Landesgartenschau: Neue Perspektiven für Erlangen

Mehr Naturraum schaffen und gleichzeitig bestehende Natur schützen. Das Leben in der Altstadt erhalten und Zukunft für unsere Stadt gestalten – wir, die Erlanger Grünen, unterstützen die Landesgartenschau. Mit der Landesgartenschau setzen wir einen grünen Markstein in der Stadtentwicklung.

Ergebnis der Abstimmung: Ja-Stimmen 69,3 %, Nein-Stimmen: 30,7 %

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Mehr Wohnraum für alle – »Nein« zum Bürgerentscheid »ERBA-Siedlung«

Es fehlt bezahlbarer Wohnraum

Wohnungsnot ist ein Erlanger Top-Thema der letzten Jahre. Die GEWOBAU will im Angerviertel etwa 90 geförderte und barrierefreie Wohnungen schaffen und dazu acht alte Gebäude mit 34 Bestandswohnungen abreißen. Diese sind nicht Teil der denkmalgeschützten ERBA-Siedlung.
Mit einem Bürgerentscheid zur “ERBA-Siedlung” sollen die neuen, zusätzlichen Wohnungen verhindert und eine kostspielige Sanierung der alten Gebäude erzwungen werden. Am 7. Mai können alle Erlanger*innen über dieses Projekt abstimmen. “Nein beim Entscheid” ist die grüne Wahlempfehlung – denn Wohnen muss für alle bezahlbar sein.

Ergebnis der Abstimmung: Ja-Stimmen 41%, Nein-Stimmen 59 % 

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Resolution zur Zukunft der Wissenschaftsachse Erlangen-Nürnberg

Gegen das Kirchturmdenken – für ein nachhaltiges Entwicklungskonzept der Hochschulen in der Metropolregion Nürnberg

Nach dem Scheitern der Pläne zur Errichtung eines neuen Wissenschaftsstandorts „Auf AEG“ im Nürnberger Westen, in dem Teile der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und der TH Nürnberg zusammen mit dem Energiecampus und dem NCT zu einem Forschungs- und Lehrcampus für bis zu 5000 Studierende und 850 Hochschulbeschäftigte integriert werden sollten, ist die Zukunft der Wissenschaftsachse Erlangen-Nürnberg wieder völlig offen.
Die Schuld für das Scheitern dieses mit großem Pathos von den drei Ministern Spaenle, Söder und Herrmann angekündigtem Vorhabens nach über drei Jahren Verhandlungen ist im unprofessionellen Vorgehen des CSU-Staatsregierung zu suchen, die die Planungen der beteiligten Hochschulen ins Leere laufen ließ.

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Streckenführung Stadt-Umland-Bahn: Klarheit schaffen

Los gehts – nach zähem Ringen gibt es endlich grünes Licht für die Stadt-Umland-Bahn. Seit vielen Jahren setzen sich Bündnis 90/Die Grünen und die Grüne Liste für dieses maßgebliche Verkehrsprojekt der Zukunft ein. Ohne eine Straßenbahn sind die Pendelströme bald nicht mehr zu bewältigen.
Mit der Gründung des Zweckverbandes ist inzwischen eine gemeinsame Planung der beteiligten Städte angelaufen. Im Mittelpunkt steht vorerst die Streckenführung. Hitzige Diskussionen gibt es um die Frage, wie in Erlangen die Verbindung nach Westen verlaufen soll.
Für die einen gilt als ausgemacht, dass die Bahn über eine neue Kosbacher-Brücke das Regnitztal queren soll. Umweltverbände dagegen sehen einen zu starken Eingriff in wertvolle Biotopflächen und bevorzugen einen Streckenverlauf über den Büchenbacher Damm.

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„Nicht aus Gewinnsucht oder Grausamkeit“

Erlanger Novemberpogromprozess

„Heim, Holzhacken holen!“ befahl am frühen Morgen des 10. November 1938 Stadtrat und SA-Sturmführer Nikolaus Hirschmann seinen Mannen vor dem Rathaus. Dann wurden einzelne SA-Trupps eingeteilt, die in die Geschäfte und Wohnungen der Erlanger Familien Katz, Benesie und Laink-Vissing am damaligen Nürnberger Tor, Goldschmidt und Aufsesser in der Bismarckstraße, Schönberger im Hause Raumerstraße und Rosa Loewie in der Kirchenstraße eindrangen.

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Haberstraße geteilt und nach Clara Immerwahr benannt

Haber-Immerwahr-Str. in Erlangen

Ein Antrag der Grünen Liste wurde umgesetzt:  Die Haberstraße im Bereich des Uni-Südgeländes ist inzwischen geteilt und nach Clara Immerwahr benannt worden.
Der deutsche Wissenschaftler Fritz Haber ist als „Vater des Giftgaskrieges“ im Ersten Weltkrieg bekannt. Er war aber auch der Entdecker des für die Herstellung von Kunstdünger grundlegenden Verfahrens zur Gewinnung von Stickstoff aus der Luft (Haber-Bosch-Verfahren), welches ihm den Nobelpreis des Jahres 1918 für Chemie einbrachte. Zu Beginn des Dritten Reiches musste er emigrieren, da er jüdischen Glaubens war.
Clara Immerwahr promovierte als erste deutsche Frau an der Universität Breslau im Fach Chemie und war mit Fritz Haber verheiratet. Als Frau blieb ihr zu dieser Zeit eine akademische Karriere verwehrt. Sie engagierte sich gegen den Einsatz von Giftgas und stellte sich öffentlich gegen die Arbeit ihres Mannes. Am 2.5.1915 nahm sich Clara Immerwahr das Leben.