„Nicht aus Gewinnsucht oder Grausamkeit“

Erlanger Novemberpogromprozess

„Heim, Holzhacken holen!“ befahl am frühen Morgen des 10. November 1938 Stadtrat und SA-Sturmführer Nikolaus Hirschmann seinen Mannen vor dem Rathaus. Dann wurden einzelne SA-Trupps eingeteilt, die in die Geschäfte und Wohnungen der Erlanger Familien Katz, Benesie und Laink-Vissing am damaligen Nürnberger Tor, Goldschmidt und Aufsesser in der Bismarckstraße, Schönberger im Hause Raumerstraße und Rosa Loewie in der Kirchenstraße eindrangen.

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Haberstraße geteilt und nach Clara Immerwahr benannt

Haber-Immerwahr-Str. in Erlangen

Ein Antrag der Grünen Liste wurde umgesetzt:  Die Haberstraße im Bereich des Uni-Südgeländes ist inzwischen geteilt und nach Clara Immerwahr benannt worden.
Der deutsche Wissenschaftler Fritz Haber ist als „Vater des Giftgaskrieges“ im Ersten Weltkrieg bekannt. Er war aber auch der Entdecker des für die Herstellung von Kunstdünger grundlegenden Verfahrens zur Gewinnung von Stickstoff aus der Luft (Haber-Bosch-Verfahren), welches ihm den Nobelpreis des Jahres 1918 für Chemie einbrachte. Zu Beginn des Dritten Reiches musste er emigrieren, da er jüdischen Glaubens war.
Clara Immerwahr promovierte als erste deutsche Frau an der Universität Breslau im Fach Chemie und war mit Fritz Haber verheiratet. Als Frau blieb ihr zu dieser Zeit eine akademische Karriere verwehrt. Sie engagierte sich gegen den Einsatz von Giftgas und stellte sich öffentlich gegen die Arbeit ihres Mannes. Am 2.5.1915 nahm sich Clara Immerwahr das Leben.

Aufwertung des Platzes Büchenbacher-Anlage /Bamberger Straße

Platzes Büchenbacher-Anlage /Bamberger Straße

Die Sitzecke in der Büchenbacher Anlage/Bambergerstraße ist in die Jahre gekommen und wirkt unattraktiv. Die Sitzbänke sind teilweise beschädigt, die Bepflanzung innerhalb der Betonflächen könnte – wie an anderen Stellen in der Stadt – mit einfachen Pflanzmaßnahmen (z.B. blühenden Stauden und Ziergräsern) aufgewertet werden.

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Geringere Baukosten und mehr Lebensqualität in der Stadt

Grüne/GL erreichen eine Änderung der Stellplatzsatzung

Der Stadtrat hat am 29. September eine Änderung der städtischen Stellplatzsatzung mit einer Ausführungsbestimmung beschlossen und damit den Forderungen der grünen Fraktion zugestimmt. Bisher schrieb die Satzung vor, dass beim Wohnungsbau für jede Wohnung auch ein Autostellplatz geschaffen bzw. abgelöst werden muss –  auch wenn sich die Bewohner*innen gegen ein Auto entscheiden oder aufgrund guter ÖPNV-Anbindung weniger Parkplätze notwendig sind. Die grüne Fraktion hatte beantragt, dass zukünftig weniger Parkplätze nachgewiesen werden müssen: beispielsweise bei der Beteiligung von Carsharing, Schaffung von hochwertigen Fahrradabstellplätzen und durch Verringerung der PKW-Richtzahlen im geförderten Wohnungsbau.

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