Resolution zur Zukunft der Wissenschaftsachse Erlangen-Nürnberg

Gegen das Kirchturmdenken – für ein nachhaltiges Entwicklungskonzept der Hochschulen in der Metropolregion Nürnberg

Nach dem Scheitern der Pläne zur Errichtung eines neuen Wissenschaftsstandorts „Auf AEG“ im Nürnberger Westen, in dem Teile der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und der TH Nürnberg zusammen mit dem Energiecampus und dem NCT zu einem Forschungs- und Lehrcampus für bis zu 5000 Studierende und 850 Hochschulbeschäftigte integriert werden sollten, ist die Zukunft der Wissenschaftsachse Erlangen-Nürnberg wieder völlig offen.
Die Schuld für das Scheitern dieses mit großem Pathos von den drei Ministern Spaenle, Söder und Herrmann angekündigtem Vorhabens nach über drei Jahren Verhandlungen ist im unprofessionellen Vorgehen des CSU-Staatsregierung zu suchen, die die Planungen der beteiligten Hochschulen ins Leere laufen ließ.

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Gegen das Kirchturmdenken – für ein nachhaltiges Entwicklungskonzept der Hochschulen in der Metropolregion Nürnberg

Derzeit zerfleischt sich die CSU im Streit um einen neuen Standort für die Technische Fakultät – mit den verhärteten Fronten Erlangen gegen Nürnberg. Die Grünen in den beiden Städten halten eine solche Standortkonkurrenz für kontraproduktiv. Schließlich geht es um einen zukunftsfähigen Ausbau der Universität Erlangen-Nürnberg nicht um Erlangen oder Nürnberg. Aus diesem Grund plädieren wir für eine ergebnisorientierte Lösung des Konflikts. Unserer Ansicht nach muss es bei der Standortsuche nicht nur um strukturpolitische, sondern vor allem um wissenschaftspolitische Kriterien gehen. Nachdem nun seit 2013 umsonst geplant wurde, halten wir hektische Schnellschüsse für wenig zielführend. Derzeit sind für die Grünen in der Städteachse noch zu viele Fragen ungeklärt, um über neue Standorte für die TechFak und damit über die Zukunft der FAU insgesamt seriös entscheiden zu können.

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Nachhaltige Stadtfinanzen: Finanzanlagen der Stadt Erlangen

Die Stadt Erlangen setzt sich seit vielen Jahren lokal und global für Solidarität, Toleranz und würdige Lebensbedingungen für alle Menschen ein. Dazu gehört z.B. das Engagement für faire Handelsbeziehungen im Rahmen der Fairtrade Town, der im Klimaschutzfahrplan verankerte Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise oder die Verankerung einer Stelle für nachhaltige Beschaffung. Zur Vorbildfunktion gehört auch, dass die Kommune ihre Mittel gezielt in ethische und ökologische Anlagen steckt.

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Streckenführung Stadt-Umland-Bahn: Klarheit schaffen

Los gehts – nach zähem Ringen gibt es endlich grünes Licht für die Stadt-Umland-Bahn. Seit vielen Jahren setzen sich Bündnis 90/Die Grünen und die Grüne Liste für dieses maßgebliche Verkehrsprojekt der Zukunft ein. Ohne eine Straßenbahn sind die Pendelströme bald nicht mehr zu bewältigen.
Mit der Gründung des Zweckverbandes ist inzwischen eine gemeinsame Planung der beteiligten Städte angelaufen. Im Mittelpunkt steht vorerst die Streckenführung. Hitzige Diskussionen gibt es um die Frage, wie in Erlangen die Verbindung nach Westen verlaufen soll.
Für die einen gilt als ausgemacht, dass die Bahn über eine neue Kosbacher-Brücke das Regnitztal queren soll. Umweltverbände dagegen sehen einen zu starken Eingriff in wertvolle Biotopflächen und bevorzugen einen Streckenverlauf über den Büchenbacher Damm.

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