgegeben:
Es enthält Ideen zur Entschärfung des Verkehrs in der Innenstadt, zur Reduzierung der Schadstoffe in einigen belasteten Straßen sowie Beispiele mit geänderter Verkehrsführung, mit dem Ziel den ÖPNV zu verbessern.

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Paul-Gossen-Straße – Verkehrsführung für den Radverkehr

Die Verkehrsführung in der Paul-Gossen-Straße in Fahrtrichtung Osten im Bereich der Baustellen auf der Südseite zwischen der Zufahrt zur Polizei und dem Areva-Hauptsitz soll gemäß des Leitfadens „Baustellen“ der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e. V. (AGFK Bayern) so geändert werden, dass der Radverkehr wieder eine vorschriftsmäßige und sichere Verkehrsführung in Fahrtrichtung Osten erhält.

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