BLACK HISTORY WEEKS 2016

Vom 24. September bis zum 11. November 2016  finden in Erlangen die zweiten
„Black History Weeks“ statt. Sie präsentieren auf Initiative von Frau Dr. Herzberger-
Fonana eine Reihe von Veranstaltungen zur Geschichte und Bedeutung der afrikanischen
Diaspora in Deutschland und darüber hinaus. Der Schwerpunkt liegt in
diesem Jahr auf Darstellungen des Sklavenhandels sowie dessen historische Folgen in
den verschiedenen Teilen der Welt.
Die Black History Weeks knüpfen damit an die internationale UN-Dekade für Menschen
afrikanischer Abstammung 2015 bis 2024 der Vereinten Nationen an, deren
Motto lautet: „Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung.“
Der Vorsitzende des Zentralrats der Afrikanischen Gemeinde, Moctar Kamara, erklärte
dazu bei der bundesweiten Auftaktveranstaltung in Berlin: „Die Dekade ist nicht die
Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung, sondern die Dekade der Menschen
afrikanischer Abstammung, was für uns bedeutet, dass Menschen afrikanischer Herkunft
die Möglichkeit bekommen sollen, die Themen der Dekade selbst zu bestimmen
und Unterstützung bei deren Umsetzung erhalten. Unter Anerkennung verstehen
wir – Menschen afrikanischer Abstammung – die Rehabilitierung der Geschichte
Afrikas und die Wiederherstellung der Würde von Menschen afrikanischer Herkunft,
die durch kolonial-rassistische Ideologien und Unterdrückung dauerhaft beschädigt
wurde.“

Flyer Black History Weeks (pdf)

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