Es fehlt bezahlbarer Wohnraum

Bezahlbare Wohnungen schaffen

Weitere Schritte beantragt

Der Wohnungsmarkt in Erlangen ist nach wie vor sehr angespannt. Ein großes Problem ist nach wie vor der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Mit einer Reihe von Anträgen will die Grüne Liste gemeinsam mit der SPD weitere Verbesserungen für den Erlanger Wohnungsmarkt erreichen.

»Der Bau neuer geförderter Wohnungen ist dringend erforderlich, jede bezahlbare Wohnung bremst den Anstieg der Mieten in Erlangen«, betont GL-Stadtrat Wolfgang Winkler, der auch im Erlanger Mieterinnen- und Mieterverein aktiv ist. 2014 beschloss der Stadtrat, dass bei neu zu schaffenden Wohnbauflächen ein Anteil von 25 % für geförderte Mietwohnungen vorbehalten wird, soweit das Baugebiet mindestens 24 Geschosswohnungen umfasst. Hier soll die Verwaltung nun eine Erhöhung der Quote auf ein Drittel und eine Reduzierung der Geschossvorgabe prüfen.

In Erlangen gibt es viele einstöckige Einkaufsläden und andere Gewerberäume mit großen ebenerdigen Parkplätzen, für Winkler eine »Flächenverschwendung mit hohem Nachverdichtungspotenzial«. Die Verwaltung soll in Gesprächen mit den Inhaber*innen dieser Geschäfte erreichen, dass aufgestockt wird und die Parkplätze mit Wohnungen überbaut werden. Bei noch unbebauten Flächen könnten entsprechende Vorgaben in die Baubauungspläne einfließen.

Außerdem soll sich die Stadt beim bayerischen und deutschen Städtetag für eine gesetzliche Einschränkung von Mieterhöhungen einsetzen. Dazu sind eine deutliche Reduzierung der Mieterhöhungsmöglichkeiten bei Modernisierungen, Nachbesserungen bei den Vorgaben für die sogenannte Mietpreisbremse und eine Reduzierung der Kappungsgrenze (maximal mögliche Mieterhöhung innerhalb von 3 Jahren) von derzeit 15 % auf 10 % notwendig.

Die Anträge:

Erhöhung der Quote für geförderten Mietwohnungsbau

Mehr Wohnungen über Gewerbebauten

Mieterhöhungen gesetzlich einschränken

 

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