Klimanotstand: ein wichtiges Zeichen für eine Wende in der Klimakrise

Rede von Dr. Birgit Marenbach in der Stadtratssitzung am 29.05.2019

Mit der heutigen Ausrufung des Klimanotstands setzt die Stadt Erlangen ein weiteres Zeichen für eine Wende in der Klimakrise vor Ort. Dies ist nicht der erste Beschluss in Erlangen mit dem Ziel, eine deutliche Verbesserung im Klimaschutz und eine Energiewende zu erreichen.

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Schaffung eines Ortes der Erinnerung in der ehem. Heil- und Pflegeanstalt

Rede von Dr. Birgit Marenbach in der Stadtratssitzung am 28.03.2019

»Mit dem heutigen Beschluss setzt die Stadt Erlangen ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und gegen das Vertuschen der Verbrechen auf dem Gelände und in den Gebäuden der ehemaligen Kreisirrenanstalt und späteren Heil- und Pflegeanstalt. (…)
Mit dem heutigen Beschluss erfolgt keine Zustimmung für den Abbruch des Mittelteils des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes oder der Fällung der hochwertigen Bäume in diesem Parkbereich. Grade bei der Aufheizung von Städten haben solche hohen und alten Bäume eine große Bedeutung gegen die Aufheizung unserer Städte. …«

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Aufstellung eines Kommunalen Denkmalkonzeptes

»HuPfla« Erlangen

für den Bereich zwischen Schwabach-Palmsanlage-Hauptstraße-Friedrichstraße/Luitpoldstraße

Das Kommunale Denkmalkonzept (kurz: KDK) ist ein Angebot des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Es richtet sich an alle Gemeinden in Bayern, die sich mit ihrem historischen baulichen und städtebaulichen Erbe auseinandersetzen, es bewahren und weiterentwickeln wollen.
Es stärkt – im Sinne der kommunalen Planungshoheit – die Eigenverantwortung der Kommunen für ihr bauliches Erbe. Die Kommune ist der Auftraggeber eines Kommunalen Denkmalkonzepts, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege begleitet die Konzeptentwicklung und unterstützt sie finanziell.

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»HuPflA«-Planungen: »relevant für die gesamte Stadtgesellschaft«

Ehemalige »HuPFLA« Erlangen

Rede von Dr. Birgit Marenbach im Stadtrat am 17.01.2019:
»In diesem Beschluss geht es um viel – auch um sehr viele Bereiche, die für die Bürger*innen der Stadt Erlangen und auch des Umlandes von Bedeutung sind. Es geht um die Schaffung eines „Ortes der Erinnerung“ an die Ermordung von Menschen in der Heil- und Pflegeanstalt.
Es geht um den Denkmalsschutz. Es geht um die städtebauliche Entwicklung der Innenstadt. Es geht um die Spitzenmedizin und –forschung. Es geht um wertvolle Grünflächen mit altem Baumbestand. Es geht um den Schutz des Klimas, der Artenvielfalt, des Bodens und vor dem Hochwasser. Es geht um Verkehr und Erschließung. Und es geht uns ALLE etwas an!« …

Anfrage des Erlanger Landttagsabgeordneten Christian Zwanziger an die bay. Staatsregierung

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Insektenfreundliche Blühwiesen im Stadtgebiet

Das Insektensterben ist mittlerweile nicht nur Insidern ein Begriff und vielen Menschen ist bekannt, dass der Lebensraum Insekten, darunter auch die Biene, immer kleiner wird. Es wird auch erkennbar, dass gerade städtische Flächen mit blühenden Parkanlagen, Bienenwiesen und Straßenrandstreifen größere Nahrungsangebote für Insekten bereitstellen als ausgeräumte Agrarflächen.
Viele Bürger*innen möchten, dass alle städtischen Flächen ökologisch bepflanzt und bewirtschaftet werden, um noch mehr Lebensraum für Insekten zu schaffen. Ebenso suchen viele Imkerinnen und Imker nach geeigneten Aufstellflächen für Ihre Bienenkästen.

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Erhalt und Suche von Standorten großer Bäume

Das städtische Erscheinungsbild wird besonders von Bäumen an Straßen und in Parkanlagen geprägt – Bäume verkörpern städtische Lebensqualität. Durch Kohlendioxidbindung und Sauerstoffproduktion verbessern sie nachhaltig das Stadtklima. In den wachsenden Städten jedoch werden die Räume für Stadtbäume knapp. Standorte für Bäume gehen durch den erforderlichen Wohnungsbau verloren. Auch der Klimawandel – insbesondere durch wärmere und trockenere Sommer – beeinträchtigt den Baumbestand. Von besonderer Bedeutung ist der Erhalt von großen Altbäumen, da jüngere Bäume eine geringere Luftfilterwirkung aufweisen und für Vogelbruten oft nicht geeignet sind.
Die Standortsuche für die Neuanpflanzung von Bäumen gestaltet sich immer schwieriger. Beispielsweise bei der Straßenraumgestaltung bestehen Interessenskonflikte zwischen Sonnenenergienutzung und Schattenwurf von Bäumen. Auch die vorhandenen Leitungen für Wasser, Gas, Strom und Telekommunikation, setzen Grenzen.
Zusammen mit der SPD-Fraktion beantragt die Grüne Liste, dass dringend neue große Bäume in der Innenstadt gepflanzt werden. Außerdem soll bei Baumaßnahmen stärker der Erhalt von Bestandsbäumen im Vordergrund stehen und jeder von der Stadt gefällte Baum unmittelbar und gebietsnah nachgepflanzt werden.

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