Baustellen: Nadelöhr für den Fuß- und Radverkehr

AGFK-Leitlinien schaffen Abhilfe

Erlangen ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK). Ausgebremst wird der Radverkehr in der Stadt regelrecht durch Baustellen, die wie ein Nadelöhr eingerichtet sind. Dadurch werden auch Fußgänger*innen behindert. Die AGFK hat Richtlinien entwickelt, wie der Fuß- und Radverkehr verkehrssicher und möglichst komfortabel passieren kann.

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Wohnungsbau im Röthelheimpark: angemessen oder zerstörerisch?

Sonnenuntergangsstimmung am alten Reitplatz

Zur Kritik an der geplanten Nachverdichtung auf dem alten Reitplatz an der Paul-Gordan-Straße

Der ehemalige Reitplatz des alten Kasernengeländes im Röthelheimpark ist ein schöner Ort: brachliegend und grün mit Baumbestand, umgeben von denkmalgeschützten Gebäuden der alten Artilleriekaserne, die ein städtebauliches Ensembe bilden. Unversiegelte Plätze haben einen hohen Wert, Grünflächen und Bäume verbessern das Stadtklima und erhöhen die Aufenthaltsqualität in der Stadt.
Nun soll der Reitplatz bebaut werden mit geförderten Wohnungsbau und vorübergehend mit einer Unterkunft für Geflüchtete. Diese Pläne sorgen für Aufregung und stoßen auf viel Kritik. Die Verärgerung der Anwohnenden ist verständlich. Nachverdichtungsmaßnahmen beeinträchtigen die Qualität des bestehenden Wohnumfeldes und hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck.

Die andere Seite: Wohnraum, vor allem bezahlbarer Wohnraum ist in Erlangen Mangelware. Wohnungsuche und Mietsteigerungen sind die Erlanger Top-Themen der letzten Jahre. Ca. 3700 Anträge von Menschen, die sie die Mieten auf dem freien Markt nicht leisten können, liegen auf den Schreibtischen der GeWoBau und der städtischen Abteilung für Wohnungswesen. Und: Die Situation von Geflüchteten ist prekär. Es ist ein erklärtes Ziel und eine schwierige Aufgabe der Stadt, diese Menschen angemessen unterzubringen.

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ÖPNV: „Keine Klimawende ohne Verkehrswende“

Die Vollversammlung unterstützt die Initiative der Fraktion zum ÖPNV

Auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung am 30. Juni stehen von der Grünen Liste beantragte Attraktivitätssteigerungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Es sollen allerdings auch die turnusmäßigen Tarifanhebungen beschlossen werden, die nach grüner Sichtweise nicht zu einer besseren Attraktivität beitragen. Da es sich um ein wichtiges Thema von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Liste handelt, befasste sich am 20.6. die gemeinsame Vollversammlung mit den anstehenden Entscheidungen.

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Grüne fordern zusätzliche Angebote beim S-Bahn-Netz Nürnberg

Bei der Ausschreibung des S-Bahn-Netzes Nürnberg hat die Bayerische Eisenbahn­gesellschaft (BEG) Eventualpositionen vorgesehen, nämlich die Einführung von Nachtverkehren an Wochenenden sowie die Verdichtung des Takts von Nürnberg nach Altdorf auf 20 Minuten. Nach Auskunft der Staatsregierung auf die Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Markus Ganserer hat sich die BEG als Aufgabenträgerin des Schienenpersonennahverkehrs dafür entschieden, unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits die Eventualpositionen zunächst nicht zu bestellen. Der Nürnberger Abgeordnete Ganserer will sich damit nicht zufrieden geben. „Gerade die Bestellung von Nachtverkehren bei der S-Bahn würde die Attraktivität des ÖPNV deutlich erhöhen.“
Unterstützung erhält Ganserer dabei von seinen grünen Kolleginnen und Kollegen in den Kommunalparlamenten. Harald Bußmann, Stadtrat aus Erlangen, fordert: „Für den Fall der Vergabe des S-Bahn-Netzes an National Express hat diese deutliche Einsparungen im mehrstelligen Millionenbereich versprochen. Zumindest ein Teil dieser eingesparten Mittel sollte in die zusätzliche Angebotserweiterung im S-Bahn-Netz Nürnberg investiert werden.“

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StUB mit Bürgerbeteiligung

Ein richtiger Schritt Richtung Verkehrswende: Die Detailplanungen zur Stadt-
Umland-Bahn beginnen.
Ein wichtiger Schritt Richtung Bürgerbeteiligung: Eine offene und faire
Diskussion zur Planung ist notwendig.

Die angeregten Debatten im Vorfeld des Bürgerentscheides zur Stadt-Umland-Bahn haben es deutlich
gezeigt: Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den Planungen der Stadt-Umland-Bahn ist enorm, der
Planungsstand im März ließ aber noch kaum gesicherte Aussagen über die Details der Trassenführung, den
zeitlichen Ablauf und anderes mehr zu.

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Julia Bailey wird neue Fraktionsvorsitzende

Julia Bailey

Wechsel an der grünen Fraktionsspitze

Julia Bailey ist ab Mai neue Vorsitzende der gemeinsamen Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Grüner Liste. Der bisherige Vorsitzende Wolfgang Winkler wechselt in die Stellvertretung.

Bailey freut sich auf diese neue Aufgabe und will „gemeinsam mit meinen Stadtratskolleginnen und -kollegen als Team grüne Politik in Erlangen voranbringen. Dabei sehe ich mich als Schnittstelle mit enger Rückkopplung zu den anderen Parteien, zur grünen Bürgermeisterin und besonders zu den Erlanger Bürgerinnen und Bürgern.“

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Grüne Konferenz der Metropolregion

Es fehlt bezahlbarer Wohnraum

Die Metropolregion Nürnberg braucht dringend mehr bezahlbaren Wohnraum

Sozialer Wohnungsbau und demographische Wandel war das Thema der 19. Metropolregion Konferenz (MNK) am 12. März 2016 in Nürnberg. Auf diesen regelmäßigen Treffen tauschen sich Grüne und grünnahe Mitglieder der Stadt- und Gemeinderäte und Kreistage im Großraum über kommunale Themen aus, die von überörtlicher Bedeutung sind.
Die Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass in der Metropolregion dringend zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum benötigt wird. Wichtig ist eine Mischung zwischen öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungen für alle Altersgruppen und ein guter Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Auch Räume für Dienstleistungsgewerbe sollten eingeplant werden.

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Klimaschutz: StUB als einmalige Chance – NEIN beim Entscheid!

In Erlangen entsteht ein Viertel des CO 2-Ausstoßes im Verkehrsbereich. Hier hat sich die Situation in den letz­ten Jahren noch verschlimmert, der Verkehr nimmt weiter zu und wird das nach allen Prognosen auch in Zukunft weiter tun. Mittlerweile über­queren jeden Tag 175000 Fahrzeuge die Erlanger Stadtgrenzen.

Die StUB löst zwar nur einen Teil der Verkehrsproble­me in Erlangen. Aber ohne sie wer­den wir noch mehr Autos und Stau bekommen. Als Rückgrat eines zukunftsfähigen ÖPNV und in Ver­bindung mit einem optimierten Bus­netz schaffen wir mit der Verlänge­rung der Nürnber­ger Straßenbahn die Grundlage für eine (noch) lebens­wertere Stadt.

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