Schaffung eines Ortes der Erinnerung in der ehem. Heil- und Pflegeanstalt

Rede von Dr. Birgit Marenbach in der Stadtratssitzung am 28.03.2019

»Mit dem heutigen Beschluss setzt die Stadt Erlangen ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und gegen das Vertuschen der Verbrechen auf dem Gelände und in den Gebäuden der ehemaligen Kreisirrenanstalt und späteren Heil- und Pflegeanstalt. (…)
Mit dem heutigen Beschluss erfolgt keine Zustimmung für den Abbruch des Mittelteils des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes oder der Fällung der hochwertigen Bäume in diesem Parkbereich. Grade bei der Aufheizung von Städten haben solche hohen und alten Bäume eine große Bedeutung gegen die Aufheizung unserer Städte. …«

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Auszeichnung »Fahrradfreundliche Arbeitgeberin« für die Stadt Erlangen

Die Stadt Erlangen erhält die Auszeichnung »Fahrradfreundliche Arbeitgeberin« in Bronze. Diese neue EU-weite Zertifizierung vergibt seit zwei Jahren der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Bewertet werden Maßnahmen in sechs Aktionsfeldern (z.B. Infrastruktur, Service, Parkraummanagement / Komplementärmaßnahmen etc.).

Am 13. März nahm Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens gemeinsam mit Oberbürgermeister Florian Janik die Auszeichnung in Bronze entgegen. Überreicht wird die Urkunde von der ADFC-Landesvorsitzenden Bernadette-Julia Felsch.

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Europawahl: EU-Bürger*innen zur Wahl aufrufen

Im Mai finden wieder Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Dabei ist es wichtig, dass auch die in Erlangen dauerhaft lebenden europäischen Staatsbürger zur Teilnahme an den Wahlen hier in Deutschland bzw. in Erlangen animiert werden. Um jedoch am Wohnort wählen zu können, muss man sich in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. Dies ist vielen EU-Bürger*innen in der Stadt nicht bewusst. Da im Sinne der demokratischen Teilhabe möglichst viele Menschen motiviert werden sollen, an der Europawahl 2019 teilzunehmen, sollte die Stadt Erlangen die in Erlangen lebenden Bürger umfassend und leicht verständlich über die Wahlen und die dafür notwendigen Schritte informieren.

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Beirat Gedenkstätte für die Opfer des »NS-Euthanasieprogramms T4«

Die Mitteilung des Universitätsklinikums auch das historische und bauzeitliche Gebäude der ehemaligen Kreisirrenanstalt und späteren Heil- und Pflegeanstalt (Hupfla) in die Untersuchungen zu einer Gedenkstätte für die Opfer des NS Euthanasieprogrammes einzubeziehen, erfreut uns sehr, da wir in diesem historischen und authentischen Gebäude eine hohe Ausstrahlungskraft für eine Gedenkstätte sehen.

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Einrichtung eines Mit-Kind-Büros

Mit-Kind-Büros sind Angebote für Beschäftigte, die am Büro-Arbeitsplatz gleichzeitig ihr Kind betreuen möchten. Die gelegentliche Mitnahme des Kindes zur Arbeit wird immer beliebter. Eltern stehen häufig vor der Herausforderung, Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu müssen. Schwierig wird dies in unvorhergesehenen Situationen mit kurzzeitigen Betreuungsengpässen. Da es meistens sehr aufwendig ist, kurzfristige Betreuung zu finden, ist das Mit-Kind-Büro eine gute Alternative: Eltern können ihr Kind mit zur Arbeit nehmen. Außerdem kann ein solcher kindgerechter Arbeitsplatz den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erleichtern.

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Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!

31.01. – 13.02.19.: Die einmalige und historische Chance zur Schaffung des wirksamsten Naturschutz- und Artenvielfalt-Gesetzes. Bayern soll das beste Naturschutzgesetz ganz Deutschlands bekommen. Dazu brauchen wir in den kommenden zwei Wochen 1 Million Unterschriften in den Rathäusern Bayerns um das Artensterben zu stoppen. Auf gehts!

Eintragungsstellen und Öffnungszeiten in Erlangen

Weitere Infos: https://volksbegehren-artenvielfalt.de

Aufstellung eines Kommunalen Denkmalkonzeptes

»HuPfla« Erlangen

für den Bereich zwischen Schwabach-Palmsanlage-Hauptstraße-Friedrichstraße/Luitpoldstraße

Das Kommunale Denkmalkonzept (kurz: KDK) ist ein Angebot des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Es richtet sich an alle Gemeinden in Bayern, die sich mit ihrem historischen baulichen und städtebaulichen Erbe auseinandersetzen, es bewahren und weiterentwickeln wollen.
Es stärkt – im Sinne der kommunalen Planungshoheit – die Eigenverantwortung der Kommunen für ihr bauliches Erbe. Die Kommune ist der Auftraggeber eines Kommunalen Denkmalkonzepts, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege begleitet die Konzeptentwicklung und unterstützt sie finanziell.

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