Neue Bäume, Wildhecken und »essbare« Streuobstwiesen in Büchenbach

140 Bäume sowie 3.000 Quadratmeter Wildhecken werden im neuen Grünzug der Baugebiete 410/411 in Büchenbach gepflanzt. Es entstehen auch zwei Streuobstwiesen mit Birnen, Äpfel, Kirschen, und Zwetschgen. Unter dem Motto »essbare Stadt« können die Früchte frei geerntet werden. Dass städtische Grünanlagen auch essbare Landschaften werden, geht auf einen Antrag der Grünen Liste zurück.

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Mehr Wohnraum für alle – »Nein« zum Bürgerentscheid »ERBA-Siedlung«

Es fehlt bezahlbarer Wohnraum

Wohnungsnot ist ein Erlanger Top-Thema der letzten Jahre. Die GEWOBAU will im Angerviertel etwa 90 geförderte und barrierefreie Wohnungen schaffen und dazu acht alte Gebäude mit 34 Bestandswohnungen abreißen. Diese sind nicht Teil der denkmalgeschützten ERBA-Siedlung.
Mit einem Bürgerentscheid zur “ERBA-Siedlung” sollen die neuen, zusätzlichen Wohnungen verhindert und eine kostspielige Sanierung der alten Gebäude erzwungen werden. Am 7. Mai können alle Erlanger*innen über dieses Projekt abstimmen. “Nein beim Entscheid” ist die grüne Wahlempfehlung – denn Wohnen muss für alle bezahlbar sein.

Ergebnis der Abstimmung: Ja-Stimmen 41%, Nein-Stimmen 59 % 

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Resolution zur Zukunft der Wissenschaftsachse Erlangen-Nürnberg

Gegen das Kirchturmdenken – für ein nachhaltiges Entwicklungskonzept der Hochschulen in der Metropolregion Nürnberg

Nach dem Scheitern der Pläne zur Errichtung eines neuen Wissenschaftsstandorts „Auf AEG“ im Nürnberger Westen, in dem Teile der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und der TH Nürnberg zusammen mit dem Energiecampus und dem NCT zu einem Forschungs- und Lehrcampus für bis zu 5000 Studierende und 850 Hochschulbeschäftigte integriert werden sollten, ist die Zukunft der Wissenschaftsachse Erlangen-Nürnberg wieder völlig offen.
Die Schuld für das Scheitern dieses mit großem Pathos von den drei Ministern Spaenle, Söder und Herrmann angekündigtem Vorhabens nach über drei Jahren Verhandlungen ist im unprofessionellen Vorgehen des CSU-Staatsregierung zu suchen, die die Planungen der beteiligten Hochschulen ins Leere laufen ließ.

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Gegen das Kirchturmdenken – für ein nachhaltiges Entwicklungskonzept der Hochschulen in der Metropolregion Nürnberg

Derzeit zerfleischt sich die CSU im Streit um einen neuen Standort für die Technische Fakultät – mit den verhärteten Fronten Erlangen gegen Nürnberg. Die Grünen in den beiden Städten halten eine solche Standortkonkurrenz für kontraproduktiv. Schließlich geht es um einen zukunftsfähigen Ausbau der Universität Erlangen-Nürnberg nicht um Erlangen oder Nürnberg. Aus diesem Grund plädieren wir für eine ergebnisorientierte Lösung des Konflikts. Unserer Ansicht nach muss es bei der Standortsuche nicht nur um strukturpolitische, sondern vor allem um wissenschaftspolitische Kriterien gehen. Nachdem nun seit 2013 umsonst geplant wurde, halten wir hektische Schnellschüsse für wenig zielführend. Derzeit sind für die Grünen in der Städteachse noch zu viele Fragen ungeklärt, um über neue Standorte für die TechFak und damit über die Zukunft der FAU insgesamt seriös entscheiden zu können.

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Streckenführung Stadt-Umland-Bahn: Klarheit schaffen

Los gehts – nach zähem Ringen gibt es endlich grünes Licht für die Stadt-Umland-Bahn. Seit vielen Jahren setzen sich Bündnis 90/Die Grünen und die Grüne Liste für dieses maßgebliche Verkehrsprojekt der Zukunft ein. Ohne eine Straßenbahn sind die Pendelströme bald nicht mehr zu bewältigen.
Mit der Gründung des Zweckverbandes ist inzwischen eine gemeinsame Planung der beteiligten Städte angelaufen. Im Mittelpunkt steht vorerst die Streckenführung. Hitzige Diskussionen gibt es um die Frage, wie in Erlangen die Verbindung nach Westen verlaufen soll.
Für die einen gilt als ausgemacht, dass die Bahn über eine neue Kosbacher-Brücke das Regnitztal queren soll. Umweltverbände dagegen sehen einen zu starken Eingriff in wertvolle Biotopflächen und bevorzugen einen Streckenverlauf über den Büchenbacher Damm.

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Geringere Baukosten und mehr Lebensqualität in der Stadt

Grüne/GL erreichen eine Änderung der Stellplatzsatzung

Der Stadtrat hat am 29. September eine Änderung der städtischen Stellplatzsatzung mit einer Ausführungsbestimmung beschlossen und damit den Forderungen der grünen Fraktion zugestimmt. Bisher schrieb die Satzung vor, dass beim Wohnungsbau für jede Wohnung auch ein Autostellplatz geschaffen bzw. abgelöst werden muss –  auch wenn sich die Bewohner*innen gegen ein Auto entscheiden oder aufgrund guter ÖPNV-Anbindung weniger Parkplätze notwendig sind. Die grüne Fraktion hatte beantragt, dass zukünftig weniger Parkplätze nachgewiesen werden müssen: beispielsweise bei der Beteiligung von Carsharing, Schaffung von hochwertigen Fahrradabstellplätzen und durch Verringerung der PKW-Richtzahlen im geförderten Wohnungsbau.

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