Kommunalwahl 2020: Neues Team und erfahrene Frau

Die gemeinsame Stadtratsliste GRÜNE/Grüne Liste für die Kommunalwahl im März 2020 ist aufgestellt

Bereits seit April ist klar, dass die Grünen in Erlangen wieder mit Susanne Lender-Cassens an der Spitze in den Kommunalwahlkampf ziehen werden. Sie steht für Erfahrung, die sie in den letzten fünf Jahren im Amt als Bürgermeisterin sowie als städtische Referentin für Umwelt, Energie, Gesundheit, Sport und Soziokultur sammeln konnte. Inzwischen steht auch die Stadtratsliste. Viele neue Kandidat*innen aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft bewerben sich auf der gemeinsamen Liste BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Grüne Liste für die Erlanger Stadtratswahl am 15.03.2020.

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Wechsel in der grünen Stadtratsfraktion

Dr. Pierrette Herzberger-Fofana wechselt ins Europaparlament | Marcus Bazant ist neuer grüner Stadtrat

Die langjährige Stadträtin Dr. Pierrette Herzberger-Fofana wechselt ins Europaparlament. In der Stadtratssitzung am 27.06.19 wurde sie verabschiedet. Anschließend wurde gleich ihr Nachfolger Marcus Bazant als neuer grüner Stadtrat vereidigt.

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Klimanotstand in Erlangen

Stadtrat beschließt die Ausrufung des Klimanotstands

FridaysForFuture-Kundgebung vorm Rathaus am 29.05.2019

In Erlangen als erste Stadt in Bayern wird der Klimanotstand ausgerufen – das beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am 29.05.2019. Die Initiative » Fridays for Future« stellte entsprechende Anträge bereits in die Bürgerversammlung Gesamtstadt am 27.03.2019, die dort mit großer Mehrheit beschlossen wurden. Die grüne Stadtratsfraktion hat sich sehr für eine schnelle Beschlussfassung im Stadtrat eingesetzt. »Der heutige Beschluss ist vorerst nur ein Auftakt – zeitnahe konkrete Maßnahmen und Regeln müssen folgen«, betont Dr. Birgit Marenbach, Sprecherin für Stadtplanung und Energie. Rede von Dr. Birgit Marenbach
Beschlussvorlage in der Stadtratssitzung

Klimanotstand: ein wichtiges Zeichen für eine Wende in der Klimakrise

Rede von Dr. Birgit Marenbach in der Stadtratssitzung am 29.05.2019

Mit der heutigen Ausrufung des Klimanotstands setzt die Stadt Erlangen ein weiteres Zeichen für eine Wende in der Klimakrise vor Ort. Dies ist nicht der erste Beschluss in Erlangen mit dem Ziel, eine deutliche Verbesserung im Klimaschutz und eine Energiewende zu erreichen.

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Kommunaler Klimaschutz

Mehr PV-Anlagen und ein städtischer Klimafond beantragt

Klimaschutz ist das zentrale Thema unserer Zeit. Der Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) leistet einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Energieversorgung und zur Reduzierung von Luftschadstoffen. Zudem werden Energieversorgungs- und Energiepreisrisiken reduziert. SPD und GRÜNE/Grüne Liste haben beantragt, dass die Installation von PV-Anlagen in Grundstückskaufverträgen, städtebaulichen Verträgen und Bebauungsplänen festgelegt wird. Außerdem könnte eine kommunale »Contracting-Initiative« in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken mehr Solarenstromanlagen auf die Dächer bringen.

Manchmal lässt sich eine klimaschädigende Wirkung menschlichen Handelns nicht vermeiden, sei es durch Mobilität, aber auch durch das Wohnen oder Freizeitaktivitäten. Es gilt der Grundsatz: „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“. Entstehende Emissionen sollen dann ausgeglichen werden – z. B. durch Investitionen in Klimaschutzprojekte oder einen städtischen Klimafond.

Antrag Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen
Antrag kommunaler Klimafond

Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen

als Beitrag zur dezentralen Stromversorgung

Der Ausbau der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur dezentralen Energieversorgung und zur Reduzierung von Luftschadstoffen. Zudem werden dadurch Energieversorgungs- und Energiepreisrisiken reduziert. Öffentlichen Gebäuden kommt hier bei eine Vorbildfunktion zu.
Beispielsweise in Tübingen wird bei Grundstückskaufverträgen, in städtebaulichen Verträgen und Bebauungsplänen grundsätzlich die Installation von PV-Anlagen vorgeschrieben.

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