Haberstraße geteilt und nach Clara Immerwahr benannt

Haber-Immerwahr-Str. in Erlangen

Ein Antrag der Grünen Liste wurde umgesetzt:  Die Haberstraße im Bereich des Uni-Südgeländes ist inzwischen geteilt und nach Clara Immerwahr benannt worden.
Der deutsche Wissenschaftler Fritz Haber ist als „Vater des Giftgaskrieges“ im Ersten Weltkrieg bekannt. Er war aber auch der Entdecker des für die Herstellung von Kunstdünger grundlegenden Verfahrens zur Gewinnung von Stickstoff aus der Luft (Haber-Bosch-Verfahren), welches ihm den Nobelpreis des Jahres 1918 für Chemie einbrachte. Zu Beginn des Dritten Reiches musste er emigrieren, da er jüdischen Glaubens war.
Clara Immerwahr promovierte als erste deutsche Frau an der Universität Breslau im Fach Chemie und war mit Fritz Haber verheiratet. Als Frau blieb ihr zu dieser Zeit eine akademische Karriere verwehrt. Sie engagierte sich gegen den Einsatz von Giftgas und stellte sich öffentlich gegen die Arbeit ihres Mannes. Am 2.5.1915 nahm sich Clara Immerwahr das Leben.

Aufwertung des Platzes Büchenbacher-Anlage /Bamberger Straße

Platzes Büchenbacher-Anlage /Bamberger Straße

Die Sitzecke in der Büchenbacher Anlage/Bambergerstraße ist in die Jahre gekommen und wirkt unattraktiv. Die Sitzbänke sind teilweise beschädigt, die Bepflanzung innerhalb der Betonflächen könnte – wie an anderen Stellen in der Stadt – mit einfachen Pflanzmaßnahmen (z.B. blühenden Stauden und Ziergräsern) aufgewertet werden.

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Geringere Baukosten und mehr Lebensqualität in der Stadt

Grüne/GL erreichen eine Änderung der Stellplatzsatzung

Der Stadtrat hat am 29. September eine Änderung der städtischen Stellplatzsatzung mit einer Ausführungsbestimmung beschlossen und damit den Forderungen der grünen Fraktion zugestimmt. Bisher schrieb die Satzung vor, dass beim Wohnungsbau für jede Wohnung auch ein Autostellplatz geschaffen bzw. abgelöst werden muss –  auch wenn sich die Bewohner*innen gegen ein Auto entscheiden oder aufgrund guter ÖPNV-Anbindung weniger Parkplätze notwendig sind. Die grüne Fraktion hatte beantragt, dass zukünftig weniger Parkplätze nachgewiesen werden müssen: beispielsweise bei der Beteiligung von Carsharing, Schaffung von hochwertigen Fahrradabstellplätzen und durch Verringerung der PKW-Richtzahlen im geförderten Wohnungsbau.

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Verbesserung des Mikroklimas und CO2-Reduzierung bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen der GEWOBAU

Die Folgen des Klimawandels sind immer deutlicher spürbar. Städte weisen mit ihrem hohen Bebauungs- und Versiegelungs­grad besonders in den Sommermonaten sehr hohe Temperaturen auf, es kommt zu Hitzestaus die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können.
Eine wirksame Maßnahme zur Verbesserung des Mikroklimas sowie der Aufenthaltsqualität stellt die systematische Fassaden- und Dachbegrünung als auch die Schaffung unversiegelter, begrünter Freiräume und Gartenanlagen dar.

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BLACK HISTORY WEEKS 2016

Vom 24. September bis zum 11. November 2016  finden in Erlangen die zweiten
„Black History Weeks“ statt. Sie präsentieren auf Initiative von Frau Dr. Herzberger-
Fonana eine Reihe von Veranstaltungen zur Geschichte und Bedeutung der afrikanischen
Diaspora in Deutschland und darüber hinaus. Der Schwerpunkt liegt in
diesem Jahr auf Darstellungen des Sklavenhandels sowie dessen historische Folgen in
den verschiedenen Teilen der Welt.

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Neubau südlich der Erba-Siedlung: „Abrisspolitik“ mit grüner Zustimmung?

johann.juergen3-kDie Wohnungen stehen inzwischen fast leer. Sieben GEWOBAU-Häuser mit 34  Bestandswohnungen südlich der Erba-Siedlung sollen abgerissen und durch Neubauten mit ca. 100 Wohnungen ersetzt werden. Wie auch bei anderen Nachverdichtungsmaßnahmen gibt es Kritik: Eine neu gegründete Bürgerinitiative will den Abriss der Gebäude verhindern. Sie befürchtet eine Zerstörung der bisherigen lebenswerten Garten- und Grünflächen und eine Beeinträchtigung des Wohnumfeldes durch mehrgeschossige Neubauten. Auch sei ein Stück Erlanger Geschichte gefährdet, obwohl die Gebäude nicht Bestandteil der historischen und denkmalgeschützten Erba-Siedlung sind.
Die GEWOBAU erklärt dagegen, dass die Grünräume erhalten bleiben sollen. Die umstrittenen Häuser haben eine schlechte Bauqualität und entsprächen in ihren Grundrissen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine Bestandssanierung wäre so aufwändig, dass allenfalls teurer und kein sozialer Wohnraum entstehen würde.
Für die städtische Wohnungsbaugesellschaft ist dieses Bauprojekt Teil eines umfassenden Maßnahmenbündels gegen Wohnungsnot. Derzeit werden im gesamten Stadtgebiet rund 700 neue GEWOBAU-Wohungen geschaffen. Das Wohnungsbauunternehmen GBW plant zudem 300 neue Wohneinheiten im Erlanger Süden.

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