Ökologische Landesgartenschau – im Bewusstsein der Talaue

Dr. Birgit Marenbach

Die Landesgartenschau (LGS) in Erlangen bietet die Chance, dass der städtebauliche Schandfleck „Großparkplatz“ aufgewertet werden kann. Es entsteht dann ein neuer Stadtteil als Bindeglied zwischen Wiesengrund und Altstadt.
Gerade im Wiesengrund lässt sich im Rahmen einer ökologischen LGS der pulsierende, schützenswerte Lebensraum eines Flusses mit seiner typischen Fauna und Flora gut darstellen.

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Mehr Wohnraum für alle – »Nein« zum Bürgerentscheid »ERBA-Siedlung«

Es fehlt bezahlbarer Wohnraum

Wohnungsnot ist ein Erlanger Top-Thema der letzten Jahre. Die GEWOBAU will im Angerviertel etwa 90 geförderte und barrierefreie Wohnungen schaffen und dazu acht alte Gebäude mit 34 Bestandswohnungen abreißen. Diese sind nicht Teil der denkmalgeschützten ERBA-Siedlung.
Mit einem Bürgerentscheid zur “ERBA-Siedlung” sollen die neuen, zusätzlichen Wohnungen verhindert und eine kostspielige Sanierung der alten Gebäude erzwungen werden. Am 7. Mai können alle Erlanger*innen über dieses Projekt abstimmen. “Nein beim Entscheid” ist die grüne Wahlempfehlung – denn Wohnen muss für alle bezahlbar sein.

Ergebnis der Abstimmung: Ja-Stimmen 41%, Nein-Stimmen 59 % 

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Kosten- und Konfliktaufstellung bei der Nach- und Neupflanzung von Bäumen im Straßenraum mit dem Ziel wesentlich mehr Straßenbäume zu pflanzen

Die Gesamtzahl der Straßenbäume nimmt in Erlangen kontinuierlich ab. Ein wesentlicher Grund für diese sehr unbefriedigende Entwicklung ist v.a. die Konkurrenz der Straßen- und Stadtbäume im stark genutzten Straßenraum mit den Versorgungsleitungen (Gas-, Wasser-, Strom- und Kommunikationsleitungen, sowie Abwasserkanäle). Baumpflanzungen sollen stärker in den Fokus gestellt werden als bisher. Bei Konflikten zwischen Versorgungsleitungen und Baumpflanzungen sollen stets technische Alternativen zum Baum- als auch zum Leitungsschutz dargestellt und mitgeteilt werden.

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Änderung der Straßenausbaubeitragssatzung – mehr Straßenbäume

Bäume in der Stadt mildern die Klimaauswirkungen ab. Sie haben daneben einen ganz entscheidenden gestalterischen Effekt, Bäume prägen das Bild unserer Stadt, der Plätze und Straßen. Deswegen ist es notwendig neue Baumstandorte zu finden und Nachpflanzungen verstärkt umzusetzen. Da bei Straßenausbaumaßnahmen die Kosten für Straßenbegleitgrün auf die Anliegenden umgelegt werden, stoßen Baumpflanzungen oft auf Ablehnung. Die GL-Stadtratsfraktion hat nun eine Satzungsänderung beantragt: Das Straßenbegleitgrün soll aus dem umlagefähigen Aufwand der Straßenausbaubeitragssatzung heraus genommen werden, da der Nutzen der Bäume allen Bürger*innen und nicht nur den Anwohnenden zugutekommt.

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Urban Gardening bei der GEWOBAU

Die GEWOBAU soll ihren Mieter*innen Flächen anbieten, auf denen gemeinschaftlich gegärtnert werden darf.  Es gibt viele Menschen, die daran interessiert sind, gärtnerisch tätig zu werden. Das gemeinsame Anlegen von Gärten kann zur Verbesserung des städtischen Mikroklimas beitragen, einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten und Menschen zueinander bringen.

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Nachhaltige Stadtfinanzen: Finanzanlagen der Stadt Erlangen

Die Stadt Erlangen setzt sich seit vielen Jahren lokal und global für Solidarität, Toleranz und würdige Lebensbedingungen für alle Menschen ein. Dazu gehört z.B. das Engagement für faire Handelsbeziehungen im Rahmen der Fairtrade Town, der im Klimaschutzfahrplan verankerte Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise oder die Verankerung einer Stelle für nachhaltige Beschaffung. Zur Vorbildfunktion gehört auch, dass die Kommune ihre Mittel gezielt in ethische und ökologische Anlagen steckt.

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